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Sicherheitskonzept erweitert: Hochschwarzwald Tourismus setzt auf Luca-App

Luca-App auf Smartphone

Sobald die Tourismusbetriebe öffnen dürfen und Urlaubsreisen wieder erlaubt sind, greift im Hochschwarzwald ein Sicherheitskonzept, das jetzt um die Luca-App erweitert wurde. Mithilfe der digitalen Anwendung können Tourismusbetriebe einfach und datenschutzkonform ihrer Dokumentationspflicht nachkommen und dazu beitragen, mögliche Corona-Infektionsketten schnell zu unterbrechen. Die Luca-App übermittelt die verschlüsselten Daten direkt an das Gesundheitsamt, sie gilt als Ergänzung der offiziellen Corona-Warn-App der Bundesregierung.

HinterzartenDie Hochschwarzwald Tourismus GmbH fügt ihrem Sicherheitskonzept einen weiteren Baustein hinzu und setzt dabei auf die Luca-App. Bereits Anfang des Jahres wurden erste Gespräche mit den Betreibern geführt. Das Team hinter der Luca-Initiative setzt sich zusammen aus der Berliner neXenio GmbH, einer Ausgründung des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam, und einigen Kulturschaffenden, wie der Band Die Fantastischen Vier. Ziel ist es, die Ferienregion Hochschwarzwald bestmöglich auf die Öffnung der Tourismusbetriebe unter Corona-Bedingungen vorzubereiten und dabei die Sicherheit für Gäste, Gastgeber und Einheimische in höchstem Maße zu gewährleisten.



Das Konzept: Die Luca-App übernimmt die Dokumentationspflicht für Betreiber von Tourismusbetrieben, Kultur- und Veranstaltungsstätten. Gleichzeitig sorgt Luca durch eine datenschutzkonforme, dezentrale Daten-Verschlüsselung dafür, dass die persönlichen Angaben der Gäste geschützt werden. Durch eine direkte Anbindung an Gesundheitsämter können Infektionsketten schnell erkannt und gestoppt werden. Die Kontaktdatenübermittlung erfolgt verschlüsselt durch den Scan eines QR-Codes. Je nach Betrieb oder Veranstaltung scannt entweder Gast oder Betreiber. Die Luca-App gilt als Ergänzung der offiziellen Corona-Warn-App der Bundesregierung.

So funktioniert die Luca-App: Die Nutzer laden die Anwendung auf ihr Smartphone, melden sich mit Namen und Adresse an, danach wird die Telefonnummer per SMS-Code überprüft. Im Anschluss kann sich der Nutzer einen QR-Code erstellen und diesen beispielsweise bei einem Restaurantbesuch, bei öffentlichen Veranstaltungen oder privaten Treffen vorzeigen. Die App erstellt eine Teilnehmerliste mit den anonymisierten QR-Codes. Wird in der Folge bei einem der Gäste eine Corona-Infektion festgestellt, werden alle Gäste informiert, die sich zur betreffenden Uhrzeit am gleichen Ort aufgehalten haben. Parallel werden die Gesundheitsämter in Kenntnis gesetzt, die dann automatisch Zugriff auf die Daten der übrigen Gäste erhalten.

Luca-App im Hochschwarzwald: Das Gesundheitsamt des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald hat gemeinsam mit der Digitalisierungseinheit des Landratsamtes die erforderlichen Prüfungen abgeschlossen und die technische Anbindung an die Luca-Plattform hergestellt. Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe, Ladengeschäfte, Dienstleister oder auch Veranstalter im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald können ihren Betrieb jetzt bei www.luca-app.de registrieren. Nach Auskunft der Landratsämter Waldshut, Lörrach und Schwarzwald-Baar ist nach einer Testphase im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald auch eine Anbindung an die dortigen Gesundheitsämter möglich. Privatpersonen können die Anwendung direkt im App-Store des entsprechenden Smartphone-Herstellers herunterladen.

Infoveranstaltung: Die Hochschwarzwald Tourismus GmbH wird am 18. März 2021 um 10 Uhr eine virtuelle Informationsveranstaltung für alle Gastgeber und Partner anbieten. Die Einladungen wurden durch die zuständigen Tourist-Informationen bereits versendet. Sämtliche Informationen über die Funktionsweise der Luca-App sowie Kontaktinformationen zum Anwendersupport sind unter www.luca-app.de zu finden.

Was es schon gibt:
Bereits seit Mitte September 2020 wirbt die Hochschwarzwald Tourismus GmbH bei ihren Partnern mit dem Siegel „Wir für Sie“. Die teilnehmenden Gastgeber versprechen damit, detailliert beschriebene Hygiene- und Schutzmaßnahmen einzuhalten. Bislang beteiligen sich mehr als 260 Tourismusbetriebe aus den 21 angeschlossenen Gemeinden, darunter sind Hotels, Ferienwohnungen, Gastronomie- und Freizeitbetriebe. Mehr Informationen unter www.hochschwarzwald.de/Wir-fuer-Sie

Was noch geplant ist:
Ein Corona-Testzentrum in Kooperation mit Apothekern aus der Region ist im Kurhaus Titisee geplant. Sobald touristisches Reisen wieder erlaubt ist, soll hier eine Anlaufstelle für Übernachtungs- und Tagesgäste geschaffen werden, um die Sicherheit für Gäste, Gastgeber und Einheimische bestmöglich gewährleisten zu können.

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