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Kräftige Gewitter mit Unwetterpotenzial

Ab der zweiten Wochenhälfte entwickeln sich zunehmend kräftige Schauer und Gewitter mit Unwetterpotenzial. ©WetterOnline

Überflutungen möglich

Das freundliche Sommerwetter geht nun langsam, aber sicher zu Ende. Das Gewitterrisiko ist in den kommenden Tagen deutlich erhöht. Überflutete Straßen und vollgelaufene Keller sind ebenfalls zu erwarten. Warum Gewitterprognosen schwer sind, erklärt Björn Goldhausen, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline.

Schwülwarme Luft aus Südwesteuropa

In der Atmosphäre steckt in den kommenden Tagen viel Energie für potenzielle Gewitter. Ursache für die erste größere Gewitterlage des Jahres ist schwülwarme Luft, die aus Südwesteuropa zu uns gelangt. Diese gewitteranfällige Luft strömt in die Westhälfte und dann weiter in den Osten Deutschlands. Das Gewitterrisiko steigt in der Folge rasch an. 

Björn Goldhausen, Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline: „Auch Unwetter mit großen Regenmengen von mehr als 30 Liter pro Quadratmeter in sehr kurzer Zeit, kleinem Hagel und Sturmböen sind örtlich möglich. Diese können punktuell zu Überschwemmungen führen. Das liegt daran, dass die Gewitterwolken nur sehr langsam ziehen oder im schlimmsten Fall sogar ortsfest bleiben. Dadurch kann es am selben Ort über einen längeren Zeitraum hinweg Starkregen geben. Ein erhöhtes Risiko für kräftige Gewitter besteht vor allem in den westlichen Mittelgebirgen. Insgesamt wird es aber viele Orte geben, wo es keine Unwetter gibt. Wo sich exakt die kräftigsten Gewitter bilden, kann auch einen Tag vorher nicht genau vorhergesagt werden. Die Entwicklung hängt maßgeblich davon ab, wieviel Energie den Gewittern wirklich zur Verfügung steht.“ 

Blitz und Donner bleiben unberechenbar

Wetter ist ein natürliches und chaotisches System. Auch die besten Wettermodelle können einen so komplexen natürlichen Prozess wie das Wetter nicht in seiner Gesamtheit erfassen. „Noch komplizierter sieht es bei Gewittern aus: Grundsätzlich ist die Wetterlage gut im Voraus erkennbar. Das heißt, wir können angeben, dass Gewitter in einer bestimmten Region sehr wahrscheinlich sind. Welcher Ort aber vom Gewitter getroffen wird, ist nicht vorhersagbar. Dies ändert sich erst dann, wenn ein Gewitter entstanden und auf dem WetterRadar erkennbar ist. Dann lässt sich abschätzen, welche Orte und Städte in den nächsten Minuten und Stunden getroffen werden können“, erklärt Björn Goldhausen. „Klar aber ist, bei Gewitter werden niemals alle Orte in einer Region davon getroffen. Diejenigen, die kein Gewitter erlebt haben, denken dann, die Prognose sei falsch - dabei hat es vielleicht schon wenige Kilometer weiter ein heftiges Unwetter gegeben.“ 

Kochtopf Wetterlage 

Die Entwicklung einer gewittrigen Wetterlage ist mit einem Topf Wasser vergleichbar, den man auf die Herdplatte stellt. Goldhausen: „Wir alle wissen, dass irgendwann Blasen aufsteigen werden, wenn das Wasser zu kochen beginnt. Wo hingegen im Topf genau eine Blase entsteht, das lässt sich nicht vorhersagen. Erst wenn sich diese am Boden des Topfes gebildet hat, so kann man sagen, wo diese Blase die Wasseroberfläche im Kochtopf erreichen wird. Genauso ist es mit den Gewittern. Wir Meteorologen wissen im Voraus sehr genau, wo das Potential für Gewitter vorhanden ist. Ihre konkreten Koordinaten hingegen können wir im Voraus nicht benennen.“  

Wann und wo sich Gewitter entwickeln, erfährt man auf www.wetteronline.de, mit der WetterOnline App oder durch einen Blick auf die neue Wetterstation wetteronline home, ausgezeichnet mit dem „German Design Award 2020“ und dem „German Innovation Award 2020“. Mit dem WetterOnline Skill für Amazon Alexa sowie der WetterOnline Action für den Google Assistant können Wetterinfos auch über die digitalen Helfer abgefragt werden. 

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