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Burgentage grenzenlos am Hochrhein und Umgebung!

Schaffhausen, Munot. Renaissance-Festung inspiriert von Dürers Festungslehre. Errichtet als Teil der Stadtbefestigung.

Vom Kinderprogramm bis zur wissenschaftlichen Führung, von der Höhenburg bis zur Fürstenresidenz – die «Burgen- und Schlösser-Tage grenzenlos» öffnen den Blick auf ein weites Spektrum der Ritter- und Adelskultur.

Auf dem Hohentwiel haben Bernd Häusler (Oberbürgermeister der Stadt Singen) und Raphaël Rohner (Stadtrat der Stadt Schaffhausen) über die kommenden «Burgen- und Schlösser-Tage grenzenlos» orientiert. Der Projektleiter Peter Jezler erläuterte die Schwerpunkte des Programms.

Einst gehörten die heute deutschen und schweizerischen Gebiete am Hochrhein vereint zum Herzogtum Schwaben. Der Rhein bildete als Wasserstrasse von europäischem Rang nicht eine Grenze, sondern schuf eine kulturelle Zentrumslage. Frühe Klostergründungen wie die Welterbe-Stätten Reichenau und St. Gallen, wichtige Handelsstädte wie Konstanz und Schaffhausen zeugen ebenso davon wie eine Reihe herausragender Burgen und Festungsanlagen.

Die Festungsruine Hohentwiel ist die grösste Burgruine ihrer Art in Deutschland. Mit ihrem spektakulären Panorama vom Hegau bis zu den Alpen verzaubert sie Naturfreunde ebenso wie historisch Interessierte. Während der Hohentwiel auf eine tausendjährige Geschichte zurückblickt, ist die Renaissance-Festung Munot in Schaffhausen erst im 16. Jahrhundert entstanden. Kein Geringerer als Albrecht Dürer schuf das Konzept für eine derartige Zirkularfestung.

Die Ausflugsziele der Burgen- und Schlösser-Tage bilden ein weites Spektrum an Herrschafts- und Wehrarchitektur: Diessenhofen bietet eine typische Stadtburg, Villingen eine ausgezeichnet erhaltene Stadtmauer. Stattlich über dem Rhein liegen die beiden

Höhenburgen Hohenklingen und Küssaburg; auf dem Hügel von Fürstenberg/Hüfingen zeichnet sich eine untergegangene Burgstadt ab. Das eben erst wieder zugängliche Schloss Hohenlupfen ist ebenso in Privatbesitz wie Schloss Wellenberg. Die Bandbreite reicht ferner vom bescheidenen Ministerialen-Turm Beringen bis zu den Grafensitzen Mörsburg und Kyburg. Schloss Hegi und das barocke Schloss Bonndorf waren im Besitz geistlicher Herren, in Frauenfeld steht ein eidgenössisches Landvogteischloss, und in Donaueschingen lädt eine weitläufige Fürstenresidenz zu Gast!

Getragen wird die Veranstaltung vom Verein Agglomeration Schaffhausen (VAS), dem die Landkreise Konstanz, Schwarzwald-Baar und Waldshut sowie die Kantone Schaffhausen, Thurgau und Zürich angehören. Der VAS steht auch hinter den grenzüberschreitenden Kulturprogrammen «Erzählzeit ohne Grenzen» und «Museumsnacht Hegau-Schaffhausen».

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