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Kein Ertrag beim Doppeltest

FC Schaffhausen – FC St. Gallen 1879 II 1:5 (0:3)

Wenn die Hauptprobe misslingt, klappts dafür beim Auftritt. Mit diesem Motto gehen Musiker ans Werk. Auch der FCS wird sich nach den beiden Niederlagen gegen St. Gallen II und GC für den Meisterschaftsauftakt an diese Weisheit lehnen.

Die letzten 48 Stunden waren einmal mehr etwas speziell. Nach dem heftigen Schneefall zwischen Donnerstagabend und gestern Morgen stand der Freitag unter besonderen Zeichen. Während das gesamte Team den ganzen Tag damit beschäftigt war, den Rasen vom Schnee zu befreien, fand dazwischen noch ein Mannschaftstraining statt. Die Räumungsaktion hat sich gelohnt, befand sich das Grün am Samstag in einem einwandfreien Zustand. Auch der FC Zürich meldete sich kurzfristig an, um sein Testspiel gegen den FC Winterthur im Schaffhauser Stadion auszutragen, in dem heute demzufolge gleich drei Partien ausgetragen wurden.

Deutliche Niederlage gegen St. Gallen II

FCS-Coach Murat Yakin plante ursprünglich gegen die zweite Mannschaft des FC St. Gallen 1879 2x60 Minuten zu spielen, um allen Akteuren Spielpraxis zu gewähren. Mit einer ebenfalls kurzfristigen Vereinbarung zu einem freundschaftlichen Test mit GC splittete Yakin das Team und gab vor allem den jüngeren Talenten die Möglichkeit, sich gegen die Espen zu messen. Da jedoch gleich 10 FCS-Spieler für den Samstag forfait geben mussten, kamen nicht nur drei Testspieler, die eigens für diese Partie aufgeboten wurden, zum Handkuss, sondern mit Torhüter Felix Luca Bauer, Nilakshan Thevanayagam, Brian Gonçalves und Aristotelis Skorditis auch gleich vier Talente aus der eigenen U17. Bauer, der als Back-up für Amir Saipi zur Verfügung stand, kam jedoch nicht zum Einsatz. Doch Thevanayagam, Gonçalves und Skorditis fügten sich gut ein und hinterliessen bei ihrem je 20-minütigen Auftritt eine positive Duftmarke. Jedoch war zu diesem Zeitpunkt die Sache bereits gegessen. Die St. Galler profitierten dabei von Eigenfehlern der Schaffhauser und kamen so leicht zu ihren Torerfolgen. Schon nach etwas mehr als vier Minuten scorte Fabio Solimando für die Ostschweizer, nachdem er sich unbedrängt durch die Abwehr schlängelte. Einfaches Spiel hatte in der 18. Minute Christian Witzig, nachdem er bei einem Schaffhauser Angriffsaufbau Enrico Berglas-De Nobile den Ball wegluchste und direkt auf Saipi loszog. Das 2:0 für St. Gallen war dabei nur Formsache, liess er dem FCS-Keeper nämlich keine Chance. Der Gastgeber versuchte mit seinen Mitteln zu reagieren. Berglas-De Nobile wurde kurz darauf im letzten Moment am Torschuss gehindert, und nach 28 Minuten fand Testspieler Yann Kasai, der aktuell der zweiten Mannschaft des FC Zürich angehört, in St. Gallens Hüter Nico Strübi seinen Meister. Auch die Duo-Kombination zwischen Berglas-De Nobile und Mergim Bajrami entschärfte der junge Goalie gekonnt. Dafür bewies sich Nicolas Lüchinger, der nach einem langen Leidensweg den Anschluss ins Zeidler-Team wiederfinden will, als kaltblütig, als er einen Freistoss zum 3:0 für die Espen verwertete. Der Torreigen setzte Lorenzo Gonzalez nach einer Stunde fort, ehe in der 67. Minute der eingewechselte Aleksandar Mladenovic den fünften Treffer für den Gast erzielte. Erst in der Schlussphase behauptete sich der FCS mehrheitlich wieder im Angriffsmodus. Yann Kasai gelang in der 80. Minute den Ehrentreffer, vier Zeigerumdrehungen verhinderte der Pfosten ein zweites Goal von Bajrami. Die 1:5-Klatsche war nicht mehr abzuwenden.

Knappes Resultat gegen GC

Im Anschluss traten sich die beiden Ligakonkurrenten Schaffhausen und GC gegeneinander an. Diese Affiche schien wesentlich ausgeglichener, da das Line-up der beiden Teams demjenigen ähnelte, als vor rund einem Monat dem FCS der historische erste Heimsieg gegen die Hoppers gelang. Die Zweikämpfe hart geführt, sodass Schiedsrichter Tobias Thies schon nach 12 Minuten in die Brusttasche greifen musste, um Ermir Lenjani nach einem Foul zu verwarnen. Petar Pusic erhielt als Erster die Gelegenheit, die Blau-Weissen in Front zu bringen, doch Keeper David Da Costa hatte da was dagegen. Nach 20 Minuten setzte sich Aussenverteidiger Axel Müller in Szene und bediente Ivan Prtajin mit einer sehenswerten Flanke. Der ehemalige Schaffhauser Mateo Matic wehrte den Kopfball des Kroaten zum Corner ab. Der GC-Hüter stand vier Minuten später goldrichtig, als Valon Hamdiu eine Flanke von Emiliano Mozzone volley abnahm. Erst nach dem Seitenwechsel gab es vor dem Zürcher Tor wieder etwas Aufruhr, als Rodrigo Pollero den Ball zum vermeintlichen 1:0 in die Maschen beförderte. Doch der Topscorer stand beim Zuspiel im Abseits, was dem Schiedsrichtergespann nicht entging. Den goldenen Treffer dieser Partie gelang jedoch Pusic, der nach einem Foul an GC’s-Neuverpflichtung Oskar Buur vom Elfmeterpunkt aus reüssierte. Die Grasshoppers absolvierten übrigens zeitgleich ein weiteres Testspiel auf dem hauseigenen Campus gegen den SC Austria Lustenau, das die Zürcher mit 3:2 für sich entschieden.

Kein Sieger zwischen FCZ und Winterthur

Zum Abschluss eines ereignisreichen Tages im Stadion Schaffhausen traten noch der FC Zürich und der FC Winterthur an. Rückkehrer Blerim Dzemaili brachte den Super League-Vertreter nach 16 Minuten mit 1:0 in Front, jedoch glich Dimitri Volkart kurz vor dem Schlusspfiff zum 1:1-Schlussresultat aus.

Tags: Fußball

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