Regionalportal und Internetzeitung für Pressemeldungen!

 

Studie: Recherchewerkzeuge im Kommen

Bedeutung von Pressemeldungen nimmt ab

Jeder zehnte Journalist hat bereits onlinebasierte Matchingtools wie Recherchescout eingesetzt, um Ansprechpartner, Infos oder Bildmaterial zu finden

München - Immer mehr Journalisten nutzen zur Recherche onlinebasierte Kontaktportale. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität der Bundeswehr München, für die 850 Journalisten Auskunft über ihre Arbeitsabläufe und ihr Rechercheverhalten gaben. Knapp 40 Prozent der Nutzer von Recherche-Portalen haben dabei der Studie zufolge positive Erfahrungen gesammelt, nicht zufrieden äußerten sich lediglich 16 Prozent. „Die Untersuchung zeigt, dass dialogische Kommunikationsmittel in der Gunst der Journalisten zulegen“, sagt Martin Fiedler, Geschäftsführer der Recherche-Scout GmbH.

Dialogische Recherchewerkzeuge wie Recherchescout sind eine ergänzende Möglichkeit für Journalisten, Gesprächspartner und Informationen zu den Themen zu finden, über die sie recherchieren. Für Pressestellen von Unternehmen, Verbänden und Hochschulen eröffnen diese Kontaktplattformen die Möglichkeit, anstelle des massenhaften Versands von Pressemitteilungen genau dann in Kontakt mit den Journalisten zu treten, wenn diese konkreten Informationsbedarf zu einem Thema haben und die Kontaktaufnahme wünschen.

Laut Studie der Universität der Bundeswehr München sind die bekanntesten dialogischen Rechercheplattformen im deutschsprachigen Raum der seit 20 Jahren tätige Expertenmakler des auf den Wissenschaftsbereich fokussierten Informationsdienstes Wissenschaft (28 Prozent Bekanntheit) und die vor zwei Jahren gestartete Medienkontakt-Plattform Recherchescout (26 Prozent), bei der Ansprechpartner für alle Themenbereiche in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft registriert sind. Die Bekanntheit anderen Anbieter liegt der Studie zufolge im einstelligen Prozentbereich.

„Die Studienergebnisse der Universität der Bundeswehr bestätigen, was wir seit zwei Jahren in unserer täglichen Arbeit wahrnehmen“, sagt Martin Fiedler, Geschäftsführer der Recherche-Scout GmbH in München. „Journalisten sind bei ihren Recherchen auf Suchmaschinen und Datenbanken angewiesen und nutzen diese auch zunehmend – jedoch finden sie dort nur Informationen, die jedermann zugänglich sind. Bei der Suche nach exklusiven Informationen und Illustrationsbeispielen zu ihren Themen, die noch nicht in den Medien präsent waren, nutzen die Medienmacher zunehmend andere Wege wie unsere Plattform.“ Gegenwärtig sind mehr als 1.800 Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für die Nutzung des Recherchescout registriert.

Die Berücksichtigung von Informationen aus Pressemeldungen nimmt laut Studie hingegen ab. Der Befragung der Universität der Bundeswehr zufolge wird mittlerweile knapp jeder zweite Pressetext ungelesen gelöscht – vor zwei Jahren waren es den Autoren zufolge „nur“ 40 Prozent.

Eine komplette Zusammenfassung der Studie gibt es hier.

Tags: Apps

Neuer ISUV- Bundesvorstand – Schwerpunkte der Verbandsarbeit

Jan 09, 2018
Begleitung in der Lebenskrise
Der neue Vorsitzende des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht (ISUV) ist…

Experimentieren und Programmieren für Schülerinnen und Schüler

Jan 03, 2018
IMG_8269: Schülerinnen und Schüler programmieren am phaenovum
Start neuer Kurse: Am phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck starten…

Next Kraftwerke verzeichnet starkes Portfoliowachstum in 2017

Jan 10, 2018
BU: Rund vier Gigawatt aus dem Virtuellen Kraftwerk Next Pool vermarkten die Stromhändler von Next Kraftwerke europaweit über den hauseigenen Trading Floor.
Das Virtuelle Kraftwerk Next Pool ist im Jahr 2017 insgesamt um 1,35 Gigawatt (GW) auf…

Neujahrsaktion der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Detmold

Jan 05, 2018
Aufräumaktion
Mitglieder der Ahmadiyya Muslim Jamaat Paderborn - Lippe säubern am Neujahrsmorgen den…

Absicherung Helikopterlandung

Jan 15, 2018
AgustaWestland Da Vinci
Der gemeinsame Klinikneubau des Vincentius und des Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz…

Ursachen von Knieschmerzen dank neuer MRT-Technologie besser erkennbar

Jan 15, 2018
Mittels einer sogenannten MRT-Spule wird das Kniegelenk im Upright-MRT im Stehen und in Beugehaltungen untersucht. Credit: Medserena AG.
Ursachen von Knieschmerzen lassen sich dank neuer MRT-Technologie besser erkennen…
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen