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Runder Tisch von Chemie und Pharma am Hochrhein
von links nach rechts. Ganz vorne: Verena Fahning, Head of Site Management Roche Pharma AG. Grenzach, Landrätin Marion Dammann Dr. Martin Häfele, 1. Vorsitzender des Vereins Chemie und Pharma am Hochrhein e.V. und Geschäftsführer DSM Nutritional Products GmbH Grenzach 2. Reihe: Dr. Sabine Graf, Koordinatorin Verein Chemie und Pharma am Hochrhein e.V., Michael Meier, Wirtschaftsförderung und Standortentwicklung Rheinfelden (Baden) GmbH Jenniefer Schmucker, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Lörrach 3. Reihe: Andreas C.A. Fehler, Pressesprecher Chemie.Baden-Württemberg, Baden-Baden Katharina Fraune, Leiterin Standortkommunikation Evonik Industries AG, Rheinfelden Silke d ́Aubert, Wirtschaftsförderin, Grenzach Matteo Branzi, Plant Manager, RheinPerChemie GmbH, Rheinfelden Marco Grimberg, Director Manufacturing & Product Line – FMO, Facility General Manager Cabot GmbH, Rheinfelden Jürgen Maulbetsch, Schulleiter Gewerbeschule Rheinfelden, Marco Faber, Pant Manager Wehr, Henkel AG Hermann Becker, Leiter Standort Rheinfelden, Evonik Operations GmbH Sarah Born, Leiterin Vertrieb, Energiedienst Holding AG, Rheinfelden Alexander Maas, Geschäftsführer Wirtschaftsregion Südwest GmbH
  • 08. Juli 2022

Runder Tisch von Chemie und Pharma am Hochrhein

Von Chemie Pharma Hochrhein

Am 5. Juli hatte der Verein „Chemie und Pharma am Hochrhein e.V.“ zu einem Runden Tisch ins Innocel Innovations-Center Lörrach eingeladen. Teilnehmende waren am Hochrhein ansässige Mitgliedsunternehmen, Städte und Gemeinden, der Landkreis Lörrach, die Agentur für Arbeit, die Gewerbeschule und Wirtschaftsförderer sowie die Verbände der Chemie- und Pharmaindustrie Baden-Württemberg. Die Gesprächspartner wollten sich über brandaktuelle Themen, die alle betrifft, austauschen.

In der Begrüßung betonte Dr. Martin Häfele, 1. Vorsitzender des Vereins und Geschäftsführer der DSM Nutritional Products GmbH, die Besonderheit dieses Zusammenschlusses: „Die Konstellation aus chemischer und pharmazeutischer Industrie, Landkreisen, Kommunen, Verbänden und Gewerkschaften mit dem Ziel des Dialogs ist einzigartig in Deutschland“.

Mit einem sogenannten „Elevator pitch“ – einer kurzen, zusammenfassenden Präsentation über die Standorte, Produkte und zukünftige Aktivitäten der Mitgliedsunternehmen – wurden die Teilnehmer auf die Tagesthemen Transformation der chemischen Industrie sowie Fachkräfte eingestimmt.

Das Thema „Transformation der chemischen Industrie- Digitalisierung, Energiewende und Klimaschutz“ ist von grundlegender Bedeutung für die Chemie und Pharma Branche. Die Produktion bzw. Bereitstellung von grünem Wasserstoff ist ein Beispiel für die Transformationsherausforderungen. Das Mitgliedsunternehmen Evonik Operations GmbH stellte dazu das Forschungsprojekt “H2 Chemie 2050” vor, an welchem Evonik zusammen mit der Hochschule Pforzheim arbeitet. Ziel des Projekts ist es nicht nur, mittels Ökobilanzierung und techno-ökonomischer Analysen den idealen Transformationspfad hin zu einer grünen Wasserstoffwirtschaft in der chemischen Branche zu beschreiben. Vielmehr wirft das Spezialchemieunternehmen gemeinsam mit den Forschern auch einen Blick darauf, wie eine H2-Wertschöpfungskette am Hochrhein aussehen kann.

Im zweiten Themenblock ging es um Fachkräfte und Auszubildendengewinnung. Fast alle Unternehmen und Beiräte beklagen einen Mangel an Fachkräften oder Auszubildenden. Der Verein begrüsst die Initiative „virtueller Jobbus“, die von Jenniefer Schmucker, Agentur für Arbeit in Lörrach, vorgestellt wurde. Hierbei erleben Schülerinnen und Schüler hautnah verschiedene Branchen und Betriebe. Jugendliche, drehen, nach Vorbereitung im Unterricht, Videos in Ausbildungsbetrieben und teilen diese dann mit Ihren Mitschülerinnen und Mitschülern. Mit dieser digitalen Form der Information, soll jungen Menschen auch Einblicke in Berufe ermöglicht werden, die sie in ihrer persönlichen Berufswahl bisher gar “nicht auf dem Schirm” hatten.

Frau Dr. Graf, „Chemie und Pharma am Hochrhein e.V.“ stellte das „Science Mobil“, eine Aktion des Vereins im September, vor. Das „Science Mobil“ macht Halt an Schulen in der Region und präsentiert interaktive Wissenschaftsshows, die Schülerinnen und Schüler für die Ausbildung in der Chemie und Pharma begeistern sollen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Dialogs sind sich einig, dass solche Austausche wichtig sind, um sich noch besser kennenzulernen und gemeinsam die Weichen zu stellen, damit unsere Region auch zukünftig wettbewerbsfähig bleibt


Ressort: Lörrach

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