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Der DEUTSCHE Waldpreis und die Forstprojektleitung Nedden GmbH aus Waake

Jörg Nedden aus Waake ©dlv

Mit dem DEUTSCHEN Waldpreis zeichnet das Internetportal forstpraxis.de aus dem Medienhaus dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag Diejenigen aus, welche sich in besonderer Art und Weise für den Wald stark machen. Und zwar in den drei Kategorien Waldbesitzer/in, Förster/in und Forstunternehmer/in des Jahres.

Unterstützt wird die Auszeichnung nicht nur von den Firmen Stihl und Unterreiner Forstgeräte, sondern auch von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner: „Unseren Wäldern geht es nicht gut und deshalb ist dieser Waldpreis so wichtig. Mit dem DEUTSCHEN Waldpreis werden Menschen ausgezeichnet, die das Wohlergehen des Waldes stets im Blick haben und sich ganz besonders für den Wald und für die Forstwirtschaft engagieren“. Genau dieses Engagement wird dringend gebraucht.

Nachdem zunächst eine Jury je Kategorie drei Kandidaten ins Finale gewählt hat, kann nun das Publikum mitbestimmen, wer die mit 2.000 € dotierte Auszeichnung mit nach Hause nehmen darf. Per Online-Voting kann Jedermann bis zum 30. Juni auf www.deutscher-waldpreis.de seinem Kandidaten eine Stimme geben.

"Wir fällen keine Bäume, sondern mein Leben besteht darin Bäume im Wald zu pflanzen."

Jörg Nedden ist ein außergewöhnlicher Forstunternehmer. Fällen die meisten seiner Berufskollegen in erster Linie Bäume, hat er sich ganz auf die Begründung und Pflege von Forstkulturen spezialisiert. Zwischen 400.000 und 600.000 Jungpflanzen setzt er mit seinen Leuten jedes Jahr. Zu seinen Auftraggebern zählt auch der Nationalpark Harz. Dort sind in den letzten zweieinhalb Jahren durch Stürme, Dürren und Borkenkäfer große Kahlflächen entstanden, die nun wieder bestockt werden müssen. Er rechnet damit, dass dies mindestens zehn Jahre dauern wird. Was das Schönste an seinem Job ist? „Dass ich draußen in der Natur arbeiten kann und Aufforstungsprojekte von A bis Z begleiten kann: von der Beratung der Waldbesitzer und Pflanzenlieferung bis zum Zaunbau. Es ist eine wahnsinnige Genugtuung, nach 10 oder 15 Jahren zu einer Fläche zurückzukommen und dort steht dann schon ein richtiger Mischwald.“

Als Pflanzfachmann steht Jörg Nedden nun im Finale des diesjährigen DEUTSCHEN Waldpreises in der Kategorie Forstunternehmen des Jahres.

Auch Pflanzen ist harte Arbeit

„Durch Dürre und Klimawandel, musste man wieder lernen mit der Naturverjüngung zu arbeiten und bei den Pflanzungen im Wald auf Vielfalt zu setzen.“ Im Nationalpark Harz pflanzt er gerade Buchen in eine alte Fichten-Monokultur. Rund 2 000 Stück bringen sie pro Hektar aus, nicht streng in Reihen, sondern so wie das Gelände es vorgibt. Zwei Mann bohren Löcher in den steinigen Boden, ihre Kollegen setzen die einjährigen Pflanzen und treten sie fest. „Das ist ein Knochenjob“, sagt Nedden, während er uns den Arbeitsgang selbst vorführt. Schaut man sich um, dann ahnt man, warum das so wichtig ist: Der Bestand, in dem Neddens Leute arbeiten, steht nur noch zur Hälfte. Die Dürre der vergangenen zwei Jahre und der Borkenkäfer haben weiten Teilen des Nationalparks die andere Hälfte schon zu Strecke gebracht. „Es ist schon erschreckend, wie hier innerhalb von zwei Jahren der Wald abgestorben ist“, sagt Nedden. Trotzdem bleibt der fast zwei Meter große Forstmann optimistisch, dass die Flächen nicht verloren sind. In weniger als zehn Jahren werde dort wieder ein Wald wachsen – reicher an Laubholz, vielfältiger und widerstandskräftiger als zuvor. Seine Firma, die Forstprojektleitung Nedden GmbH, hilft bei diesem Wandel mit. Ihr Sitz liegt in Waake bei Göttingen. Nedden hat sie 2012 gegründet.

Corona, Nachbarschaftshilfe und der Wald

Das Anpflanzen und Ernten verlangt viele Arbeitskräfte. Genau das war das Problem während der Corona Pandemie. Auf der einen Seite suchten so viele Menschen den Wald auf wie nie zuvor. Auf der anderen Seite gab es zu wenig Helfer. Spargel musste geerntet, Felder gepflegt und Bäume gepflanzt werden. Dafür werden Saisonarbeiter beschäftigt, diese kamen aber nicht mehr über die Grenzen.
Die Nedden GmbH und seine benachbarten Unternehmen haben sich in diesen Zeiten zusammengeschlossen. «Ohne Corona wäre das kaum möglich gewesen. Die Unternehmer haben aus der Not eine Tugend gemacht, sind zusammengerückt und haben sich gegenseitig Arbeitskräfte ausgeliehen. Damit konnten trotz Quarantänen, Ausfällen, Leerzeiten alle Arbeiten geleistet werden. Dank gilt aber vor allem meinen treuen Händen aus Polen».

Jörg Nedden aus Waake für den DEUTSCHEN Waldpreis nominiert

Sein Engagement für die Natur hat Andre Albrecht jetzt die Nominierung zum „Forstunternehmen des Jahres“ eingebracht. Unterstützen Sie den Pflanzfachmann bei der online-Abstimmung bis 30. Juni auf www.deutscher-waldpreis.de.

Für vielfältigen und widerstandskräftigen Wald.

Mehr Infos über den DEUTSCHEN Waldpreis finden Sie auf: www.deutscher-waldpreis.de

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