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Bodenschutzkalkung - Bestandteil in Strategien für klimafitte Wälder

Dr. Norbert Asche (Wald und Holz NRW) referierte zum Thema Bodenschutzkalkung beim Forum der DLG-Waldtage 2019 ©DHG

In der Debatte um die nachhaltige Waldwirtschaft im Klimawandel wird auch die Bodenschutzkalkung als eine notwendige, integrative Maßnahme angesehen. Denn längerfristig kann die Waldnutzung nur auf Waldböden erfolgen, die eine hinreichende Nährstoffversorgung und keine übermäßige Versauerung aufweisen. Bei pH-Werten (CaCl) unter 4,0 oder einer Basensättigung unter 20 Prozent sind auf stark versauerungsgefährdeten Waldstandorten die Vitalität der Bäume und auch die nachhaltige Holznutzung gefährdet.

Köln - Das Thema Bodenschutzkalkung wurde auch bei den DLG-Waldtagen Mitte September in Lichtenau diskutiert. „Insbesondere unter den Aspekten Klimawandel, Biodiversität und Bodenschutz ist die Bodenschutzkalkung weiterhin ein sehr wichtiger Baustein der nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Daher sollen hinreichend Fördermittel dafür bereitgestellt und eine kontinuierliche Umsetzung der Bodenschutzkalkung in allen Bundesländern gewährleistet werden“, betont Georg Schirmbeck, der Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR).

Unter dem Titel „Bodenschutzkalkung für nachhaltige Waldwirtschaft“ wurden in einem speziellen Forum am 14. September zwei eindrucksvolle, hochwertige Vorträge gehalten: Frau Dr. Heike Puhlmann von der Forstlichen Versuchsanstalt Freiburg referierte über „Nährstoff-nachhaltige Holz- und Biomassenutzung – Möglichkeiten und Grenzen.“ Herr Dr. Norbert Asche vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW informierte über „Bodenschutzkalkung in NRW – Status und Perspektive“. Beide Referenten zeigten Argumente für die Sinnhaftigkeit der Bodenschutzkalkung auf versauerungsgefährdeten Waldstandorten. Die Vorträge sollen auf der DLG-Website verfügbar gemacht werden.

Dr. Reinhard Müller, Geschäftsführer der Düngekalk-Hauptgemeinschaft forderte aufgrund der derzeitigen und mittelfristigen äußerst schwierigen Wirtschaftssituation der Waldeigentümer eine 100 prozentige Förderung der Bodenschutzkalkung in allen Bundesländern. Einige Bundesländer böten dies schon seit Jahren an. „Die Bodenschutzkalkung darf trotz der aktuellen sehr großen Probleme („Waldsterben 2.0“) nicht vernachlässigt werden, sondern muss als integrativer Bestandteil einer Nachhaltigkeitsstrategie sogar verstärkt werden. Denn auf sehr stark versauerten Böden wird die Wiederaufforstung schwierig und Altbestände sind nur wenig stressresistent“, so Müller.

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