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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter drehen einen 360-Grad-Zombie-Film

Lisa Schäublin/ NMBE

Statt einen dicken Geschäftsbericht, der im Altpapier landet, produziert das Naturhistorische Museum Bern einen Kurzfilm. Nun kommt «Büsu 3». Und für die Fortsetzung hat sich das Museum etwas Besonderes einfallen lassen: einen 360-Grad-Zombiefilm. Die Zombies werden von Grafikern, Kassenfrauen oder Haustechnikern des Museums gespielt. Das Büsu-Sequel weist auf die Ausstellung «Weltuntergang» hin, die im November eröffnet.

In der ersten Folge von «Büsu» liess Matto Kämpf eine präparierte Katze mitlaufen. In «Büsu 2» versucht er zu flüchten, verstrickt sich aber in ständig neue Schwierigkeiten. Heute er-scheint «Büsu 3» – und für den Hauptdarsteller wird alles noch viel schlimmer.
Seit drei Jahren verzichtet das Naturhistorische Museum Bern auf aufwändige Geschäftsberichte, die oft ungelesen im Müll landen. Stattdessen produziert die Institution der Burgergemeinde Bern einen Kurzfilm. «Büsu» hat vor zwei Jahren für viel Aufmerksamkeit gesorgt: «Wetten, dass Sie dieser Geschäftsbericht nicht langweilt», versprach etwa die Berner Zeitung. Gedreht wird «Büsu» von Regisseur Juri Steinhart und der Produktionsfirma Lomotion, die unter anderem für die avantgardistische TV-Serie «Experiment Schneuwly» verantwortlich zeichneten.
Nun folgt «Büsu 3». Und für die Fortsetzung haben sich Filmemacher und Museum wieder etwas einfallen lassen. Es handelt sich um einen 360-Grad-Film. Als Matto Kämpf endlich mit seiner Katze verschwinden will, tauchen Zombies auf. Gespielt werden diese nicht von irgendwelchen Statisten, sondern von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Museums. Da geistert die Schneckenforscherin neben der Caféteria-Mitarbeiterin und dem Ausstellungsleiter durchs Haus. Die Zombies sind auch Boten der nächsten grossen Ausstellung, sie heisst «Weltuntergang» und öffnet im November 2017.
Wer mehr über das Naturhistorische Museum Bern und sein letztes Geschäftsjahr erfahren will, findet im Bonusmaterial drei Interviews mit dem Direktor, einem Konservator und dem Ausstellungsmacher Martin Heller, der die Ausstellung «Weltuntergang» konzipiert.

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