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Jeder fünfte Beschäftigte pendelt zum Arbeiten in die Schweiz

Die Zahl der Grenzgängerinnen und Grenzgänger ist 2021 im dritten Jahr in Folge leicht angestiegen. Die Grenzgängerdichte nahm um 0,4 % im Vergleich zum Vorjahr zu und liegt nun in der Gesamtregion Lörrach und Waldshut bei 21,6 %

Die Zahl der Grenzgängerinnen und Grenzgänger ist im Jahr 2021 leicht angestiegen. Die Wirtschaftsregion Südwest GmbH (WSW) hat die tatsächlichen Grenzgängerzahlen auf kommunaler Ebene ermittelt.

Im Jahr 2021 pendelten 36.928 Personen, die in den Landkreisen Lörrach und Waldshut leben, zum Arbeiten in die Schweiz. In der Summe sind das 419 Grenzgänger mehr als im Vorjahr und ein Anstieg von 1,14 %. Die Grenzgängerdichte (der Anteil der Grenzgänger an allen abhängig Beschäftigten) stieg von 21,2 % auf 21,6 % an. Im Schnitt pendelt so in unserer Region mehr als jeder fünfte Beschäftigte zum Arbeiten in die Schweiz.

Das Schweizer Bundesamt für Statistik in Neuchâtel publiziert die Grenzgängerzahlen regelmäßig auf Basis der deutschen Landkreise. Die Erhebung der Grenzgängerzahlen ist für unsere Region wichtig, da sie in den deutschen Statistiken zur Beschäftigung nicht aufgeführt sind, was einerseits eine zu niedrige Beschäftigungsquote und andererseits eine zu hohe Arbeitslosenquote für unsere Region bedeuten würde. Aus diesem Grund berücksichtigt auch die Agentur für Arbeit diese Werte in ihren Statistiken. Eine Auswertung für einzelne Gemeinden führt die Wirtschaftsregion Südwest GmbH jährlich mit Hilfe der von Schweizer Seite zur Verfügung gestellten Originalzahlen durch.

Demnach stieg die Zahl der Grenzgänger um 419 Personen im Vergleich zum Vorjahr. 22.031 Personen aus dem Kreis Lörrach (+190) und 14.897 Personen aus dem Kreis Waldshut (+229) pendelten 2021 zur Arbeit in die grenznahe Schweiz.<ü> Für den Kreis Lörrach gilt ähnlich wie in den Jahren zuvor, dass ein Großteil der Pendler aus den großen Kommunen entlang der Grenze kommt: Gut 2/3 der Grenzgänger wohnen in Lörrach, Rheinfelden, Weil am Rhein und Grenzach-Wyhlen. Arbeitsstätte vieler Pendler aus dem Landkreis Lörrach ist der Kanton Basel-Stadt. Insgesamt 10.574 Personen, und somit beinahe die Hälfte aller Grenzgänger, arbeiten dort. In den Kanton Basel-Landschaft fahren täglich 6.669 Arbeitnehmer zur Arbeit.

Nummer eins der Zielkantone für die Bewohner des Kreises Waldshut ist der Kanton Aargau. Knapp die Hälfte der Grenzgänger, nämlich insgesamt 7.290 Personen, pendelte dorthin, gefolgt von Zürich (3.509) und Schaffhausen (1.373). Auch im Landkreis Waldshut wohnen die meisten Grenzgänger in den grenznahen Kommunen am Rhein. Etwas anders sieht es bei der Grenzgängerdichte aus. Diese errechnet sich aus dem Quotienten der Grenzgänger an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort. Die Grenzgängerdichte trifft die beste Aussage darüber, wie viele Arbeitnehmer eines Wohnortes zum Arbeiten in die Schweiz fahren. An der Spitze im Landkreis Lörrach stehen die Gemeinden Inzlingen (38,1 %), Grenzach-Wyhlen (34,9 %), Rümmingen (31,9 %) und Binzen (31,1 %). Im Landkreis Waldshut pendelten besonders viele Menschen aus den Gemeinden Hohentengen (38,2 %), Jestetten (36,6 %), Dettighofen (35,9 %) und Lottstetten (35,4 %) in die Schweiz zur Arbeit. In den großen Städten Lörrach, Rheinfelden, Weil am Rhein, Waldshut-Tiengen und Bad Säckingen liegt die Grenzgängerdichte zwischen 20,1 % und 26,2 %.

Die detaillierten Grenzgängerzahlen kann man sich hier herunterladen oder auf der Webseite der WSW anschauen bzw. auch runterladen: www.wsw.eu/ueber-uns/mediathek.html

Die Wirtschaftsregion Südwest GmbH (WSW) ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Landkreise Lörrach und Waldshut: Die WSW identifiziert zukunftsweisende Themen und Trends für Kommunen und Unternehmen, initiiert und entwickelt Projekte und knüpft Netzwerke mit dem Ziel, die Weiterentwicklung der Region voranzubringen. Sie engagiert sich damit für ein innovationsfreundliches Umfeld und einen auch zukünftig wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Wirtschaftsstandort. Dazu findet sie als Dienstleister für Kommunen, Unternehmen und Investoren zeitnah individuelle Lösungen und jederzeit den passenden Ansprechpartner. Mit ihrem weitreichenden und lebendigen Netzwerk steigert die WSW zudem Bekanntheit und Image der Wirtschaftsregion, die auch über die Grenzen der Region hinaus als herausragend wahrgenommen wird. Weitere Informationen stehen unter www.wsw.eu zur Verfügung.

 

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