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CBD-Öl auf dem Vormarsch: Was kann das Cannabinoid?
Cannabis ©Gerald Kaufmann
  • 27. August 2023

CBD-Öl auf dem Vormarsch: Was kann das Cannabinoid?

Von Redaktion

Wenn das Wort „Cannabis“ fällt, denken wohl die meisten Menschen zunächst an Joints, Kiffer und Rauschzustände. Tatsächlich tut man der Hanfpflanze damit aber unrecht, denn sie kann noch viel mehr, als nur „high“ machen. Nicht umsonst wird sie bereits seit langer Zeit als Nutzpflanze eingesetzt und so etwa für die Herstellung von Kleidung oder Papier verwendet wird. Seit einiger Zeit wird im Zusammenhang mit Cannabis auch immer wieder CBD genannt. Aber was ist das eigentlich genau, und wozu wird es eingesetzt?

CBD ist vor allem in der Naturheilkunde bekannt

Bei CBD handelt es sich um ein Cannabinoid, das aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen wird. Im Gegensatz zu anderen Cannabinoiden zeichnet sich CBD durch einen sehr geringen THC-Gehalt aus. THC ist ein psychoaktiver Stoff, der beim Konsum für einen Rauschzustand sorgt. Bei CBD bleibt dieser aber aus, da die Konzentration an THC zu gering ausfällt. Aus diesem Grund sind CBD-Produkte auch vollkommen legal und dürfen etwa in spezialisierten Online-Shops wie VAAY in unterschiedlicher Ausführung und Konzentration vertrieben werden. CBD gibt es in vielen Varianten und wird bereits seit längerer Zeit in der Naturheilkunde verwendet, um vielfältige Beschwerden und Symptome zu lindern. Dazu gehören zum Beispiel Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Depressionen, Schlafstörungen, aber auch Angststörungen und Gelenkschmerzen. Insbesondere Schmerzpatienten setzen CBD-Produkte gerne ein, wenn klassische Schmerzmittel und schulmedizinische Behandlungsmethoden nicht den gewünschten Effekt zeigen. Nicht nur in der Humanmedizin ist CBD längst angekommen; auch in der Veterinärmedizin wird es verwendet, um Beispiels nervöse Tiere vor einem Transport oder einer tierärztlichen Behandlung zu beruhigen.

Wie werden CBD-Produkte angewendet?

CBD lässt sich sehr vielseitig einsetzen. Es gibt auf dem Markt ganz unterschiedliche Produkte, in welchen der Hanfextrakt enthalten ist. Besonders beliebt ist CBD-Öl, aber es sind ebenso auch CBD-Cremes oder einfach CBD-Blüten erhältlich. Die Anwendungsweise hängt von der gewählten Darreichungsform ab. CBD-Öl kann äußerlich angewendet oder auch eingenommen werden, während sich Cremes nur für das Auftragen auf die Haut eignen. Blüten werden meist geraucht: Auf diese Weise kann Wirkstoff besonders schnell inkrafttreten und ist bereits nach sehr kurzer Zeit spürbar. Abhängig von den individuellen Beschwerden lässt sich CBD also auftragen, rauchen oder einnehmen. Wer sich etwa aufgrund von Magenbeschwerden für eine orale Einnahme entscheidet, sollte mit einem CBD-Öl mit einer niedrigen Konzentration beginnen. Vor Beginn der Therapie raten Experten dazu, erst einmal einen Tropfen Öl unter die Zunge zu geben und abzuwarten, ob sich eventuell allergische Reaktionen einstellen. Ist dies nicht der Fall, kann die Dosierung entsprechend der Empfehlung des Herstellers vorgenommen werden. Beim Kauf von CBD-Produkten sollten Verbraucher immer darauf achten, nur reine und hochwertige Öle und Cremes zu erwerben. Vor allem bei der oralen Einnahme kann es durch eventuelle Zusätze wie Konservierungsmittel zu unerwünschten Nebenwirkungen oder Überempfindlichkeitsreaktionen kommen. Die genauen Inhaltsstoffe sollten in der Produktbeschreibung und auch auf der Verpackung vorhanden sein: Daran erkennen Interessenten einen seriösen Anbieter, ebenso wie an einem aussagekräftigen Impressum. CBD weist übrigens sehr wenige Nebenwirkungen auf und kann daher bedenkenlos verwendet werden. Lediglich bei Kindern und Schwangeren sollte vor der Einnahme einen Arzt konsultiert werden.




Ressort: Lifestyle & Wohlbefinden

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