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Energie und Umwelt - Abseites vom Hochrhein . . .

Neues Gesicht und mehr Energieeffizienz

Doppelhaushälfte am Bodensee intelligent saniert

Vom 60er Jahre Altbau zur attraktiven Energiespar-Immobilie. Eigentümer und Mieter profitieren.

Solarkollektoren auf dem Dach, eine effiziente Gas-Brennwertheizung im Keller, Wärmeschutz an der Gebäudehülle – Sabine und Michael Wolff aus Friedrichshafen-Manzell haben ihr Haus kürzlich energetisch saniert. Die energieeffiziente Modernisierung spart in den nächsten Jahrzehnten mehr Geld ein, als sie gekostet hat und erhöht den Wohnkomfort deutlich. Gleichzeitig erhielt der Altbau ein attraktives neues Gesicht, auch die Wohnfläche wurde vergrößert. Auf ihrem Weg ins erneuerte Haus hat sich das Ehepaar von einem Gebäudeenergieberater aus der Region informieren lassen: Detlef Immoor ermöglichte den Wolffs außerdem den Zugang zur finanziellen Förderung der staatlichen KfW. Die Kosten der Maßnahmen sanken so spürbar.

„Ehrlich gesagt: Vor der Sanierung war das Haus eines der weniger schönen in der Siedlung“, bekennt Sabine Wolff. „Auch energietechnisch war die Doppelhaushälfte auf dem Stand der 60er Jahre.“ Das war ein Problem, denn die Eheleute wollten nach dem Weggang der erwachsenen Kinder in die von Michaels Mutter geerbte Immobilie ziehen. Also entschlossen sie sich zu einer Sanierung. Durch den Tipp des Zimmermanns kamen sie zum Energieberater Immoor aus Friedrichshafen.

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Entgleister Güterzug in Daillens (VD)

Salzsäure in falschen Tank umgefüllt

Nach dem Unfall in Daillens (VD) haben die SBB aus einem der entgleisten Güterwagen 50 Tonnen Salzsäure in einen dafür ungeeigneten Tankwagen aus normalem Stahl umgeladen. Denn: Salzsäure zerfrisst normalen Stahl. Dabei entsteht hochexplosiver Wasserstoff. Damit hätten die SBB «eine rollende, tickende Zeitbombe» quer durch die Schweiz in den Kanton Basel-Landschaft geschickt

Am 25. April 2015 entgleisten bei Daillens (VD) sechs Wagen eines Güterzug. Fünf Güterwagen, die teils Gefahrengut geladen hatte, kippten um. 25 Tonnen Schwefelsäure liefen aus. Ein anderer Kesselwagen, der 50 Tonnen Salzsäure geladen hatte, blieb zum Glück intakt.

Nach dem Unfall pumpten die SBB bzw. die Einsatzkräfte diese 50 Tonnen Salzsäure ab und füllten sie in einen Ersatz-Tankwagen aus normalem Stahl um. «Damit haben die SBB eine rollende, tickende Zeitbombe geschaffen, die sie auf das Schweizer Schienennetz geschickt haben», sagt einer der Beteiligten den AefU. Denn: Salzsäure zerfrisst normalen Stahl. Kaum eingefüllt, begann also die Salzsäure den Tank aufzulösen, in dem sie transportiert wurde. Bei dieser chemischen Reaktion entsteht zudem hochexplosiver, gasförmiger Wasserstoff. Je länger dieser Güterwagen somit unterwegs war, desto höher stieg der Druck im Innern des Tanks. Gleichzeitig schwächte die Salzsäure den Tank immer mehr.

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NRW will Schnabelstutzen ab Ende 2016 verbieten

Legehennen und Puten: NRW will Schnabelstutzen ab Ende 2016 verbieten Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landestierschutzverband Nordrhein-Westfalen unterstützen die Pläne des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministers Johannes Remmel, wonach das Schnabelkürzen ab Ende 2016 bei Legehennen und Puten verboten werden soll. Andere Bundesländer sollten diesem Beispiel folgen, fordern die Tierschützer. Anstatt die Haltungsbedingungen zu verbessern und den natürlichen Bedürfnissen der Tiere nach Platz, Bewegung und Beschäftigung nachzukommen, werden die Tiere in der intensiven Landwirtschaft schmerzhaft zurechtgestutzt: Legehennen, Puten und Moschusenten wird der Schnabel gekürzt, um Federpicken und Kannibalismus zu verhindern.

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Deutschlands großer Wasserverbrauchs-Atlas

Untersuchung: Der Osten spart, im Westen läuft’s

Untersuchung: Der Osten spart, im Westen läuft’s Deutschlands großer Wasserverbrauchs-Atlas

Hamburg, März 2015. Düsseldorf tut’s am meisten, Schwerin am wenigsten: In Sachen Wasserverbrauch herrscht in Deutschland ein starkes Ost-West-Gefälle.Deutschlands Wasserverbrauchs-Atlas zeigt auf einen Blick, wie viele Liter Trinkwasser bundesweit verbraucht werden. Wissenschaftler der Universität Lund haben die deutschen Verbrauchsstatistiken unter die Lupe genommen, um auf einen bewussten Umgang mit der wertvollen Ressource aufmerksam zu machen. Hintergrund der Untersuchung ist der jährliche Internationale Weltwassertag am 22. März. Das Ergebnis: Nordrhein-Westfalen ist Spitzenreiter - 135 Liter sickern hier pro Person täglich durch die Abflüsse. Sachsen hingegen zeigt sich mit nur 84 Litern pro Tag besonders sparsam. Das meiste Trinkwasser verbraucht der Deutsche mit 36 Prozent allein bei der täglichen Körperpflege.

Wer verbraucht in Deutschland das meiste Wasser und wer geht am schonendsten damit um? Nachhaltigkeitsexperte Prof. Dr. Gössling von der Uni Lund hat im Auftrag der Naturkosmetik-Marke STOP THE WATER WHILE USING ME! die Daten der Statistischen Ämter ausgewertet und so ein umfangreiches Bild zum Umgang mit dem heimischen Trinkwasser skizziert. Der große Wasserverbrauchs-Atlas zeigt die wichtigsten Untersuchungsergebnisse auf einen Blick:

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Friedenskräfte sichtbar machen

Jun 25, 2018
Die erste «offizielle» Fahne im Rahmen der Aktion «Wandern für den Frieden» wurde anlässlich eine Friedenswanderung mit 25 Teilnehmern am Samstag am Thunersee gesetzt.
«Zeichen für den Frieden setzen» – das will der Verein Friedenskraft, der sich heute mit der Lancierung der Aktion «Wandern für den Frieden» in Thun der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Bei der Aktion…
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