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Alternative Investmentfonds: Die etwas andere Anlageform
Wie die Dominosteine ©Pixabay6815204 — OleksandrPidvalnyi
  • 12. März 2024

Alternative Investmentfonds: Die etwas andere Anlageform

Von Redaktion

In Zeiten zunehmender Kursschwankungen am Finanzmarkt ist es ratsam, sich nach Investitionsalternativen umzuschauen, um angelegtes Geld weiter zu diversifizieren und abzusichern. Alternative Investments sind eine Möglichkeit abseits der üblichen Anlageformen.

Anlage-Alternativen ohne Aktien

Normalerweise können Anleger und Anlegerinnen durch eine breitere Diversifikation ihres Portfolios den Schwankungen von Aktienkursen entgegenwirken. Heutzutage ist dies jedoch aufgrund der eng miteinander verbundenen Marktstrukturen oft nur begrenzt wirksam. Hier kommen die alternativen Anlageformen ins Spiel, da sie weniger von Kursschwankungen abhängig sind.

Alternative Investments sind Geldanlagen, die ohne Aktien und Anleihen auskommen. Dazu zählen unter anderem Hedgefonds, Private Equity Investments sowie Sachwerte wie Kunstwerke, Oldtimer und Infrastrukturprojekte. Sie zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie nicht auf Aktien und Anleihen basieren.

AIF als interessante Option

Wie bei herkömmlichen Anlageformen besteht auch bei alternativen Investments die Möglichkeit, in Fonds zu investieren. Diese alternativen Investmentfonds (AIF) kommen ebenfalls ohne Aktien und Anleihen aus. Sie bieten Anlegenden eine Risikodiversifizierung und interessante Renditechancen, da sie weniger von Börsenschwankungen beeinflusst sind.

Mit einem AIF investiert man in ein oder mehrere Investitionsobjekte. Dabei werden zunächst zeichnungswillige Anlegende gesucht, bis genügend Kapital aufgelaufen ist. Dann wird der AIF geschlossen und das eingesammelte Geld mit oder ohne weiteres Fremdkapital ins Objekt investiert. Am Ende der Laufzeit des Fonds und nach Rückführung der eventuell benötigten Fremdmittel wird der Erlös des AIF an die Anlegenden ausgeschüttet.

Dabei ist zu beachten, dass die Laufzeiten solcher Fonds in der Regel recht lang sind – 10 bis 20 Jahre sind üblich. Anlegende sollten sich daher bewusst sein, dass sie während dieser Zeit normalerweise keinen Zugriff auf ihr investiertes Kapital haben.

Fahrplan zur Umsetzung

Laut einer Checkliste auf dem Instagram-Account des Finanzdienstleisters tecis sollten Anlegende zunächst die Vor- und Nachteile von AIF abwägen und die eigene Risikobereitschaft realistisch einschätzen. Dann gilt es, das Budget und die Anlagedauer festzulegen und die Investitionsobjekte auszuwählen – zum Beispiel Sachwerte, Rohstoffe oder Infrastrukturprojekte – bevor ein passender AIF gezeichnet wird.

Mögliche Risiken

Insgesamt bieten alternative Investmentfonds eine attraktive Möglichkeit, sein Portfolio zu diversifizieren und potenziell attraktive Renditen zu erzielen, ohne ausschließlich von den Schwankungen traditioneller Finanzmärkte abhängig zu sein. Es ist jedoch wichtig, dass Anlegende sich der Risiken bewusst sind und ihre Investitionsentscheidungen sorgfältig abwägen. Denn wie auch andere Investments bergen auch AIF Risiken.

Da es sich um unternehmerische Beteiligungen handelt, besteht neben Renditechancen auch die Gefahr eines Totalverlusts des investierten Geldes. Um das individuelle Risiko abzuschätzen, sollten sich Anleger und Anlegerinnen vor dem Zeichnen eingehend über die Zusammensetzung des Investmentvermögens, das Investitionsobjekt und die Rahmenbedingungen informieren. Information dazu gibt es im Verkaufsprospekt des AIF sowie im PRIIPs-Basisinformationsblatt. Bei Unsicherheiten ist ratsam, ein Finanzberatung in Anspruch zu nehmen.


Ressort: Hochrhein

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