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  • 16. August 2015

Wachstum gedopt - Investitionen kommen nicht in Schwung

Von Dr. Dirk Schlotböller | DIHK

Das erklärt DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben zum BIP/2.Quartal

"Die Konjunktur kann sich derzeit auf den Konsum und den Export verlassen. Mit dem Zuwachs um 0,4 Prozent ist die DIHK-Wachstumsprognose fürs Gesamtjahr in Höhe von 1,8 Prozent realistisch. Ein Gutteil hiervon ist dem "Doping" durch geringe Zinsen und Ölpreise sowie dem niedrigen Wechselkurs zu verdanken. Doch darauf können wir nicht dauerhaft setzen.

Der schwache Euro schiebt die Geschäfte mit Amerika und Asien zusätzlich an. Doch etliche Volkswirtschaften in Schwellenländern sind derzeit vor allem mit sich selbst beschäftigt. Für eine höhere Wachstumsdynamik müssen sie zunächst ihre Probleme vor Ort lösen. Sorgen macht mir, dass hierzulande die Investitionen weiterhin nicht in Schwung kommen. Ohne moderne Maschinen und ohne leistungsfähige Verkehrswege können auch Beschäftigung, Einkommen und Konsum auf Dauer nicht zulegen."

Zum heute veröffentlichten BIP/2.Quartal erklärt


Ressort: Wirtschaft

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