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Fitnessstudio und Erkenntnisdusch

Tag des Lernens HTWG

Zweiter Tag des Lernens stellt Lehre an der HTWG in den Mittelpunkt

Fitnesstraining für die Bildung? Erkenntnisdusche? Ein Stuhl, auf dem sich bequem sitzen lässt? – Alles Bilder für die Lehre an der Hochschule Konstanz – Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) aus der Sicht von Lehrenden und Studierenden. Beim „Tag des Lernens“ haben Professorinnen und Professoren, Studierende und auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr Lernen und Lehren hinterfragt und Impulse bekommen, um die Lehre an der HTWG noch etwas besser zu machen.

Zum zweiten Mal waren alle Angehörigen der HTWG sowie Gäste von anderen Hochschulen dazu eingeladen, sich in Vortrag, Workshops und bei einer Podiumsdiskussion über Fakultätsgrenzen hinweg mit dem Lehren lernen und Lernen lehren auseinanderzusetzen – in diesem Jahr unter dem Titel „Vielfalt entfalten“.

Vielfältig war auch  das Angebot der insgesamt 60 Workshops, die in drei Runden angeboten wurden. Sie reichten vom hochemotionalen Vortrag des Mentaltrainers Tarek Amin bis zur konzentrierten Vorstellung von technischen Hilfsmitteln zur Vorbereitung besserer Präsentationen oder der Organisation internationaler Online-Konferenzen. Unter den Themenrubriken „Chancen eröffnen“, „Methoden entdecken“, „Technik begegnen“, „Vielfalt entfalten“ und „Strukturen wahrnehmen“ konnten so Lehrende wie Studierende sich und ihr Lehren bzw. Lernen hinterfragen und Anregungen für eine Neujustierung mitnehmen.

Was ist normal? Wie beeinflusst die Brille, durch die wir die Welt sehen, unsere Meinungen und Vorurteile? Darum ging es zum Beispiel im Workshop „Wahrnehmungen wahrnehmen – versteckten Stereotypen auf der Spur“ von Myriam Brunner. „Ich habe heute viel für mich mitgenommen“, resümierte Erstsemesterin Janina Ritschi vom Studiengang Wirtschaftssprachen Asien und Management den Workshop und den Tag des Lernens. Und auch ihre Kommilitonin Franziska Eisele zog nach dem Besuch von drei Workshops eine positive Bilanz: „Ich fand den Tag sehr bereichernd, es gab eine gute Auswahl an Angeboten“, sagt sie.

Auch Studierende boten Workshops an, in denen sie zum Beispiel ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen Hilfestellungen zur erfolgreichen Organisation ihres Studiums – „schiebt Prüfungen nicht unnötig auf!“ – gaben oder zur Mitarbeit im Qualitätsmanagement in Lehrevaluationsprozessen motivierten. Lehrende vermittelten Studierenden wie auch ihren Kolleginnen und Kollegen Tipps und Tricks zum Lehren und Lernen. „Ich hätte gerne noch mehr Workshops besucht, aber leider waren manche schon so voll, dass ich keinen Platz mehr bekommen habe“, sagte Prof. Dr. Hanno Langweg.

Die Frage, ob und wie sich das Lehren verändern muss und soll, griff Prof. Dr. Beate Bergé, Vizepräsidentin Lehre und Qualitätssicherung, in ihrem Impulsvortrag auf (der wegen einer Erkrankung von Prof. Dr. Klaus Schreiner vorgetragen wurde). Sie bezog den Titel „Vielfalt“ nicht nur auf die Heterogenität unter den Angehörigen der Hochschule, sondern auch auf die zahlreichen unterschiedlichen, sich auch widersprechenden Erwartungen, die von außen und innen auf die Hochschule einprasseln. Bergé forderte dazu auf, den Herausforderungen – zum Beispiel der zunehmenden Heterogenität der Studienanfänger - offen zu begegnen und sie gestaltend anzunehmen.

In der Abschlussdiskussion ließ Moderator Felix Strasser, Leiter des Theaters der Hochschule, die Diskussionsteilnehmer nach den Geheimnissen guter Hochschullehre suchen. „Begeisterung für das Privileg, junge Erwachsene unterrichten zu dürfen“, nannte Prof. Dr. Klaus Schreiner, Senatsbeauftragter für Didaktik. Prof. Dr. Lazar Boskovic riet zu einer Lehre „auf Augenhöhe mit den Studierenden, mit gegenseitigem Respekt und Achtung“. Die Studierenden und AStA-Mitglieder Fiona Dietz und Dominik Rieter nannten selbstkritisch die Voraussetzung Selbstdisziplin und Motivation der Studierenden, appellierten aber auch an die Hochschule, bereits bestehende Programme zur Verbesserung der Lehre weiter auszubauen, um noch mehr Lehrende zur Selbstreflexion zu ermutigen.

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