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Unternehmen verkauft – was tun mit dem Erlös?

Mehr als 600.000 mittelständische Unternehmer wollen laut KfW bis 2018 ihre Firma verkaufen oder einem Nachfolger übergeben. Doch Menschen, die dreißig Jahre oder länger die Zügel in der Hand hielten und bestimmten, wo es hinging, können nicht so einfach loslassen. Manch einer möchte nach dem Verkauf als Berater noch im Geschäft bleiben. Ein anderer versucht als Investor, seinen Verkaufserlös möglichst gewinnbringend anzulegen. Rein private Interessen oder Hobbys verfolgen die wenigsten. Dabei schließt das eine das andere nicht aus.

Neue Anlageklasse: Streichinstrumente

Wer sich für Musik begeistert, kann seine private Leidenschaft mit unternehmerischen Zielen verbinden. Möglich wird das durch eine neue Anlageklasse: Streichinstrumente alter und neuer Meister. Knappes Gut und steigende Nachfrage sorgen für Preisstabilität und – wenn man gut beraten ist und keine Fehler macht – die Aussicht auf eine lohnende Rendite.

Attraktive Durchschnittsrenditen

2011 machte die „Lady Blunt“ international von sich reden. Für 11,6 Millionen Euro wurde die Meistergeige Antonio Stradivaris versteigert – bis heute der höchste Preis, den ein Musikinstrument erzielte. Die für den Instrumentenmarkt maßgebliche Albert-Fuchs-Taxe weist für die Jahre von 2000 bis 2008 jährliche Durchschnittsrenditen im höheren einstelligen Bereich aus. Die nächste Ausgabe dieser anerkannten Instrumentenpreisliste wird von den Fachleuten gerade mit Spannung erwartet.

Vom Investor zum Mäzen

Möchten Käufer ihr Kapital nicht nur gewinnbringend investieren, sondern damit auch ihrer Musikleidenschaft nachgehen und kulturell etwas Sinnstiftendes tun, dann verleihen sie ihr kostbares Instrument an begabte Nachwuchsmusiker oder schon etablierte Künstler. Vom unternehmerischen Investor zum Mäzen ist es nur ein kleiner Schritt. Unter Rendite ist dann nicht nur die finanzielle Wertsteigerung zu verstehen, sondern auch eine ideelle Bereicherung, eine Zunahme an Empathie und sozialem Engagement.

Violin Assets

Das junge Unternehmen ist auf Schloss Bedburg bei Köln beheimatet und hat sich auf den Handel mit hochwertigen Streichinstrumenten spezialisiert. Christian Reister und Jost Thöne haben das Unternehmen 2014 gegründet. Sie treten als Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer und ebenso zwischen Käufer und Künstler auf. Historische Spitzeninstrumente lohnen sich als Wertanlage etwa ab 100.000 Euro, Streichinstrumente moderner Geigenbauer ab etwa 25.000 bis 30.000 Euro.

Tags: Musik

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