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Vorsicht, Zuckerfalle - Jeder Dritte kann nicht auf Süßigkeiten  verzichten
Jede Menge Zucker in Deutschland!
  • 29. November 2017

Vorsicht, Zuckerfalle - Jeder Dritte kann nicht auf Süßigkeiten verzichten

Von Annemike Gößmann | pronova BKK

Vorsicht, Zuckerfalle! Jeder Dritte kann nicht auf Süßigkeiten verzichten - doch auch wer keine Naschkatze ist, nimmt häufig zu viel Zucker zu sich und riskiert Gesundheitsschäden

Leverkusen -  Zucker ist süß und schmeckt gut. Das Problem: Wir verzehren zu viel davon und es entstehen in der Folge Krankheiten wie etwa Diabetes, Adipositas oder Gefäßverkalkung. Die pronova BKK warnt vor einem übermäßigen Zuckerkonsum und ruft zum bewussteren Umgang mit dem Nährstoff auf.

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und ausreichend Schlaf: Wenn sehr betagte Menschen nach dem Erfolgsrezept für ihr Rekord-Alter gefragt werden, gehören diese Angaben meistens dazu. In Deutschland haben viele allein schon mit der Ernährung ein Problem. Sie essen zu süß. Durchschnittlich 87 Gramm Zucker nehmen Frauen und Männer täglich zu sich, das sind circa 25 Würfel. Empfehlenswert sind jedoch nur 25 Gramm, also sieben Zuckerwürfel.

In kleinen Mengen braucht der Mensch Zucker. Er gehört zu den Kohlenhydraten und liefert Energie, die für Gehirn und Muskeln benötigt wird. Natürliche Kohlenhydratquellen sind etwa Früchte, Gemüse oder Nüsse. Die meisten Deutschen nehmen aber täglich zu viel Zucker zu sich. Häufig deswegen, weil sie nicht wissen, dass zahlreiche Nahrungsmittel künstlich mit Zucker versetzt sind.

Zuckerfallen bewusst wahrnehmen

Zucker lauert in vielen Lebensmitteln - häufig auch in jenen, die sauer oder pikant schmecken. Die Industrie arbeitet gern mit Zucker, da er konserviert und ein guter Geschmacksträger ist. Zudem ist er billig zu produzieren. "Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich. Viele Fertigprodukte haben einen hohen Zuckeranteil, der sich hinter Fachbegriffen wie Dextrose, Glukose-Sirup, Traubensüße oder Gerstenmalzextrakt versteckt", erklärt Dr. Gerd Herold, Beratungsarzt der pronova BKK. Wichtig sei auch, an welcher Stelle der Zutatenliste sie auftauchen. Denn: Was ganz vorne steht, kommt auch in großen Mengen im Lebensmittel vor. So liefern zuckergesüßte Limonaden und Cola bekanntermaßen viel Energie. Wahre Zuckerbomben sind auch Müslimischungen, Ketchup, Saucenbinder, Tiefkühlpizza und sogar Rotkohl aus dem Glas. "Generell ist Zucker nicht schlecht. Die Dosis ist der kritische Faktor. Wer maßvoll mit diesem Nährstoff umgeht, lebt gesünder", so Herold.

Über die pronova BKK
Die pronova BKK ist aus Zusammenschlüssen der Betriebskrankenkassen großer Weltkonzerne wie z.B. Ford, Bayer, BASF und Continental entstanden. Die Kasse ist bundesweit für alle Interessierten geöffnet. Über 670.000 Kundinnen und Kunden schätzen die persönliche Betreuung, den exzellenten Service und die umfassenden Leistungen. Die pronova BKK ist mit einem dichten Geschäftsstellennetz an über 60 Kundenservice- und Beratungsstellen vertreten. Sie gehört zu den vier größten Betriebskrankenkassen und zu den 20 größten Krankenkassen in Deutschland. Weitere Informationen unter www.pronovabkk.de.


Ressort: Lifestyle & Wohlbefinden

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