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  • 11. Januar 2017

Familienunternehmer in NRW zum Lohngleichheitsgesetz

Von Judith Roth | DIE FAMILIENUNTERNEHMER – e.V

Neue Bürokratielasten für Unternehmen

Landesvorsitzender Thomas Rick: Frau Schwesig verfehlt die unternehmerische Realität

Düsseldorf -  Das Kabinett hat heute einen Gesetzentwurf für ein Lohngleichheitsgesetz auf den Weg gebracht. Danach sollen in Unternehmen ab 200 Beschäftigten Arbeitnehmer Auskunft darüber verlangen können, welchen Lohn ihre Kollegen für die gleiche Tätigkeit erhalten. Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten werden zudem verpflichtet, regelmäßige Berichte über den Stand der Lohngerechtigkeit abzuliefern. Der Wirtschaftsverband DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Nordrhein-Westfalen kritisiert das Gesetz und bezeichnet es als neues Bürokratiemonster.

Thomas Rick, Landesvorsitzender von DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Nordrhein-Westfalen: „Die Große Koalition, allen voran Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, beginnt das neue Jahr mit einem riesigen Bürokratiemonster für Unternehmen und verfehlt dabei mal wieder die unternehmerische Realität. Dieses Gesetz wird zu Neid unter den Mitarbeitern führen, denn am Ende weiß jeder was der andere verdient. Durch diese Transparenz wird es immer schwieriger Leistungen und Qualifikationen individuell zu belohnen.“

Rick weiter: „Dieses Gesetz führt dazu, dass bei den Gehaltsverhandlungen nicht mehr nur Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit am Tisch sitzen, sondern immer auch der Gesetzgeber. Das ist ein massiver Einschnitt in die unternehmerische Freiheit. Die Große Koalition macht 2017 also da weiter, wo sie 2016 aufgehört hat: Sie erlässt Gesetze, die Unternehmen immer mehr Bürokratie aufhalsen.“

DIE FAMILIENUNTERNEHMER folgen als politische Interessenvertretung der Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung.


Ressort: Wirtschaft

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