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  • 02. April 2014

Am Puls der Energietechnologien von morgen

Von Redaktion

Hochleistungsbatterien, Brennstoffzellen und elektrochemische Energietechnologien der nächsten Generation - das sind die Themen der Ulmer Elektrochemischen Tage (UECT) vom 23. bis 26. Juni 2014. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) veranstaltet die mehrtägige Tagung, die dieses Jahr bereits zum 14. Mal stattfindet. Tagungsort ist das Congress Centrum Ulm.

Eine neue Analyse des ZSW zeigt: Die Zahl elektrisch angetriebener Fahrzeuge auf den Straßen ist Anfang 2014 weltweit auf rund 400.000 gestiegen. Betrachtet wurden Autos mit batterieelektrischem Antrieb, Range Extender oder Plug-In Hybride.

Darüber hinaus werden auf dem Markt auch elektrochemische Energiespeicher für Ökostrom interessant. "Nach den ersten kommerziellen Produkten ist es jetzt an der Zeit, die nächste Generation für ein nachhaltiges Marktwachstum zu entwickeln", sagt Prof. Dr. Werner Tillmetz, Vorsitzender der Konferenz und ZSW-Vorstand. "Elektrochemische Energietechnologien werden den Energiesektor von morgen prägen."

Auf der UECT präsentieren 50 Experten aus zehn Nationen ihre aktuellen Erkenntnisse. Hinzu kommen Posterausstellungen und Diskussionen. Im Weiterbildungszentrum für innovative Energietechnologien der Handwerkskammer Ulm (WBZU) im Ulmer Science Park bieten Tutorials außerdem am 23. Juni einen detaillierten Einblick in PEM-Brennstoffzellen, Lithium-Ionen-Batterien und andere Technologien. Zu den Veranstaltungen erwarten die Veranstalter 250 Vertreter aus der Forschung sowie der Automobil- und Zulieferindustrie. Details und Anmeldungsunterlagen zur Konferenz: uect.de

Rasanter technischer Fortschritt

Die Konferenz beschäftigt sich in zwölf Sessions etwa mit neuen Materialien, besseren Komponenten, Erfahrungen aus der Praxis für Lithium-Ionen-Batterien, für Brennstoffzellen und andere Technologien. Die Fortschritte ermöglichen mehr Leistung für die Kraftpakete und geringere Kosten. Berichte über neue Elektrolysetechniken zeigen, welche Verbesserungen auch bei der Ökostromspeicherung denkbar sein könnten.

In den letzten Jahren hat die Elektrochemie einen beispiellosen Aufschwung erfahren. Ein traditionelles deutsches Zentrum für elektrochemische Energietechnologien ist Ulm: In der Universitätsstadt zwischen Stuttgart und München betreibt das ZSW das europaweit größte Test- und Entwicklungszentrum für Batterien und Brennstoffzellen. Ebenfalls ansässig sind das Helmholtz-Institut Ulm für Elektrochemische Energiespeicherung (HIU), die Universität Ulm mit exzellenter Grundlagenforschung und das Weiterbildungszentrum WBZU.


Ressort: Technik und IT

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