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Abgeordnete Josha Frey freut sich über die Elektrifizierungs-Offensive des Grünen Verkehrsministers
Abgeordnete Josha Frey und Verkehrsminister Winfried Hermann
  • 13. April 2018

Abgeordnete Josha Frey freut sich über die Elektrifizierungs-Offensive des Grünen Verkehrsministers

Von Barbara Jacquesson | Josha Frey MdL

„Bald steht die Hochrheinbahn unter Strom“

Der Grüne Abgeordnete Josha Frey begrüßt die Offensive von Verkehrsminister Winfried Hermann, wonach in den nächsten zwei Jahrzehnten nahezu das komplette Südwest-Schienennetz elektrifiziert werden soll. „Im High-Tech-Land Baden-Württemberg muss das ganze Schienennetz unter Strom stehen. Es ist gut, dass die grün-geführte Landesregierung die Elektrifizierung energisch vorantreibt und dafür richtig viel Geld in die Hand nimmt,“ ist der Lörracher Landtagsabgeordnete Josha Frey überzeugt.

Der Ausbau wird in drei großen Stufen vorangetrieben, erklärt Josha Frey. „Die für das Land und für unsere Region so wichtige Hochrheinbahn ist unter Priorität Eins gelistet“, so Josha Frey. „Die Elektrifizierung der Hochrheinstrecke ist ein wichtiges Scharnier für die Weiterentwicklung des Schienenverkehrs der Region, des Landes Baden-Württemberg sowie des grenzüberschreitenden Verkehrs zur Schweiz. Mit der Verbesserung der Verbindungen zwischen den Oberzentren in der Region wollen wir die Menschen zum Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr bewegen. Das gelingt nur mit modernen, komfortablen und elektrisch betriebenen Zügen, die auf gut ausgebauten Strecken schnelle r und vor allem zuverlässiger unterwegs sein können“. Die Hochrheinbahn zählt damit zu den sechs Elektrifizierungsprojekten, die bis zum Jahr 2023 umgesetzt werden sollen. Sie sind bereits in Bau oder in Planung. Hier werden laut Josha Frey insgesamt 514 Kilometer elektrifiziert – das sind rund zwölf Prozent des gesamten Schienennetzes in Baden-Württemberg.


Ressort: Hochrhein

Kommentare

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Anonym
7 jahre vor
Sicherheits- und Betriebsrisiko Oberleitung

Bahnsysteme mit Oberleitungen fallen nicht nur aus durch Sturm, Kinderballons, Kupferdiebe, Vögel, Vandalismus, Wartungsmängel, Bauplanen, Eis, Verschleiß usw., sondern bringen so viele Unfallopfer an Menschen und Tieren mit sich wie kein anderes Bahnsystem.
Der Lkw-Kippmulden-Oberleitungsunfall ist ein Klassiker. Auch andere Unfallrisiken sind hier größer als bei stromlosen Bahnsystemen. Löschen unter Strom ist lebensgefährlich, so dass eine brennender el. Zug zur tödlichen Falle werden kann.
Das Eisenbahnbundesamt (EBA) empfiehlt allein wegen der Häufung klimawandelbedingter Oberleitungsausfälle eine Abkehr von der Oberleitung.
Stattdessen sollen alternative Antriebe "ohne Energiezufuhr von außen" entwickelt werden. Die gibt es durchaus schon und müssen nur auf klima- und umweltfreundliche Energieträger umgestellt werden. Wie z.B. grünstrombasierter PtL-Kraftstoff für Diesel- und Wasserstoff für Brennstoffzellenantriebe, die fürs Tempo außerhalb von ICE-Strecken allemal ausreichen. Damit kommt man sicher, umweltfreundlich und pünktlich ans Ziel, bei fast jedem Wetter.
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Anonym
7 jahre vor
Könnte man E-Locks nicht einfach eine Wasserstff-Brennstoffzellen-Einheit direkt hinter einer Lock hinterhängen? Bei Zügen ist es doch egal wie lang sie sind.
Das hätte den Vorteil, man bräuchte nicht jede letzte Ecke in der Republick Elektifizieren, und bräuchte dennoch keinen Lockwechsel durchführen wenn die Oberleitung zu Ende ist.
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