Zum Hauptinhalt springen
Regionalportal und Internetzeitung für Pressemeldungen!
März 05, 2026

PITBULL: I’m Back

Für Herbst 2026 zusätzliche Arena-Konzerte in der DACH-Region bekanntgegeben der globale…
Verwarnungsgeld, Bußgeld oder Geldstrafe?
Eine zweite Person darf nur mit auf den Roller, wenn dieser mit zwei Sitzen dafür ausgelegt ist ©Peugeot Motocycles
  • 30. November 2022

Verwarnungsgeld, Bußgeld oder Geldstrafe?

Von Von Mareike Hengstermann | tts agentur05 GmbH

Welche Regeln für Rollerfahrer gelten

Rüsselsheim, 30. November 2022 – Mal eben mit dem Roller auf dem Gehweg weiterfahren? Oder kurz zum Einkaufen den Helm weglassen? Wer im Straßenverkehr fahrlässig handelt, kann mit einem Verwarnungsgeld, einem Bußgeld oder einer Geldstrafe rechnen. Doch was ist der Unterschied? Robert Schön, Country Manager Deutschland und Österreich bei Peugeot Motocycles, weiß: „Ein Verwarnungsgeld fällt an, wenn Rollerfahrende eine Ordnungswidrigkeit begehen, die mit bis zu 55 Euro belangt wird. Sobald die Summe darüber liegt, handelt es sich um ein Bußgeld. Eine Geldstrafe hingegen gibt es, wenn es sich um eine Straftat handelt, also zum Beispiel um das Fahren ohne Fahrerlaubnis.“

Hierfür gibt es Verwarnungs- oder Bußgelder

Ein Verwarnungsgeld zahlt, wer auf seinem Roller einen Beifahrer mitnimmt, obwohl der Roller kein Zweisitzer ist – das kostet fünf Euro. Für das Fahren mit dem Roller unter 60 km/h auf der Autobahn werden 20 Euro fällig. Auch beim Rollerfahren ohne Helm fällt ein Verwarnungsgeld an, hier beträgt die Höhe 15 Euro. Wer zusätzlich ein Kind ohne Helm auf dem Roller befördert, kann mit 60 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen. Beim Transport mehrerer Kinder ohne Helm erhöht sich das Bußgeld, zusätzlich zu dem Punkt in Flensburg, auf 70 Euro. Eine Regel, die in der Praxis in den seltensten Fällen angewendet wird: 55 Euro bezahlt laut Straßenverkehrsordnung, wer seinen Roller auf dem Bürgersteig ohne Beschilderung abstellt. Und wer sich für eine „Abkürzung“ über den Rad- oder Gehweg entscheidet, kann ebenfalls von einem Verwarnungsgeld in Höhe von mindestens 55 Euro ausgehen.

Hierfür gibt es eine Geldstrafe

Rollerfahren ohne Führerschein ist eine Straftat und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr belangt werden. Ist die Fahrerlaubnis vorhanden, der Führerschein wurde jedoch lediglich nicht mitgeführt, ist ein Verwarnungsgeld von zehn Euro fällig. Das Rollerfahren ohne Versicherungsschutz kann teuer werden: Es droht eine Geldstrafe von bis zu 180 Tagessätzen oder eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr. Die Höhe der Strafe hängt von den Umständen ab: Erfolgte das Fahren ohne Versicherungsschutz fahrlässig, fällt die Strafe geringer aus als bei einer vorsätzlichen Tat. Ein Unfall oder Personenschaden beeinflusst das Strafmaß zusätzlich. Ist eine Versicherung für zulassungsfreie Roller jedoch abgeschlossen und nur das Kennzeichen fehlt, fällt ein Verwarnungsgeld in Höhe von 40 Euro an.

Über Peugeot Motocycles
Gegründet im Jahr 1898, ist Peugeot Motocycles der weltweit älteste, noch aktive Hersteller von motorisierten Zwei- und Dreirädern. Das Produktportfolio besteht aus Premiumrollern, Elektromodellen und demnächst mittelgroßen Motorrädern. Alle Modelle verkörpern den urbanen Lebensstil und bieten ein hohes Maß an Flexibilität im städtischen Alltagsverkehr. Peugeot Motocycles ist in rund 70 Ländern mit über 3.000 Händlern vertreten, davon 282 Händler in Deutschland und 61 in Österreich.




Ressort: Reise und Verkehr

Weitere Nachrichten


Musik, die Herzen berührt

März 23, 2026
Semino Rossi
Semino Rossi geht erneut auf große Tournee Konzert am 18.10.2026 im Haus des Gastes in Höchenschwand Wenn ein Künstler es versteht, Emotionen in Musik zu verwandeln und Menschen tief im Herzen zu…

Wie geht es weiter mit dem Weinbau?

März 03, 2026
WeinDüsseldorfFrühjahr 2026
1. Präsentation des Jahrgangs 2025 auf der WeinDüsseldorfFrühjahr 2026 Der Weinbau in Deutschland und vielen Regionen Europas steckt in einer tiefgreifenden strukturellen Krise: Sinkender Weinkonsum,…

Schnelle Hilfe für Wildtiere per App

März 11, 2026
Schnelle Hilfe per App
DBU fördert die Entwicklung mit rund 250.000 Euro Osnabrück/Hannover. Der Frühling naht – damit steigt das Risiko für Wildunfälle und verletzte, verirrte oder alleingelassene Jungtiere. Wer ein…