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Kompostierbare Biokunststoffbeutel dürfen nicht in die Biotonn
Tipps und Tricks zur Nutzung von BEN, die Biotonne
  • 17. Dezember 2018

Kompostierbare Biokunststoffbeutel dürfen nicht in die Biotonn

Von Bärbel Götz | Landratsamt Waldshut

Tipps und Tricks zur Nutzung von BEN, die Biotonne

Die Leerung der Biotonnen im Landkreis Waldshut beginnt ab dem 01.01.2019. Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Landkreises Waldshut weist ausdrücklich darauf hin, dass die im Handel erhältlichen kompostierbaren Biokunststoffbeutel/Folienbeutel nicht in der Biotonne entsorgt werden dürfen. Sie zersetzen sich viel zu langsam für die auf schnelle Verarbeitung ausgelegte Nachkompostierung in der Bioabfallvergärungsanlage. Da die kompostierbaren Plastiktüten im Sortierprozess oft nicht von herkömmlichen Plastiktüten zu unterscheiden sind, müssen sie als Störstoffe kosten- und zeitaufwendig aussortiert werden. In vielen anderen Landkreisen sind diese kompostierbaren Folienbeutel ebenfalls nicht erlaubt. Nutzen Sie stattdessen Zeitungspapier, unbeschichtete Papiertüten oder Küchenpapier zum Einwickeln der Bioabfälle.

Nachfolgend ein paar Tipps und Tricks zur Nutzung der Biotonne: Jede Biotonne ist mit einem Biofilterdeckel ausgestattet. Jedoch ist es sinnvoll, die nachstehenden Empfehlungen zu beachten, damit die Biotonne maden- und geruchsfrei bleibt.

  1. Wählen Sie einen kühlen Stellplatz im Schatten.
  2. Den Boden der Biotonne mit Zeitungspapier auslegen. Alternative, um die Biotonne sauberer zu halten: Im Handel sind Einlegesäcke aus Papier (Inlay-Säcke) in den Größen der Tonnen erhältlich. Diese Papiersäcke werden bei der Leerung zusammen mit den Bioabfällen entsorgt. Achtung: Es gibt auch Einlegesäcke aus kompostierbaren Biokunststoffen. Diese dürfen nicht für die Biotonne genutzt werden. Bitte nur Einlegesäcke aus Papier verwenden!
  3. Bioabfälle in Zeitungspapier oder unbeschichtete Papierbeutel einschlagen.
  4. Eingeworfenen Bioabfall in der Biotonne nicht verdichten, sondern locker liegen lassen.
  5. Deckel immer komplett schließen.
  6. Den Deckelrand nach jeder Leerung kurz mit einem essiggetränkten Tuch abwischen. Das verhindert die Eiablage.
  7. Übrig gebliebene Reste vor der erneuten Befüllung mit etwas Wasser entfernen. Danach die Biotonne kurz offen austrocknen lassen. Wer sicher gehen möchte, kann die Biotonne nach jeder Leerung mit Essigwasser besprühen.
  8. Hilfe bei Madenbefall: Streuen Sie regelmäßig Gesteinsmehl, gelöschten Kalk oder sogenanntes Biotonnen-Pulver (aus dem Gartencenter) in die Biotonne. Das bindet Flüssigkeit und sorgt dafür, dass die Maden austrocknen. Die ausgetrockneten Maden können in der Biotonne verbleiben. Wichtig: Keinen Branntkalk verwenden!
  9. Im Winter wird für die Biotonne ein frostfreier Standort empfohlen.


Ressort: Waldshut

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