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Das Johannesbad in Bad Füssing, Deutschlands größte Heil-Therme (Archivfoto): Seit 8. Juni ist ein Teil der Außenbecken wieder geöffnet. Foto: Kur- & GästeService Bad Füssing

Außenbecken in Europas weitläufigster Thermenlandschaft seit Montag wieder offen

Bad Füssing - Seit Montag, 8. Juni, sind die Außenbecken in den drei Bad Füssinger Thermen nach wochenlanger Corona-bedingter Schließung für Gäste wieder zugänglich. Für den Badebetrieb in Europas weitläufigster Thermenlandschaft gelten zum Schutz der Besucher bis auf weiteres aber besondere Vorsichtsmaßnahmen.

So bleiben in allen drei Thermen die Innenbecken und Wellness-Attraktionen vorerst geschlossen. Die Außenbereiche der Europa Therme sind wieder täglich von 7 bis 19 Uhr zugänglich. Auch das Restaurant Parkblick ist geöffnet und Europas längste Thermalwasserstraße, der Strömungskanal, bleibt auf niedriger Stufe in Betrieb.

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Selbsthilfe_DNA Foto: iStock-1188868450

Auf alten und neuen Wegen - Die Selbsthilfe-DNA bewährt sich gerade jetzt

Der nationale Sehbehindertentag am 6. Juni ist jährlicher Anlass, um auf die Situation und Anliegen von Menschen mit fortschreitender Seheinschränkung aufmerksam zu machen. In Coronazeiten sind sie mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Und damit auch die Selbsthilfe für Menschen mit Netzhauterkrankung. Die über 350 ehrenamtlich Aktiven der PRO RETINA müssen jetzt ihre Arbeit in über 60 Regionen Deutschlands ein Stück weit neu erfinden: Per Brief, Telefonat, Telefon- oder Videokonferenz sowie Web halten sie Kontakt zu ihren Gruppen. Sie meistern dabei oft völlig neue Herausforderungen.

Bonn/Augsburg/Düsseldorf/Mainz/Warstein - Quasi die DNA der Selbsthilfe – also ihre Strukturen der persönlichen Begegnung und des Austausches unter Gleichgesinnten – sind unmittelbar vom Lockdown betroffen. Auf Gruppentreffen, Stammtische, Patientenseminare und Workshops, bei denen Menschen mit Netzhauterkrankungen regelmäßig zusammenkommen, müssen PRO RETINA-Mitglieder und -Interessierte seit vielen Wochen verzichten. Wie es weitergeht, bleibt ungewiss, auch, wenn erste Lockerungen positiver stimmen.

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Masken ©Gerald Kaufmann

Hautirritationen durch Masken und Corona-Hygiene: Das gilt es zu beachten

Das Corona-bedingte Tragen des Mund- und Nasenschutzes sowie das häufige Händewaschen und Desinfizieren kann die Haut reizen und belasten. Dr. Paul Scheidegger, Dermatologe und Mitgründer von OnlineDoctor, Europas führende Telemedizinplattform für Hautärzte, gibt Tipps zur Vorbeugung und Behandlung.

Masken sollen einer Tröpfcheninfektion vorbeugen und uns und unsere Mitmenschen vor Corona-Viren sowie anderen Infektionskrankheiten schützen. Doch Wärmestau und Feuchtigkeit unter dem Schutzgewebe können die Haut reizen. Und ist die Haut erst einmal aus dem Gleichgewicht und entzündlich, kann ein weiteres Tragen der Maske den Effekt immer weiter verstärken.

Besonders betroffen sind Menschen, die ohnehin an Problemen mit verstopften Poren leiden. Die häufigste Folge: Periorale Dermatitis, bei der sich kleine rote Pusteln um Mund und Nase bilden. Die Hautkrankheit ist zwar ungefährlich, doch die entzündlichen Pickelchen stören nicht nur ästhetisch, sondern sind unangenehm und schmerzhalft. Hier ist es wichtig, die Haut richtig zu pflegen – dafür gibt es spezielle Cremes. Die genaue Behandlung sollte mit einem/r Dermatologen/-in abgesprochen werden, denn falsche Cremes können den Effekt weiter verstärken.

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 	 Titelbild der Publikation "Smartphone, Computer & Moderne Medien" für Menschen mit Seheinschränkung (PRO RETINA Infoserie Nr. 8) Autoren: Thomas Schwerhoff und Alexander Schiermeier, 68 Seiten, Januar 2020, Bonn

Von der Lupe bis zum Laser-Blindenstock

Die richtigen Hilfsmittel verhelfen Menschen mit fortschreitender Seheinschränkung, zum Beispiel bei Netzhauterkrankungen, in hohem Maße zu mehr Selbstbestimmtheit und Lebensfreude. PRO RETINA Deutschland unterstützt betroffene Menschen mit umfassenden Beratungs- und Informationsangeboten dabei, die passende Hilfe für Alltag, Beruf, Freizeit oder Mobilität zu finden. Dazu legt die Selbsthilfevereinigung jetzt gleich drei aktuelle Publikationen vor.

Bonn – Morgen würden wie in jedem Jahr die Tore der SightCity, der größten internationalen Fachmesse für Low Vision-Trends, in Frankfurt am Main öffnen. Der einzigartige dreitägige Magnet für Hilfsmittelausstellerinnen und -hersteller, sehbehinderte und blinde Menschen sowie ihre Familien aus der ganzen Welt musste jedoch aufgrund der Corona-Pandemie für 2020 abgesagt werden. Die Gesundheit der Ausstellenden sowie Besucherinnen und Besucher hat Vorrang.

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