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ADAC Württemberg warnt vor Gefahren bei der Zeitumstellung
„In den frühen Morgen- und Abendstunden kann es vor allem auf Landstraßen zu gefährlichen Begegnungen mit Tieren, wie Rotwild oder Wildschweinen, kommen.“ so Martin Sasse, Fahrsicherheitstrainer beim ADAC Württemberg
  • 25. März 2025

ADAC Württemberg warnt vor Gefahren bei der Zeitumstellung

Von Christoph Rheinwald | ADAC Württemberg e.V.

- Müde hinterm Steuer

Auch wenn die Freude auf die warmen Monate überwiegt, zwingt uns die Zeitumstellung ab dem 30. März wieder eine Stunde früher aus dem Bett. Bei morgens oft nebligem Wetter und mit müden Augen kann es dann im Straßenverkehr schnell gefährlich werden. ADAC Fahrsicherheitstrainer Martin Sasse warnt in dieser Zeit besonders vor Tieren, die in den frühen Morgen- und Abendstunden die Fahrbahn kreuzen.

Die Zeitumstellung kann sich unterschiedlich auf den Menschen auswirken. Manche bemerken sie fast nicht, andere leiden unter einem „Mini-Jetlag“, der bis zu sieben Tage oder mehr andauern kann. Müdigkeit, eingeschränkte Aufmerksamkeit oder verlangsamte Reaktionen können die Folge sein.

Während für uns Menschen der Tag eine Stunde früher beginnt, ändert sich der Tagesablauf für die Tiere nicht. Das birgt die Gefahr, dass nahrungssuchende Tiere nun häufiger gut befahrene Straßen kreuzen. Martin Sasse ist Fahrsicherheitstrainer beim ADAC Württemberg. Er empfiehlt Pendelnden, die mit dem Auto unterwegs sind, besonders aufmerksam zu sein: „In den frühen Morgen- und Abendstunden kann es vor allem auf Landstraßen zu gefährlichen Begegnungen mit Tieren, wie Rotwild oder Wildschweinen, kommen.“ Die durchschnittliche Reaktionszeit eines Autofahrenden liegt bei 0,8 bis 1,2 Sekunden. Bei Müdigkeit reagiert der Körper aber deutlich langsamer. Was das für den Anhalteweg bedeutet, erklärt Sasse wie folgt: „Zum reinen Bremsweg kommt noch der Reaktionsweg hinzu, was bei 60 km/h bereits 18 Meter sein können. Bei verzögerter Reaktionsfähigkeit erhöht sich die Strecke entsprechend.“

Im Ernstfall richtig handeln

Eine aufmerksame und vorausschauende Fahrweise hilft Wildunfällen vorzubeugen und im Ernstfall Schlimmeres zu verhindern. Der ADAC Experte rät zur Vorsicht: „Um das Risiko eines Wildunfalles so gering wie möglich zu halten, ist es wichtig, nicht zu schnell zu fahren und immer aufmerksam und bremsbereit zu bleiben. Steht ein Tier direkt auf der Straße: Fernlicht ausschalten, bremsen und wenn möglich auf die Hupe drücken. Das löst im besten Fall die Starre und das Tier springt weg.“

Kommt es zum Zusammenstoß mit dem Tier, heißt es Ruhe bewahren und auch an die eigene Sicherheit denken. „Die Unfallstelle muss unverzüglich gesichert werden: Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anziehen und Warndreieck aufstellen. Sind Personen verletzt, die 112 wählen und Erste Hilfe leisten, und immer auch die Polizei verständigen“, so Sasse. Der Fahrsicherheitstrainer weist zudem darauf hin: „Das angefahrene Wild bitte nicht auf eigene Faust vom Unfallort entfernen, sondern immer warten, bis die Polizei eintrifft.“




Ressort: Reise und Verkehr

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