Zum Hauptinhalt springen
Regionalportal und Internetzeitung für Pressemeldungen!
Blaulicht
Mai 09, 2026

Zeugenaufruf nach Treppensturz

Konstanz (ots) - Auf dem Gelände des Zentrums für Psychiatrie Reichenau ist am Montag, gegen 16:30 Uhr, eine Rollstuhlfahrerin am Fuße…
krabbelt auch!
Mai 13, 2026

Aktuelles zum Japankäfer 2026

Invasive Art eindämmen! In den vergangenen zwei Jahren wurde in Basel und Riehen im Kanton Basel-Stadt sowie in Münchenstein und Birsfelden…
Mai 15, 2026

Haufe Group wird Hauptsponsor des ZMF

Starke Partnerschaft für die Freiburger Kultur: Die Haufe Group unterstützt das Zelt-Musik-Festival künftig als Hauptsponsor und gibt dem…
Mai 18, 2026

Oldtimer im Zentrum des Geschehens

Die ADAC Carculture brachte die Begeisterung für klassische Fahrzeuge ins Motorworld Village Metzingen Großer Jubel bei der Zieleinfahrt…
Hoffnung auf ein Medikament gegen Covid-19
Blick in ein Labor des Regensburger Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin. Foto: obx-medizindirekt/ITEM/Patrick Reinig
  • 22. April 2021

Hoffnung auf ein Medikament gegen Covid-19

Von ens Henning-Billon | obx medizindirekt

High-Tech aus Regensburg könnte helfen, einen Wirkstoff gegen das CoronaVirus zu entwickeln.

Regensburg (obx-medizindirekt) - Drei Millionen Tote hat die Corona-Pandemie weltweit bisher bereits gefordert. Mehr als 80.000 Menschen sind allein in Deutschland gestorben. Hoffnungsvolle Nachrichten kommen aus dem ostbayerischen Regensburg: Dort arbeitet ein Forscherverbund daran, einen Wirkstoff zu entwickeln, der die Vermehrung des Virus stoppen könnte.

Die 2bind GmbH ist einer der weltweit führenden Dienstleister für biophysikalische Analytik im Bereich Wirkstoffentwicklung. Das Unternehmen arbeitet erfolgreich mit sieben der zehn weltweit führenden Pharmaunternehmen und renommierten Universitäten wie MIT und Stanford University zusammen. Das Ziel des aktuell laufenden Projekts: Unterstützt durch Computermodelle und Künstliche Intelligenz untersuchen die Wissenschaftler das Nukleokapsid-Protein des SARS-CoV-2 Virus. Dieses ist dafür verantwortlich, dass die Virus-RNA korrekt in das Viruspartikel verpackt wird. Gelänge es, diesen Prozess zu stören, würde auch die Virusvermehrung gestoppt werden, so Gernot Längst, Mitgründer der 2bind GmbH und Professor für Biochemie an der Universität Regensburg.

Das im Regensburger BioPark ansässige Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin und der am Uniklinikum angesiedelten Arbeitsgruppe von Ralf Wagner, Professor für Molekulare Mikrobiologie (Virologie), sind ebenfalls an dem Projekt zur Entwicklung eines COVID-19 Medikaments beteiligt.

Die Fraunhofer-Forscher suchen in einer Substanz-Bibliothek mit tausenden Stoffen mittels Hochdurchsatz in zellulären Testsystemen nach Wirkstoffkandidaten. Die 2bind GmbH und die Arbeitsgruppe um Professor Längst konzentrieren sich auf die biochemische und biophysikalische Charakterisierung von Künstler Intelligenz vorhergesagten Wirkstoffkandidaten.

"Von den ersten zehn Substanzen, die wir als aussichtsreiche Kandidaten aus dem Labor von Professor Längst erhalten haben, hemmen drei die Virusvermehrung in Zellkultur", sagt Professor Wagner. "Wir sind begeistert von der Dynamik der Interaktion und dem Projektfortschritt und hoffen, dass wir einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung eines neuen Medikaments gegen COVID-19 leisten können", so Professor Längst.

 


Ressort: Lifestyle & Wohlbefinden

Weitere Nachrichten