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Fahrverbote kontrollieren: Automatische Fahrzeugerkennung statt Plaketten-Chaos
RFID-Windschutzscheiben-Aufkleber IDeSTIX (c) Toennjes E.A.S.T
  • 11. März 2018

Fahrverbote kontrollieren: Automatische Fahrzeugerkennung statt Plaketten-Chaos

Von Vanessa Salbert | denkbar-pr

damit die Luft sauberer wird, können Städte künftig Fahrverbote für Dieselautos verhängen. So lautete vergangene Woche die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig. Unklar ist allerdings, wie entsprechende behördliche Anordnungen umgesetzt werden sollen. Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes, teilte der Süddeutschen Zeitung mit, dass sie sogar für die Einführung von zwei blauen Plaketten sei. Mit der Kontrolle würde die Polizei jedoch an ihre Grenzen stoßen. Die Beamten müssten bei einer blauen Plakette jedes Mal die Fahrzeugpapiere oder das Kennzeichen überprüfen. „Wir sind personell am Ende. Zusätzliche Aufgaben können wir nicht übernehmen“, sagte der Landesvorsitzende der Polizeigewerkschaft Baden-Württemberg, Ralf Kusterer.

„Grundsätzlich stellt sich hier die Frage, warum Umweltplaketten analog und nicht digital sind“, gibt Dietmar Mönning, Geschäftsführer von Tönnjes E.A.S.T., zu bedenken. Das niedersächsische Unternehmen bietet eine effiziente und moderne Lösung für diese Mammutaufgabe. Ihr RFID-Windschutzscheiben-Aufkleber (IDeSTIX) und RFID-Kennzeichen (IDePLATE) sorgen für eine automatische Fahrzeugerkennung, dank eines integrierten UHF-Chips. Stationäre oder mobile Lesegräte würden Autos im Vorbeifahren erkennen und auf ihre Zufahrtsberechtigung überprüfen. „Das würde Polizei und Kommunen deutlich entlasten, weil eine manuelle Überprüfung obsolet wäre. Außerdem ist das System im Gegensatz zu den Umweltplaketten fälschungssicher“, sagt Mönning.

„Statt Polizei und Kommunen mit der Kontrolle von Fahrverboten alleine zu lassen, wäre ein bundesweit einheitliches, automatisches System deutlich effizienter und fälschungssicherer.“ --  Dietmar Mönning, Geschäftsführer Tönnjes E.A.S.T.

Mithilfe des IDePLATE-Systems könnten Autos beim Einfahren in Verbotszonen sofort über das RFID-Kennzeichen oder den RFID-Windschutzscheiben-Aufkleber erkannt werden. Auf einem integrierten RFID-Chip wären neben einer kryptografischen Identifikationsnummer auch Daten zur Zufahrtsberechtigung und Schadstoffemission gespeichert. Mobile oder stationäre Lesegeräte könnten das Fahrzeug eindeutig identifizieren und umgehend einen möglichen Verstoß feststellen. Eine analoge Kontrolle könnte das nicht. Laut Kusterer müsste die Stadt Stuttgart eigenes Personal einstellen, wenn sie ein Fahrverbot einrichten möchte. „Statt Polizei und Kommunen mit der Kontrolle von Fahrverboten alleine zu lassen, wäre ein bundesweit einheitliches, automatisches System deutlich effizienter und fälschungssicherer“, erklärt Mönning. Das modulare Sicherheitssystem könnte nicht nur überprüfen, ob Autos zur Zufahrt in eine bestimmte Zone berechtigt sind, sondern eignet sich für eine Reihe von Anwendungen wie unter anderem Mautsysteme oder Grenzkontrollen. Länder wie die Türkei, Honduras, Peru oder die Philippinen haben die Technologie von Tönnjes E.A.S.T. bereits auf nationaler Ebene eingeführt. Das Unternehmen ist Weltmarktführer in dem Bereich der automatischen Fahrzeugidentifikation per RAIN RFID-Technologie.


Ressort: Reise und Verkehr

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