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Vorräte an Blut und Blutpräparaten schmelzen aufgrund der Grippewelle rasch
  • 26. Februar 2018

Vorräte an Blut und Blutpräparaten schmelzen aufgrund der Grippewelle rasch

Von Super User

Die Fastnachtstage und vor allem die zunehmenden Grippe- und Erkältungsfälle haben Auswirkungen auf die Blutversorgung. Auch zahlreiche Blutspender in Baden-Württemberg und Hessen sind erkrankt und stehen zurzeit nicht zur Verfügung. Viele Spenderliegen bleiben leer. Täglich fehlen mehrere hundert Blutspenden. Die Vorräte schmelzen rasch. Für viele Erkrankungen wie Krebserkrankungen oder Herzkrankheiten aber auch bei Blutverlusten aufgrund von Unfällen sind Bluttransfusionen oft die einzige Behandlungs- oder Heilungsmöglichkeit.

Durch die geringe Haltbarkeit von Blut können keine langfristigen Vorräte angelegt werden. Besonders wichtig ist die Versorgung der Patienten mit den kurzlebigen Blutplättchen (Thrombozyten). Diese können nur aus frischen Blutspenden gewonnen werden und sind nur wenige Tage haltbar.

Damit die Blutversorgung weiterhin gesichert ist, ruft der DRK-Blutspendedienst auf, kurzfristig die angebotenen Blutspendetermine (www.blutspende.de/termine) wahrzunehmen. Das DRK ist dankbar, wenn auch zusätzlich Freunde und Bekannte zu den Terminen mitgebracht werden. Besonders gefragt sind Blutspenden der Blutgruppe 0 Rhesus negativ. Die „Universalblutgruppe“ kann im Notfall auch Empfängern mit anderen Blutgruppen transfundiert werden, ohne dass es zu lebensgefährlichen Abstoßreaktionen kommt. Der tagesaktuelle Versorgungstand steht unter www.blutspende.de/barometer zur Verfügung.

Jede Spende zählt. Blut spenden kann jeder Gesunde von 18 bis zum 73. Geburtstag, Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Untersuchung. Die eigentliche Blutspende dauert nur wenige Minuten. Mit Anmeldung, Untersuchung und anschließendem Imbiss sollten Spender eine gute Stunde Zeit einplanen. Eine Stunde, die ein ganzes Leben retten kann. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen.

Menschen mit grippalen Infekten oder Grippeerkrankte sind während der akuten Infektion temporär nicht zur Blutspende zugelassen. Bei Einnahme von Antibiotika zur Behandlung gilt der temporäre Ausschluss bis vier Wochen nach Einnahme der Medikamente. Alternative Blutspendetermine und weitere Informationen zur Blutspende sind unter der gebührenfreien Hotline 0800-1194911 und im Internet unter www.blutspende.de erhältlich.


Ressort: Lifestyle & Wohlbefinden

Kommentare

Tiger
0
Tiger
8 jahre vor
Der kleine Piks ist nur halb so schlimm. Leute traut euch!
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