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Mit Last-Minute-Tor Niederlage abgewendet

FC Schaffhausen – FC Thun ©Andy Müller

Mit einem blauen Auge ist der FCS am Sonntagnachmittag davongekommen. Gegen den FC Thun schliessen die Munotstädter das erste Quartal mit einem glücklichen 1:1 Unentschieden ab.

Grundsätzlich zeigt sich der FC Schaffhausen nach dem ersten Quartal von einer positiven Seite. Klar hätten in einzelnen Partien auch der eine oder andere Zähler aufs Konto gutgeschrieben werden können, doch es darf auch festgestellt werden, dass sämtliche Kontrahenten in Reichweite sind, wie auch die Tabelle entsprechend widerspiegelt. Allerdings hat der FCS nur gegen Chiasso, Xamax und Kriens davon Nutzen gemacht und jeweils das Maximum herausgeholt. Immerhin – die Belohnung präsentiert sich mit dem dritten Platz in der Zwischenrangliste, auch wenn die Tabelle aufgrund der vielen Spielverschiebungen ziemlich zerrupft daherkommt.

Wenig Offensivaktionen

Mit etwas Nostalgie verbunden war die erste Begegnung zwischen Schaffhausen und Thun seit dem 01. April 2010, coachte Murat Yakin damals die Berner Oberländer direttissimo ins Oberhaus. Doch der Gast sprengte diese Erinnerungswolke und grüsste gleich mal mit einem Weckruf. Nach 124 Sekunden donnerte Stürmer Gabriel Kyeremateng, der von Stoke City’s U23 an den Fuss des Stockhorns wechselte, nach einem Konter in ein Geschoss Richtung David Da Costa, der diesen noch mit seinen Fingerspitzen noch an den Querbalken lenkte. Was sich dann über das ganze Spiel hinaus abspielte, zeichnete sich bereits in der ersten Viertelstunde ab. Bis zu diesem Zeitpunkt bekundeten nahezu alle Akteure stattliche Fehlpassquoten. Viele Stockfehler bis hin zum Fouleinwurf gehörten ebenso zum heutigen Repertoire.

Kombiniert mit einer gepfefferten Leidenschaft an Intensität und Kampfeswillen, welche die Spieler wohl bis zum Gute-Nacht-Sagen spüren werden, was mitunter dazu führte, dass Offensivaktionen meistens schon vor dem Strafraum ausgebremst wurden. In der 24. Minute schaffte es der FCS erstmals gefährlich in Tornähe, als Emiliano Mozzone mit seiner Flanke Rodrigo Polleros fand, der mittels Flugkopfball den Ball allerdings neben das Gehäuse setzte. Sieben Zeigerumdrehungen später versuchte es Sangoné Sarr aus der zweiten Reihe, sah jedoch seinen Schlenzer auf dem Tordach landen. Die Thuner standen defensiv solid, was auch dem Drei-Meter-Turm Nikki Havenaar zu verdanken war, der alles wegköpfelte, was dahergeflogen kam. Kurz vor dem Pausentee meldete sich der Gast noch einmal offensiv an, als Uran Bislimi im Spielaufbau den Ball an Nicolas Hasler verlor, der Kyeremateng sofort in die Tiefe schickte. Der Deutsche kam erneut alleine vor Da Costa zum Schuss, musste jedoch mit dem Aussennetz als Zielobjekt Vorlieb nehmen.

Vukasinovic mit Expresskiste

Die Partie war auch in der zweiten Hälfte mehr Stückwerk als erhofft. Bei Thun kam Dominik Schwizer ins Spiel, der für einen Kurzauftritt sorgte. In der 54. Minute trat er einen Corner, den Imran Bunjaku unglücklich ins eigene Tor zum 0:1 ablenkte. Nur 50 Sekunden später durchschaute Schiedsrichter Luca Cibelli Schwizers Absichten einen Penalty zu schinden und verwarnte den Thuner. Unglücklich endete Schwizers 24-minütiges Gastspiel, als er im Fallen mit dem Fuss Bujar Likas Gesicht traf und die Ampelkarte sah. Mittlerweile war auch der FCS offensiv bemüht, auch weil inzwischen Ivan Prtajin und Guillermo Padula mit von der Partie waren und für frischen Wind sorgten. Auch die Überzahl vermochte der FCS in die Karten zu spielen. Pollero, Danilo Del Toro, Padula und erneut Sarr mit einem Distanzschuss versuchten sich als potenzielle Torschützen, doch der Erfolg blieb dem FCS weiterhin verwehrt. Für die letzte Schlussoffensive durfte Veljko Vukasinovic aufs Feld und dieser bedankte sich kurz darauf mit einem weiteren Blitztor, wie schon zweimal in der vergangenen Saison. Nach einer flachen Hereingabe von Lika lief der grossgewachsene Stürmer in das Leder hinein und knallte dieses zum ersehnten 1:1-Ausgleich in die Maschen. Im letzten Moment haben die Schaffhauser die Niederlage noch abgewendet.

Kräfte sammeln während Natipause

Die Nationalmannschaften werden in den nächsten Tagen um ihre Ausscheidungen kämpfen. Amir Saipi ist von der U21-Nati für die Partien gegen Aserbaidschan und Frankreich aufgeboten worden. Zudem steht auch Valon Hamdiu im internationalen Einsatz. Mit der U21 des Kosovo trifft er auf Albanien und die Türkei. Dies bedeutet für den FCS, dass am kommenden Wochenende spielfrei ist und die Spieler neue Kräfte sammeln können, ehe am Freitag, 20. November der Startschuss des zweiten Viertels bei Stade Lausanne Ouchy erfolgt.

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