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Global Nature Fund unterzeichnet Kooperation für NGO-Studiengang

Am Ufer des Bodensees wurden pandemiekonform die Unterschriften geleistet: In Radolfzell schlossen von links Marion Hammerl (Bodensee-Stiftung), Jürgen Resch (Deutsche Umwelthilfe) und Udo Gattenlöhner (Global Nature Fund) mit Prof. Dr. Klaus Rick (Hochschule Trier) vom Umwelt-Campus je einen Kooperationsvertrag zum neuen gemeinwohlorientieren Studiengang. Foto © Umwelt-Campus

- Gemeinwohl als Berufsziel

Der neue Studiengang „Nonprofit und NGO-Management“ am Umwelt-Campus Birkenfeld nimmt Fahrt auf. Der Global Nature Fund (GNF), die Bodensee-Stiftung und die Deutsche Umwelthilfe setzen als Erstunterzeichner-NGOs und Impulsgeber den Startpunkt für die künftige Zusammenarbeit.

Radolfzell — Am Umwelt-Campus Birkenfeld vermittelt ab dem kommenden Wintersemester ein praxisnaher Studiengang grundlegende Kenntnisse rund um das Management in Nichtregierungs-Organisationen (NGOs) und anderen Einrichtungen ohne Gewinnerzielungsabsicht. Nachhaltiges Wirtschaften, ethisch geprägtes Denken und Handeln, dazu ausgewählte Rechtsgrundlagen und viele andere Besonderheiten im sogenannten „Dritten Sektor“ werden dort ab Herbst gelehrt. Der Global Nature Fund (GNF) zählt zu den ersten drei Unterstützern des neuen Angebots im Nonprofit-Bereich.

Damit Studierende später in der Praxis gut vorbereitet Fuß fassen können, braucht es geeignete Partner in der universitären Ausbildung. Das Bachelor-Studienangebot „Nonprofit und NGO-Management“ zielt als eines der ersten dieser Art in Deutschland darauf ab, im Bereich Umwelt- und Naturschutz, Sozial-Humanitäres, Karitatives und Bildung NGO-nah auszubilden – und dies mit hoher Praxisintegration während des Studienverlaufs. Seien es Verbände, Stiftungen, sozial ausgerichtete internationale Hilfsorganisationen im Umwelt-, Klima- oder Verbraucherschutz, humanitär-soziale oder Bildungseinrichtungen, auch Organisationen in kirchlicher Trägerschaft: Überall sind Nonprofits/NPOs bzw. NGOs erfolgreich und oft langjährig mit am Werk. Der Staat braucht sie. Und der Trend, dass junge Menschen verstärkt zukunftssichernde gemeinwohlorientierte Aufgaben auch beruflich angehen möchten, steigt angesichts der globalen Herausforderungen stetig.

Der Global Nature Fund gehört zu den ersten Nichtregierungsorganisationen, die ihre Erfahrungen in die Konzeption des neuen Studiengangs einfließen lassen. Dass der Studiengang „Nonprofit und NGO-Management“ von der Expertise des GNF v.a. im Bereich Unternehmen und Biodiversität, aber auch Gewässerschutz/Living Lakes und Entwicklungszusammenarbeit profitieren kann, liegt für GNF-Geschäftsführer Udo Gattenlöhner auf der Hand: „Wir kennen den Umwelt-Campus lange, werden den spannenden Studiengang gern mit anschieben und haben bereits Ideen, wie wir auch in den Ausbildungsmodulen nach dem Auftakt praxisnah unterstützen können. Vielleicht ergibt sich später im Bereich Naturschutzbildung eine gemeinsame Perspektive, da bringen wir bereits Erfahrung mit.“

Prof. Dr. Klaus Rick (Hochschule Trier), der die Einrichtung des neuen Studiengangs für den Umwelt-Campus Birkenfeld koordiniert, blickt in die Zukunft: „Da in den kommenden Jahren verstärkt NGO-Führungskräfte in den Ruhestand gehen, setzen wir auf gut ausgebildeten akademischen Führungsnachwuchs im Nonprofit-Bereich. Und profitieren dafür vom riesigen Erfahrungsschatz dieser und weiterer NGO-Managerinnen und -Manager.“

Das rheinland-pfälzische Bildungsministerium hat beschlossen, den Studiengang zu fördern. Nähere Informationen zum neuen Studienangebot unter www.umwelt-campus.de/studium.

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