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  • 09. Juni 2015

Unterschiedlicher Lehrpersonenbedarf in den Bildungsraumkantonen

Von Christian Aeberli | Volksschule Aargau

Nachdem in den letzten Jahren der Bedarf an neuen Lehrpersonen stetig gestiegen ist, scheint sich die Lage in der Nordwestschweiz zu stabilisieren.

Nachdem in den letzten Jahren der Bedarf an neuen Lehrpersonen stetig gestiegen ist, scheint sich die Lage in der Nordwestschweiz zu stabilisieren. Die Situation in den vier Bildungsraumkantonen ist unterschiedlich. Im Bildungsraum Nordwestschweiz (Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Solothurn) hat sich die Situation des Lehrpersonen-Bedarfs etwas beruhigt. „Einzig die Spezialistinnen und Spezialisten im Bereich Schulische Heilpädagogik (SHP) sind knapp“, sagt Andreas Walter, Vorsteher des Volksschulamts des Kantons Solothurn. Dieter Baur, sein Amtskollege aus Basel-Stadt, ergänzt: „Es wird uns auch dieses Jahr kaum gelingen, alle SHP-Stellenprozente mit ausgebildeten Lehrpersonen zu besetzen.“ Bei den Lehrpersonen für die Schulische respektive Integrative Heilpädagogik gibt es in allen vier Kantonen nach wie vor erheblichen Bedarf.

Drei der vier Bildungsraumkantone verzeichnen auch für den Kindergarten und die Primarschule weiterhin grossen Bedarf an Lehrpersonen. Gemäss Christian Aeberli, Leiter der Abteilung Volksschule des Kantons Aargau, „ist die Situation wie vor einem Jahr bei den Kindergarten- und Primarlehrpersonen angespannt“. Einzig in Solothurn hat sich „die Lage sowohl auf der Primarstufe wie auch auf der Sekundarstufe I – hier eher etwas überraschend – entspannt“, so Andreas Walter. Auf der Sekundarstufe I sind aufgrund der Verkürzung der Dauer in drei Kantonen insgesamt genug Lehrerinnen und Lehrer vorhanden.

Der Leiter des Amts für Volksschulen des Kantons Basel-Landschaft, Markus Stauffenegger, hält abschliessend fest: „Das Programm für erfahrene Berufspersonen (Quereinsteigende) und die nach wie vor steigenden Anmeldezahlen der Pädagogischen Hochschule der FHNW haben dazu beigetragen, dass sich der Bedarf an Lehrerinnen und Lehrern kurzfristig etwas stabilisiert hat.“


Ressort: Aargau/Schaffhausen

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