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Industrie 4.0 auf der Baustelle

Konferenz der Hochschule Konstanz informiert über digitale Technik im Baumanagement:

Zum dritten Mal holte eine Konferenz der Hochschule Konstanz zur IT-basierten Projektabwicklung im Bauwesen knapp 400 Vertreter internationaler Branchengrößen an den Bodensee.

htwgDas Bauwesen befindet sich - gleichermaßen wie große Teile der Industrie - im Umbruch. Auch Bauingenieure arbeiten mit dem Schlagwort Industrie 4.0: „Vielfach gefaltete Baupläne werden bald eine Rarität sein“, kündigt Prof. Dr. Uwe Rickers an. Schon heute werden große Betriebe digital geplant, gebaut und betrieben, erläutert der Professor, der an der Fakultät Bauingenieurwesen der Hochschule Konstanz – Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) Bauplanung lehrt. Die so genannte „modellbasierte 5D Prozessintegration“ spielt deshalb im Studium des Bauingenieurwesens an der HTWG eine große Rolle. Dank der digitalen Möglichkeiten können schon in frühen Projektphasen schnell unterschiedliche Handlungsalternativen zum Beispiel hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Kosten und Termine bewertet werden. „Die innovative Technik hilft zum Beispiel, Überraschungen wie bei der Hamburger Elbphilharmonie oder dem Berliner Flughafen zu vermeiden“, erklärt Rickers.

Der hohe Stellenwert der IT-basierten Projektabwicklung im Bauwesen an der HTWG ist nicht selbstverständlich. Deutschland hinkt beim Einsatz einer durchgehenden digitalen Kette von der Planung, über den Bau bis zum Betrieb von Bauwerken  im internationalen Vergleich noch hinterher, beklagt Prof. Rickers. Dies spiegelte sich auch bei der Herkunft der Teilnehmer der 5-D-Konferenz wieder, die aus zahlreichen Ländern aller Kontinente angereist waren. Für die Studierenden der HTWG bot sich dadurch eine unschätzbare Chance: Sie konnten sich mit Fachleuten aus Projektentwicklung, Planung und Bauausführung sowie mit Softwarehersteller vernetzen und Kontakte für Praxissemester und Abschlussarbeiten aufnehmen. Schließlich bieten sich den Absolventen hervorragende Berufsperspektiven, da die Branche dringend nach fachlich gut ausgebildetem Nachwuchs sucht.

Prof. Dr. Uwe Rickers und Simon Krolitzki, Ingenieur an der Fakultät Bauingenieurwesen, hatten die „Lake-Constance-5D-Conference“ mit Unterstützung der 5D-Initiative der europäischen Bauindustrie zum dritten Mal organisiert. Auf drei Vortragsebenen des Konzil-Gebäudes und zwei Decks eines im Hafen liegenden Fahrgastschiffes der BSB fanden die fünf parallel ablaufenden Vortragsreihen zu  Oberthemen wie „Bauherrenseite“, „Bauausführung“, „Planer“, oder „Facility Management“ statt. Die insgesamt 52 Fachvorträge, zahlreiche Workshops, ergänzende Firmenpräsentationen sowie eine abendliche Schifffahrt boten viel Raum zum Austausch.
Auch HTWG-Präsident Prof. Dr. Carsten Manz besuchte die Veranstaltung. „Die 5-D-Konferenz erfüllt ideal den Anspruch nach Interdisziplinarität, Internationalität und ausgesprochene Nähe zur Praxis sowie Wissens- und Technologietransfer in Lehre, Forschung und Weiterbildung“, sagte er.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich im Internet unter www.htwg-konstanz.de/5d.

 

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