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Formel 1 in der Schule

Team Angels aus Lörrach

Team aengels vom phaenovum wird Vizemeister der Süd-West-Ausscheidung

Am 9. - 10. März hat das phaenovum Schülerforschungszentrum erneut mit dem Team aengels am Wettbewerb „Formel 1 in der Schule“ teilgenommen. Bei der, an der Hochschule Offenburg ausgetragenen, Süd-Westmeisterschaft erreichte das Team „aengels“ den 2. Platz und hohe Anerkennung für ihren neuartigen Ansatz. Sie haben sich damit für die deutsche Meisterschaft qualifiziert. Formel 1 in der Schule ist ein internationaler Wettbewerb bei dem es um die Konstruktion eines Miniaturrennautos und dessen Vermarktung, ähnlich zur Formel 1, geht. Insgesamt 21 Teams aus Baden-Württemberg, Rheinlandpfalz und erstmals auch aus der Schweiz kämpften um den Titel.

Formel 1 in der Schule ist ein multidisziplinärer, internationaler Technologie-Wettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 19 Jahren einen Miniatur Formel 1 Rennstall eröffnen und einen Rennwagen am Computer entwickeln, fertigen und anschließend ins Rennen schicken. Neben der Konstruktion und dem Bau des Autos ist auch die Suche und Interaktion mit Sponsoren und Fertigungspartnern aus der Industrie Teil des Wettbewerbs. Neben dem Rennen über 25 Meter selbst müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Boxengassenstand bauen und Ihre Konzepte in einer Präsentation vor der Fachjury verteidigen.

Jeanine Jutzi (17), Sarah Korsten (17) und Anna Asal (17), alle aus der 11. Klasse am Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach, nahmen zum dritten Mal unter dem Teamnamen „aengels“ teil. Unterstützt von ihrem Hauptsponsor McDonalds Hochrhein überzeugten die drei Schülerinnen neben dem Entwurf eines windschnittigen Autos und einer außergewöhnlichen Oberflächenbeschichtung mit einer stringent durchgezogenen, an den Hauptsponsor angepasste Corporite Identity. Auch lernten die „aengels“ aus den Konstruktionsproblemen des letzten Jahres. Das von der Universität Basel gefräste Auto wurde, mit Unterstützung der DHBW Lörrach, mit einer Diamond-Like-Carbon-Beschichtung (DLC) veredelt. Diese besondere Oberflächenbehandlung ist aufgrund ihrer diamantähnlichen Härte extrem reibungsarm. Daher konnte in diesem Jahr sogar auf Kugellager verzichtet werden. Die interessierten Zuschauer konnten sich an einem eigens für den Wettbewerb entwickelten Touchscreen über alle Details des Projekts „aengels“ informieren.

„Formel 1 in der Schule verbindet die technischen Herausforderungen einer Rennwagenkonstruktion mit betriebswirtschaftlichen Aspekten, wie Ressourcenmanagement und den kreativen Bereichen, z.B. Grafikdesign“ beschreibt Projektbetreuer Pirmin Gohn, Lehrer am phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach Dreiländereck/Hans-Thoma-Gymnasium, den Wettbewerb. „Durch diese Verknüpfung können Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Qualitäten an einem gemeinsamen Wettbewerb teilnehmen.“

Tags: Arbeitswelt

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