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HTWG Architektur-Absolventen berichten von ihren Projekten
Aufbau eines Glockenturms für die Kreuzgemeinde Freiburg (© K9 Architekten)
  • 10. November 2022

HTWG Architektur-Absolventen berichten von ihren Projekten

Von Anja Wischer | HTWG Hochschule Konstanz

Fachbereich Architektur der HTWG Konstanz lädt zu Vortragsreihe ein

Absolventinnen und Absolventen stellen ihre Arbeit vor

Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Architektur der HTWG werden vom 30. November bis 21. Dezember in vier öffentlichen Vorträgen über ihren Werdegang und aktuelle Projekte berichten. Der Studiengang Architektur hat die Alumni André Fröhlich, Falk von Traubenberg (falkbrvt), Marc Lösch und Carmen Talhi für die Vortragsreihe mit dem Titel „POSITION.EN – Rückblicke. Ausblicke. Weitblicke“ eingeladen. Alle Vorträge finden um 19 Uhr in Raum C302 (im C-Gebäude der Hochschule, Alfred-Wachtel-Str. 8) statt. Im Anschluss wird es bei einem Aperó jeweils Gelegenheit zum Austausch geben.

Beginnen wird die Vortragsreihe Dipl. Ing. Architekt André Fröhlich (Partner novaron Architekten AG, Zürich) zum Thema „Bauen am Limit“ am Mittwoch, 30. November. Architekten stehen vor mehr oder weniger großen Herausforderungen. Sei es das richtige und selbstverständliche Platzieren von Volumen im städtebaulichen Kontext, das korrekte Interpretieren und Ausschöpfen des Baurechts, die angemessene Wahl der Materialien, die Schätzung und Berechnung der Baukosten oder das mängelfreie Bauen. Bei einem Großteil dieser Aufgaben ist es der Wunsch der Bauherren oder auch die Pflicht der Architekten, die Grenzen der Machbarkeit auszuschöpfen. Oft lautet die eigentliche, konkrete Aufgabe: »Bauen am Limit«. André Fröhlich wird dies anhand von diversen, realisierten (zumeist Wohnbau-) Projekten vermitteln.

Am Mittwoch, den 7. Dezember, wird der in Hamburg lebende, bildende Künstler Falk von Traunberg zu Gast sein. Fotografie ist sein wichtigstes Ausdrucksmittel neben Video-Performance und Installationen. Den Rahmen für sein Gesamtwerk bildet die Zahl acht und das Quadrat. In einer Rückgriffs- und Rückblicksfolge (1, 2, 4, 8, 16, 32 Jahre) integriert und transformiert er Teile seiner früheren Arbeiten in dieses prozesshafte und kontinuierliche Gesamtwerk. In seinem Vortrag mit dem Titel »spiel/trieb und konzept/wahn – fotografie als grenzerfahrung« blickt von Traubenberg auf das Individuum, sein Selbstverständnis zu seiner inneren wie äußeren Welt, seine Existenz mit seinen Grenzen und Widersprüchen im Mittelpunkt seiner visuellen Entfaltung.

Für den Vortrag am Mittwoch, 14. Dezember, konnte Dipl. Ing. Architekt Marc Lösch (BDA DWB, K9 Architekten, Freiburg) gewonnen werden. Marc Lösch gründete gemeinsam mit Wolfgang Borgards und Manfred Piribauer K9 Architekten. Gemeinsam ist ihnen der Anspruch an Qualität, eine individuelle Charakteristik für jedes Projekt, klare Konzepte und ein hohes Maß an Präzision. Es geht vorrangig um innovative Konzepte zum schonenden Umgang mit Ressourcen, einen durchmischten Stadtteil mit hoher Lebensqualität, gute Infrastruktur, attraktive öffentliche Räume und vor allem bezahlbaren Wohnraum. In seinem Vortrag »Was uns interessiert – K9 Architekten Freiburg« wird Marc Lösch Bezug nehmen auf die Herausforderungen, mit dem sich sein Büro gegenwärtig auseinandersetzt: 1. Der richtige Entwurf für den Ort. 2. Der optimale Entwurf für die Nutzer. 3. Durch Wettbewerbe die eigenen Qualitäten sichern. 4. Nach über 100 Wettbewerben und einer Reihe erfolgreich umgesetzter Projekte sind wir neugierig geblieben. 5. Es gibt keine universelle Architektur.

Abschließend findet am Mittwoch, 21. Dezember, der Vortrag »Inklusive Architektur: aus verschiedenen Blickwinkeln« der Architektin Carmen Talhi statt. Carmen Talhi lehrt nach ihrem Masterstudium »Barrierefreie Systeme« derzeit an der Frankfurt University of Applied Sciences. Im Forschungsprojekt »ArchiMatics« forscht sie rund um das Thema inklusive Architektur am Forschungszentrum Future Aging in einem interdisziplinären Team aus Informatikern und Architektinnen mit dem Ziel, Wohn- und Arbeitsumgebungen der Zukunft inklusiv zu gestalten.


Ressort: Konstanz

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