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Umfrage: Deutsche Sammler von der Inflation unbeeindruckt. Zwei Drittel wollen gleiches oder mehr Budget investieren
Die Statistik ©Gerald Kaufmann
  • 16. Mai 2023

Umfrage: Deutsche Sammler von der Inflation unbeeindruckt. Zwei Drittel wollen gleiches oder mehr Budget investieren

Von Dr. Stefanie Bickert | tonka-pr

Zwei Drittel der Deutschen sammeln oder haben gesammelt.

Berlin  – Neun von zehn Deutschen geben an, eine Leidenschaft zu haben. Fast zwei Drittel davon (63 Prozent) sammelt oder hat es in der Vergangenheit getan. Unter den Sammler:innen wollen sogar zwei Drittel in den kommenden Jahren das gleiche oder sogar mehr Budget für ihre Leidenschaft ausgeben. Das ergibt eine aktuelle, repräsentative Umfrage von Catawiki, dem führenden Online-Marktplatz für besondere Objekte, die vom Meinungsforschungsinstitut YouGov in Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien und den Niederlanden durchgeführt wurde.

Sammelland Deutschland: Spielzeug und Modelle beliebter als in anderen Ländern

Am liebsten sammeln die Deutschen mit 17 Prozent Münzen und Briefmarken, gefolgt von Büchern und Comics (13 Prozent). Auffällig ist, dass Spielzeuge und Modelle wie zum Beispiel Märklin-Eisenbahnen, mit 11 Prozent in Deutschland auf dem dritten Platz, deutlich beliebter als in anderen europäischen Ländern sind (durchschnittlich 8,5 Prozent).

Nimmt man die verschiedenen Generationen in den Blick, dann ist zu erkennen, dass Gen-Z und Gen-X besonders gerne popkulturelle Objekte, Sammelkarten und Spiele sammeln (11 bzw. 10 Prozent). Unter den Baby-Boomern hingegen sammelt jede:r fünfte ganz klassisch Münzen und Briefmarken. Schmuck und kostbare Steine sowie Mode sind bei der Gen-Z mit 7 bzw. 9 Prozent am populärsten.

„Unsere Umfrage belegt, dass das Klischee der Deutschen als Liebhaber von Modellspielzeugen stimmt”, sagt sich Simon Ungefug, Modelleisenbahnexperte bei Catawiki. „Angesichts des großen Angebots, ist es ratsam, seiner Sammlung eine Struktur zu geben. Das können zum Beispiel der Maßstab, Hersteller oder Bauserien sein. So erleichtert man sich die Suche und verleiht seiner Sammelleidenschaft einen stärkeren Ausdruck.”

Gen-Z und Millennials am stärksten von Influencer:innen beeinflusst, Erziehung auch wichtig

Etwa einem Drittel der Sammler:innen (32 Prozent) haben nahestehende Menschen aus der Familie, die Erziehung oder Freunde den entscheidenden Impuls gegeben, Liebhaberobjekte zu erwerben. Unter Gen-Z und den Millennials ist dieser Einfluss besonders groß: Zwei von fünf unter ihnen wurden durch Familie, Erziehung oder Freunde zum Sammeln gebracht. Dazu haben auch Prominente und Influencer:innen speziell auf Gen-Z und Millennials mit 14 bzw. 12 Prozent einen außerordentlichen Einfluss. Baby-Boomer lassen sich hingegen deutlich weniger von außen beeinflussen: Mehr als drei Viertel von ihnen (79 Prozent) erklärt, von sich aus mit dem Sammeln begonnen zu haben.

Inflation besonders bei den Jüngeren kein Thema: sie wollen sogar mehr investieren

Insgesamt scheinen sich die Deutschen von der Inflation nicht beeinflussen zu lassen, was ihre Sammelleidenschaft betrifft: Fast zwei Drittel (65 Prozent) der Sammler:innen möchte in den kommenden Jahren mehr oder genau so viel Budget für den Kauf von Lieblingsobjekten investieren. Dabei besonders bemerkenswert: Deutlich mehr als ein Viertel der Sammler:innen unter den Millennials und Gen-Z will sogar mehr Geld in die Hand nehmen (29 bzw. 28 Prozent). Dahinter stehen auch grundsätzliche Überzeugungen über Sammlerstücke als Investment bei Millennials: Während nur knapp die Hälfte der deutschen Sammler:innen Sammelobjekte für eine gute Geldanlage hält, sind es bei den Millennials sogar 57 Prozent.

Hätten die Deutschen unbegrenzt Zeit und Geld fürs Sammeln, stehen ganz klar Schmuck und kostbare Steine oben auf deren Wunschliste (19 Prozent). Außerdem würden Millennials besonders in Sport-Memorabilien investieren (14 Prozent). Auffallend ist, dass bei unbegrenzten Möglichkeiten Sammler:innen in Deutschland mit 12 Prozent deutlich mehr im Vergleich zu den anderen Ländern (durchschnittlich etwa 8,8 Prozent) in Wein, Whiskey und andere hochwertige Spirituosen investieren würden.

Frank Engel, Vice President und General Manager bei Catawiki, kommentiert die Umfrage:
„Die Umfrage zeigt, wie weitverbreitet das Sammeln in Deutschland ist. Weil es für nahezu jede Branche Liebhaberobjekte und damit einen Markt gibt, kann jede:r etwas finden, das zu seiner oder ihrer Leidenschaft passt. Und die große Bereitschaft der Sammler:innen, ungeachtet der Inflation das gleiche oder sogar mehr Budget für Sammelobjekte auszugeben, zeigt, wie interessant Sammelobjekte als Investment sein können. Hier können für viele Menschen zwei Aspekte zusammenkommen: ihrer Leidenschaft durch Sammelobjekte Ausdruck verleihen und zugleich ein gutes Investment tätigen.”

Hier finden Sie das Popularitätsranking von Sammelgegenständen nach Ländern.
Hier finden Sie eine Übersicht, worin Sammler:innen aus den verschiedenen Ländern gerne investieren würden.

Über die Umfrage
Das Meinungsforschungsinstitut YouGov hat im Auftrag von Catawiki im Zeitraum 23. Februar bis 2. März 2023 in einer repräsentativen Umfrage rund 10.000 Menschen ab 18 Jahren in Deutschland, Belgien, Frankreich, den Niederlanden und Italien nach deren Sammelverhalten und -präferenzen befragt.

Über Catawiki
Catawiki ist der führende Online-Marktplatz für besondere Objekte, um den persönlichen Leidenschaften nachzugehen. Jede Woche werden über 75.000 Objekte versteigert – jedes einzelne geprüft und ausgewählt von Catawikis hunderten internen Experten, die auf Kunst, Design, Schmuck, Mode, Oldtimer, Sammlerstücke und vieles mehr spezialisiert sind. Bis heute hat die Plattform über zehn Millionen Objekte verkauft und allein im Jahr 2021 einen Umsatz von fast einer halben Milliarde Euro erzielt. Entdecken Sie besondere Objekte auf catawiki.com oder laden Sie die App herunter.




Ressort: Sport und Freizeit

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