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Neuer Preisatlas für Fernwärme zeigt erhebliche Preisunterschiede bei 180 Anbietern
Modernisierungsplanung
  • 01. Juli 2024

Neuer Preisatlas für Fernwärme zeigt erhebliche Preisunterschiede bei 180 Anbietern

Von Tanja Loitz | co2online gemeinnützige GmbH

Berlin - Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online hat einen neuen Preisatlas für Fernwärme veröffentlicht. Dieser bietet einen Vergleich der Arbeits- und Mischpreise von 180 Fernwärmeversorgern in Deutschland für das 2. Quartal 2024 und liefert so einen umfassenden Überblick über die Preislandschaft. Verbraucher können sich unter www.co2online.de/fernwaerme-preisatlas informieren. 

Die aktuelle Ausgabe des Preisatlas zeigt erhebliche Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern. So liegen die monatlichen Heizkosten für ein Muster-Einfamilienhaus bei den Stadtwerken Straubing bei 493 Euro pro Monat, während sie bei den Versorgungsbetrieben Hoyerswerda nur 152 Euro betragen. Der Unterschied zwischen dem günstigsten und teuersten Fernwärmeanbieter beträgt somit 341 Euro pro Monat.

Preisatlas fördert die Markttransparenz und Verbraucherschutz

Der Preisatlas für Fernwärme macht den Fernwärmemarkt transparenter, indem er die unterschiedlichen Preisstrukturen offenlegt. Eine klare Preisübersicht schützt Verbraucher vor möglichen unfairen Praktiken und bietet eine Grundlage für Verbraucherorganisationen, um ungerechtfertigte Preiserhöhungen zu erkennen. Informierte Verbraucher sind besser in der Lage, ihre Rechte wahrzunehmen und durchzusetzen.

Verbraucher können mithilfe des Preisatlas ihre Energiekosten besser kalkulieren und langfristig planen. Transparenz über die Kosten der Fernwärme kann Verbraucher dazu ermutigen, auf nachhaltigere und kosteneffizientere Heizlösungen umzusteigen. 

Detaillierte Analyse und umfassende Datenbasis

Die Analyse wurde vom Finanzmathematiker Werner Siepe auf Grundlage öffentlich zugänglicher Preisblätter der Fernwärmeversorger erstellt. Der Preisatlas enthält wichtige Informationen zu den Arbeitspreisen pro Kilowattstunde, inklusive CO2-Abgabe und Gasspeicherumlage, zu den Mischpreisen sowie zu den monatlichen Heizkosten für ein Standard-Einfamilienhaus.

Im Vergleich der Fernwärmeversorger sind große Versorgungsunternehmen wie Vattenfall in Berlin, die Stadtwerke München, MVV Mannheim, Mainova Frankfurt und Rheinenergie Köln vertreten, ebenso wie kleinere Stadt- und Gemeindewerke aus verschiedenen Regionen Deutschlands. Preise für die zum E.ON-Konzern gehörenden Fernwärmeversorger HanseWerk Natur, Avacon Natur und Bayernwerk Natur sind ebenfalls enthalten.

Weitere Informationen und die vollständige Preisliste finden Verbraucher in der neuesten Ausgabe des Preisatlas Fernwärme unter fernwaerme-preisatlas

Über co2online
sie gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online (www.co2online.de) steht für Klimaschutz, der wirkt. Mehr als 50 Energie- und Kommunikationsexperten machen sich seit 2003 mit Kampagnen, Energierechnern und PraxisChecks stark dafür, den Strom- und Heizenergieverbrauch in privaten Haushalten auf ein Minimum zu senken. Die Handlungsimpulse, die diese Aktionen auslösen, tragen messbar zur CO2-Minderung bei. Im Fokus stehen Strom und Heizenergie in Gebäuden, Modernisierung, Bau sowie Hilfe im Umgang mit Fördermitteln. Unterstützt wird


Ressort: Hochrhein

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