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Frau wird Försterin des Jahres - Spagat zwischen Forst und Waldbesuchern

Uta Krispin ©dlv

Uta Krispin aus Erfurt hat in der Kategorie „Förster*in des Jahres“ den DEUTSCHEN Waldpreis gewonnen. Das öffentliche Online-Voting und die Experten des Forstportals forstpraxis.de haben die Leiterin des Forstreviers Erfurt des Thüringer Forstamt Erfurt-Willrode für den DEUTSCHEN Waldpreis gewählt.

Uta Krispin aus Erfurt-Egstedt hat den DEUTSCHEN Waldpreis gewonnen

Mit dem DEUTSCHEN Waldpreis zeichnet das Internetportal forstpraxis.de aus dem Hause dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag Diejenigen aus, welche sich in besonderer Art und Weise für die Forstbranche stark machen. Frau Uta Krispin aus Erfurt-Egstedt hat den Deutschen Waldpreis in der Kategorie Förster*in gewonnen. Sie konnte sich nicht nur bei Experten, sondern auch beim öffentlichem Online-Voting durchsetzen. Als einzige Frau nimmt Uta Krispin die mit 2.000 € dotierte Auszeichnung von Stihl und Claus Rodenberg Waldkontor GmbH im Bereich Forst mit in ihren Wald.

Uta Krispin betreutseit über 15 Jahren das1.200 ha große Forstrevier Erfurt des Thüringer Forstamts Erfurt-Willrode. Die dynamische Försterin stellt sich erfolgreich der Herausforderung, den Wald zu pflegen und gleichzeitig viele interessierte Besucher im Wald zu haben „Die absolute Stadtnähe ist schon das Besondere in meinem täglichen Tun“, so Uta Krispin. Sie begleitet Menschen aller Altersklassen, die wissen wollen, wie so ein Wald „funktioniert“ und das macht sie gut. Zur Not werden auch mal forstliche Arbeiten abgebrochen, weil sie auf „Gäste Ihres Waldes“ Rücksicht nimmt. Zur Begeisterung Ihrer Besucher nutzt sie auch Pferde und setzt sich besonders für eine bodenschonende Technik ein. „Es sind alles wunderbare gegenseitige Energieschübe, die man sich da gibt und darüber bin ich sehr froh".

Waldbesuchern wird auch in den Ferien nicht langweilig

Die Försterin will den Wald und die Forstwirtschaft - sprich die Arbeit der Forstleute - den Menschen zeigen und näherbringen. Ihr Motto ist dabei: „Ich liebe meine Aufgabe und teile meine Begeisterung für den Wald sehr gerne mit meinen Mitmenschen.“ Sie möchte Verständnis erzeugen und Wissen vermitteln, möchte Staunen hervorrufen, Lächeln und glänzende Augen erzeugen. Lächeln tut die Mutter von drei Kindern dabei selbst häufig. Neben Walderfahrungskursen, Märchenwanderungen, Waldjugendspielen, Waldsprechstunden und Schulunterricht im Wald führt sie ihre Gäste durch den Wald. Diese Gäste sind ganz verschieden und kommen aus Kindergärten, Schulen, sind Studierende, Senioren und sonstige Erwachsenengruppen. Dann organisiert sie noch Kurzfilmwanderungen, Veranstaltungen, Festivals, Wildkochkurse, studentische Jagden und vieles mehr. Nicht zu vergessen ihre Arbeit für die zahlreiche Lehrveranstaltungen im Lehrrevier der Forst-Fachhochschule Erfurt. „Ich freue mich über die vielen jungen Leute und auch zahlreiche Praktikanten aus Schule und Studium.“

Auch der Wildgut-Wildladen im ehrwürdigen Forsthaus Hof Erfurt-Willrode läuft erfolgreich und bietet einen guten Austausch zwischen den Menschen und dem Wald. „Ich bin immer auf der Suche nach neuen Produkten und einer verbesserten Wertschöpfung.“ Dass die Hobbylandwirtin hier ein gutes Händchen hat, liegt sicher auch an der vielen in ihrem eigenen Garten gemachten Erfahrung. Im Revier wird es bestimmt auch im Urlaub nicht langweilig.

„Ich sehe meinen Beruf als Berufung“

Uta Krispin hat das forstliche Handwerk von Grund auf gelernt: Zunächst als Forstfacharbeiterin/Mechanisatorin in der damaligen DDR. Nach zweijähriger Arbeit im Wald begann Krispin 1988 ihr Studium in Schwarzburg. Die junge Forststudentin engagierte sich in studentischen Organisationen, ging auf „Kennlernexkursionen“ in die benachbarten Hochschulen in Göttingen aber auch ins ferne Rottenburg. Dieses Engagement ist auch heutzutage für Krispin noch eine Selbstverständlichkeit. Ob im BDF Landesverband Thüringen, im Förderverein für das alte Forsthaus Willrode oder nicht zuletzt als Engagement Botschafterin des Jahres 2020, wofür die 52-jährige Försterin eine Auszeichnung erhielt. Bereits 2010 war sie „Thüringerin des Monats der Thüringer Ehrenamtsstiftung“ gemeinsam mit dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR).

Die Arbeit geht ihr bestimmt nicht aus, aber mit ihrer Dynamik fallen ihr bestimmt noch viele Ideen ein.

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