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Braunkehlchen braucht Hilfe

Das Braunkehlchen

Exkursion zum Braunkehlchen in Herrischried-Giersbach am 28.04.2018

Der Landschaftserhaltungsverband (LEV) lädt zusammen mit dem Regierungspräsidi- um Freiburg, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, die Landbewirtschafter des Oberen Murgtals zu einer Exkursion nach Herrischried-Giersbach ein. Eine gemeinsa- me Besichtigung der Braunkehlchen-Lebensräume ist geplant.

Die Herrischrieder Brutgebiete des Braunkehlchens sind seit den 1990er Jahren bekannt und werden regelmäßig durch qualifizierte Vogelkundler erfasst. Um den Lebensraum für das Braunkehlchen weiter zu erhalten und attraktiv zu gestalten, braucht der Landschaftserhal- tungsverband die Unterstützung der ortsansässigen Landwirte.

Hierfür wird am 28. April 2018 um 15 Uhr eine Exkursion mit dem Braunkehlchenexperten Ingmar Harry und dem Regie- rungspräsidium in die Wiesengebiete im Oberen Murgtal angeboten. Treffpunkt ist der Park- platz in Giersbach (L 151, Kreuzung in der Ortsmitte). Alle interessierten Landwirte und Eigen- tümer sind hierzu herzlich eingeladen. Bei Fragen steht Ihnen der LEV gerne zur Verfügung (Tel.: 07751 / 86-5712, Frau Jahn).

Das Braunkehlchen gehört zu den sogenannten Wiesenbrütern, einer Vogelgruppe, die ihre Gelege auf dem Boden von Feuchtwiesen und Niedermooren ablegen. Der Vogel ist inzwi- schen landesweit vom Aussterben bedroht. Das Obere Murgtal gehört zu den wenigen Orten im Südschwarzwald, an denen das Braunkehlchen noch vorkommt. Dies ist auch ein Ver- dienst der örtlichen Landwirtschaft. Gemeinsam möchten wir an der weiteren zukünftigen At- traktivität des Lebensraumes arbeiten und Möglichkeiten des Vertragsnaturschutzes aufzei- gen.

Das Braunkehlchen kehrt im April aus den südlichen Überwinterungsgebieten in seine Brut- gebiete zurück. Als Wiesenbrüter bevorzugen Braunkehlchen weite, offene Wiesenflächen, auf denen sie ihre Eier ablegen und Nahrung für ihre Jungen finden können. Größere Gehölz- gruppen und Sträucher in der Wiese werden vom Braunkehlchen gemieden. Um die Jungvö- gel erfolgreich aufziehen zu können, ist neben der Witterung auch der Mahdtermin dieser Flä- chen entscheidend. Aus diesem Grund sollte die Mahd nicht vor Mitte Juli erfolgen. Dies ist auch ein günstiger Zeitpunkt für die Mahd der Feuchtwiesenbereiche in den Herrischrieder Talböden. Überjährige Gräser und verholzte Staudenpflanzen angrenzender Brachen oder die Zaunpfähle benachbarter Weiden werden von den scheuen Wiesenbrütern immer gerne als Sitzwarte angenommen. Dort kann man sie mit etwas Glück vom Frühling bis in den Sommer beobachten.

Tags: Tiere

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