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  • 01. Oktober 2015

Energiewende-Barometer: Anpassung statt Aufbruch

Von Jakob Flechtner | DIHK Berlin

Bald 30 Prozent erneuerbare Energien erreicht die deutsche Stromlandschaft, aber auch mehr als 21 Milliarden Euro zahlen Verbraucher an Förderkosten pro Jahr. Zugleich gibt es lebhafte Diskussionen über den Strommarkt der Zukunft und den schleppenden Netzausbau. Die Energiewende bleibt also ein wichtiges Thema. Auch in diesem Jahr hat der DIHK die deutschen Unternehmen zu den Risiken und Chancen dieses Generationenprojekts befragt. Das Ergebnis: Die Wirtschaft passt sich an – von einem Aufbruch kann aber keine Rede sein.

Unternehmen setzen auf Eigeninitiative

Die Energiewende ist weiter eine Herausforderung für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Das zeigt das IHK-Energiewendebarometer 2015 mit Antworten von 2.200 Unternehmen aus allen Regionen, Branchen und Größenklassen. Die Betriebe passen sich weitmöglichst an die Energiewende an, indem sie auf Energieeffizienz (77 Prozent) und – soweit noch betriebswirtschaftlich sinnvoll – Eigenversorgung setzen. Laufende Maßnahmen und Planungen zur Eigenversorgung sind gegenüber den Vorjahren bereits deutlich zurückgegangen. Für die Unternehmen ergeben sich zudem kaum neue Geschäftschancen aus der Energiewende. Was derzeit hilft, ist vor allem das stabile Preisniveau: Die Stromkosten sind in diesem Jahr nicht weiter gestiegen, gleichzeitig sind die Ölpreise deutlich zurückgegangen. Das sind die beiden Hauptgründe, warum die Firmen die Auswirkungen der Energiewende auf ihre Wettbewerbsfähigkeit mit einem Barometerwert von -3,4 insgesamt heute weniger kritisch sehen als im Vorjahr (2014: -12,8). Deutlich negativ gestimmt bleiben jedoch die Industriebetriebe: Sie bewerten die Energiewende mit einem Wert von -20,6.

Chancen und Risiken ungleich verteilt

Das IHK-Energiewende-Barometer zeigt, dass Risiken und Chancen der Energiewende auch regional ungleich verteilt sind. Während der Norden und der Süden Deutschlands aufgrund der hohen Investitionen in erneuerbare Energien eher profitieren, überwiegen im Westen und Osten der Republik die Probleme.

Von der Politik ausgebremst

Für die Unternehmen sind Sicherheit bei Versorgung und Preisen aber das A und O. Das sollte die Bundesregierung bedenken, wenn sie über die Verschiebung von Braunkohlekraftwerken in die Klimareserve, das Zurückdrängen der Eigenerzeugung oder die Folgekosten des überfälligen Netzausbaus berät. Hier entstehen allzu schnell neue Belastungen und Unsicherheiten für die Unternehmen.

Das IHK-Energiewende-Barometer 2015 kann hier im PDF-Format (362 KB) von der DIHK-Website heruntergeladen werden.


Ressort: Wirtschaft

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