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Dom zu St. Blasien: Seit 240 Jahren „Ort des Glaubens“
  • 24. September 2023

Dom zu St. Blasien: Seit 240 Jahren „Ort des Glaubens“

Von Dr. Marc Mudrak | Erzbischöfliches Ordinariat

Weihbischof Würtz feiert Festgottesdienst zum Jubiläum der Domweihe Freiburg / St. Blasien (pef). Mit einem Festgottesdienst wurde am Sonntag (24.09.) das Jubiläum der 240-jährigen Domweihe im Dom zu St. Blasien gefeiert. Weihbischof Dr. Christian Würtz sagte in seiner Predigt: „Zunächst ist heute ein Tag der Freude, der Freude über dieses Gotteshaus, das nun schon seit 240 Jahren ein Ort des Gottesdienstes und des Gebets ist, das ein Zeichen für den Glauben ist, das weit in die Welt hinausstrahlt. Daher dürfen wir voll Dankbarkeit den Weihetag dieser Kirche, dieses prächtigen Domes feiern.“ Der Weihbischof dankte in seiner Predigt „allen, die sich seit nunmehr 240 Jahren um diesen Bau des St. Blasier Doms kümmern, die ihn in dieser Zeit erhalten haben. Vor allem danke ich allen, die ihn immer wieder mit Leben gefüllt haben, die ihn zu einem Ort des Glaubens und der Gottesverehrung gemacht haben. Möge dies auch die nächsten Jahrhunderte fortdauern. Möge der Dom ein Ort der Einheit der Kirche sein.“

Hintergrund: Der Dom zu St. Blasien

Nach einer Brandkatastrophe 1768 im Benediktinerkloster in St. Blasien errichtete der Archi- tekt Pierre Michel d'Ixnard 1768-1781 unter Fürstabt Martin Gerbert eine neue Abteikirche im frühklassizistischen Stil. Der sogenannte „Schwarzwälder Dom“ wurde im Jahr 1783 als Ab- teikirche mit der damals drittgrößten Kirchenkuppel in Europa eingeweiht. Heute ist der Kup- pelbau mit 36 Metern im Durchmesser und 63 Metern Höhe der viertgrößte seiner Art in Eu- ropa.

Rund 100 Jahre nach seiner Weihe, im Jahr 1874, erlebte der Dom zu St. Blasien erneut eine schwere Brandkatastrophe. Nach dem Wiederaufbau konnte der Dom 1913 wieder ein- geweiht werden. Im Jahr 1983, zur 200-Jahr-Feier, wurde der Dom umfassend restauriert: Die 20 freistehenden Säulen erhielten einen weißen Stuckmarmormantel, das bisher dunkle Gestühl wurde durch ein weißes Gestühl ersetzt und der Fußboden wurde – nach den ur- sprünglichen Plänen des Architekten Pierre Michel d’Ixnard – mit Carrara-Marmorplatten verlegt.

Weitere Informationen: www.dom-st-blasien.de




Ressort: Glaube und Gesellschaft

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