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NEIN zum Neubau «Naturhistorisches Museum und Staatsarchiv»

Konzeptlos – Überteuert – Verfehlt:

An einer Pressekonferenz hat sich heute das Überparteiliche Komitee «Nein zum Neubau!» der Öffentlichkeit präsentiert. Das breit abgestützte Komitee, mit prominenten Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur, lehnt das 214 Millionen Franken teure Neubauprojekt im Bahnhof St. Johann ab.

Nachdem im Januar 2019 der Grosse Rat dem Neubauprojekt für das Naturhistorische Museum Basel und das Staatsarchiv Basel-Stadt zugestimmt hat, wurde gegen das 214 Mio. Franken teure und unnötige Vorhaben das Referendum ergriffen. Innert kürzester Zeit wurden über 3'000 Unterschriften gesammelt, weshalb die Stimmbevölkerung nun am 19. Mai 2019 über das konzeptlose, überteuerte und verfehlte Projekt abstimmen kann.

Im Hinblick auf die Volksabstimmung hat sich ein Komitee gebildet, bestehend aus prominenten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

Die fünf Museumsstandorte werden auseinandergerissen

Mit dem Projekt im St. Johann wird das heute bestehende und gut funktionierende Basler «Museumsherz» der fünf staatlichen Museen in der Innenstadt auseinandergerissen. Für Besuchende ist das ein Nachteil und führt zu einer Attraktivitätsminderung.

Explodierende Betriebskosten sind die Folge

Schon in der Beratung des Projekts hat der Regierungsrat zugegeben, dass – entgegen früherer Versprechungen – auch bei diesem Neubau die Betriebskosten ansteigen werden. Bereits bei der Erweiterung des Kunstmuseums hat sich der Kanton deutlich verkalkuliert. Ein Ja fördert die Politik der stetig steigenden Betriebskosten.

Eine halbe Milliarde Franken Baukosten für die Museen

In den nächsten zehn Jahren erwarten uns Kosten von einer halben Milliarde für Museumsbauten und -sanierungen. Der Berri-Bau soll für das Antikenmuseum bereit gemacht werden. Auch das Kunstmuseum und das Historische Museum haben einen riesigen Sanierungsbedarf. Dieses Projekt drückt die Kosten unnötig nach oben.

Nein zu diesem Museumsgigantismus

Die Regierung lässt seit Jahren eine klare Strategie in der Museumspolitik vermissen. Statt Schwerpunkte zu setzen soll alles gefördert und ausgebaut werden. Dieser Museumsgigantismus bedroht kleinere Kulturinstitutionen, weil die Museen einen grossen Teil des Kulturbudgets beanspruchen.

Aus diesen Gründen lehnt das Komitee das Projekt am 19.5.2019 aus Überzeugung ab.

Bei Fragen:

Thomas Bachmann, Kunsthistoriker
076 587 06 24
Laetitia Block, Präsidentin Junge SVP
078 618 60 43
Fausto de Lorenzo, Museum Management & Consulting
079 439 66 89
Daniel Seiler, Vizepräsident FDP
076 343 02 14
Joël Thüring, Grossrat SVP und a. Grossratspräsident
079 344 53 09
Luca Urgese, Grossrat und Präsident FDP
079 384 07 07

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