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Zunehmende Skepsis bremst Investitions- und Beschäftigungspläne

Frauenwirtschaftstag Teilnehmer

Stuttgart – Die Stimmung in Südwestwirtschaft trübt sich immer stärker ein. Noch stützen die am Konsum der privaten Haushalte orientierten Branchen wie der Einzelhandel die Konjunktur. Ihr Ausblick auf die kommenden Monate fällt jedoch verhalten aus. Das gilt auch für die Dienstleister, deren Geschäfte weiterhin auf hohem Niveau laufen. Allein die Bauwirtschaft brummt unvermindert. Die Industrie spürt dagegen immer stärker die nachlassende Weltkonjunktur und die steigenden Risiken im Welthandel. Die Handelskonflikte zwischen USA und China sowie der EU, aber auch der mögliche No-Deal-Brexit drohen die internationalen Wertschöpfungsketten massiv zu beeinträchtigen und schüren folglich die Verunsicherung. Die wachsende Skepsis lässt die hiesigen Unternehmen bei ihren Investitionsplänen zunehmend auf die Bremse treten, was den Abwärtstrend weiter verstärkt. Das anhaltende Beschäftigungswachstum kommt zum Stillstand. Die Arbeitslosigkeit geht abgesehen von saisonalen Bewegungen nicht mehr weiter zurück. Das sind die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK), an der sich knapp 3630 Unternehmen aus allen Branchen, Größenklassen und Landesteilen beteiligt haben.

„Die Auswirkungen der schwächelnden Weltkonjunktur sind in Baden-Württemberg definitiv angekommen. Lageeinschätzung und Geschäftserwartung nehmen gleichermaßen ab. Die vielen Krisen auf der Welt und die zahlreichen schwelenden Handelskonflikte werden wohl auch nicht in allzu naher Ferne beendet sein“, sagt Marjoke Breuning, Präsidentin der IHK Region Stuttgart, der beim BWIHK für volkswirtschaftliche Fragen zuständigen Kammer. „Daher muss die Politik jetzt mehr denn je für gute Rahmenbedingungen für unsere Betriebe sorgen: weniger Bürokratie, eine geringere Steuerbelastung und mehr Investitionen in die Infrastruktur“, so Breuning weiter.

Insgesamt bewerten die Unternehmen Baden-Württembergs ihre aktuelle Situation nicht mehr so gut wie im Frühsommer. Der Anteil derjenigen, die ihre Lage als schlecht einschätzen, ist seit der letzten Konjunkturumfrage im Frühjahr 2019 von fünf auf elf Prozent gestiegen. Der Anteil der Unternehmen, die ihre aktuelle Situation weiterhin als gut bewerten, ist von 50 auf 42 Prozent gesunken. Auch der Blick auf die kommenden Monate hat sich aufgrund der verschlechterten Auftragslage weiter eingetrübt. Erstmals seit sieben Jahren ist der Anteil der Unternehmen, die pessimistisch (25 Prozent) in die Zukunft blicken größer als der der Optimisten (19 Prozent). 56 Prozent rechnen mit gleichbleibenden Geschäften.

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