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Große Zufriedenheit mit Stadtwerke-Angebot

Oldtimerbus

- Ungewöhnlich, aber wahr

Ohne aussteigen zu müssen: Ringlinie erlaubt das Cruisen durch die Vororte…

Im Dezember war es vier Jahre her, dass die hiesigen Stadtwerke aus den beiden einzelnen Linien 4 und 13, die bis dorthin in Dettingen Halt machten und die Rückfahrt in dieselbe Richtung antraten, die neuen Ringlinien 4/13 und 13/4 erschufen. Seither konnten sich nicht nur die regelmäßig den „Roten Arnold“ nutenden Kunden von dieser anfangs mit einiger Skepsis betrachteten Lösung, die Vororte besser ans Liniennetz anzubinden, ein umfassendes Bild darüber verschaffen, wie es denn ist, ohne Endhaltestelle von Ortschaft zu Ortschaft zu cruisen.

Ich muss gestehen: Auch ich hatte anfangs Zweifel. Mehrmals die Woche steige ich auf den Bus um, weil er für mich nicht nur die umweltfreundlichere und kostengünstigere Variante ist, um aus Litzelstetten in die Kernstadt zu kommen. Durch das gut durchdachte Netz des ÖPNV ist es aus nahezu jedem Winkel in der Stadt möglich, ohne Sorge um einen freien Parkplatz und das Trauma langer Staus ins Zentrum von Konstanz zu kommen. Seitdem an vielen Haltestellen mittlerweile elektronische Anzeigetafeln auf den nächsteintreffenden Bus hinweisen, ist es einfacher geworden, ihre Pünktlichkeit im Auge zu behalten.

Unpünktlichkeit gehört der Vergangenheit an

Die Menschen in den Teilorten auf dem Bodanrück erinnern sich noch gut an Zeiten, in denen es gerade die Linie 4 aus unterschiedlichsten Beweggründen kaum schaffte, auch nur eine einzige Runde fahrplangemäß abzuschließen. Heute sucht man in der Regel vergeblich nach größeren Verspätungen. Die Bestandsaufnahme macht deutlich, dass die Planer bei den Stadtwerken den richtigen Riecher hatten: Auch wenn ich die Bezeichnungen 4/13 und 13/4 weiterhin als unglücklich gewählt empfinde, wertschätze ich die Zuverlässigkeit der Busse auf dieser längsten Route der hiesigen Linien außerordentlich. Weder die vielbefahrene Reichenaustraße, noch die Fahrt durch das Industriegebiet machen den Bussen zu schaffen. Selbst die Riedstraße hält sie offenbar nicht auf, den Fahrplan einzuhalten.

Die Möglichkeit, aus den Vororten über zwei verschiedene Wege in die Kernstadt zu gelangen, hat das Busangebot für Kunden aus den Ortschaften noch attraktiver gemacht. Die Anbindung von Litzelstetten, Dingelsdorf-Oberdorf und Dettingen-Wallhausen wird nach meiner Einschätzung gern nachgefragt – und nicht zuletzt bietet der Rundkurs über Petershausen-West gerade in den Sommermonaten eine sinnvolle Alternative zur Fahrt über die Mainau. Die Varianten des Umstiegs auf die Linie 2 in Wollmatingen oder auf den „Seehas“ am dortigen Bahnhof verbessern den Anschluss in Richtung Fürstenberg und an die S-Bahn gen Allensbach, Radolfzell und Singen. Der häufige Einsatz von Anhänger-Bussen entschärft die immer wieder monierte Überlastung der Linie 4/13 mit ihren wichtigen Haltestellen in Allmannsdorf zum Übergang auf die Linie 1 an die Autofähre, an der Jugendherberge, in Egg zur Universität und in Wallhausen zum Schiff nach Überlingen.

Ganztätiger Viertelstundentakt muss gut begründet werden

Die vielfach geforderte Ausweitung auf einen ganztägig angebotenen Viertelstundentakt der Ringlinie, wie er bereits am Vormittag und in den Abendstunden praktiziert wird, halte ich dennoch für unnötig – obwohl ich als Schwerbehinderter oftmals selbst auf einen Sitzplatz in den gut gefüllten Wagen angewiesen bin. Doch viele Fahrgäste scheinen arg verwöhnt, vergleicht man die vollen Busse in Konstanz mit denen der großen Städte. Nicht nur die erheblichen Kosten halten mich von einem ständigen 15-Minuten-Takt ab. Auch die Lärm- und Feinstaubbelastung, die ich als Anwohner an der Hauptstraße mitbekomme, sollte bei allen gut gemeinten Wünschen nach mehr ÖPNV nicht außer Acht gelassen werden. Überdacht werden könnte aber der Vorschlag eines abweichenden Winterfahrplans, wie er bei der Linie 5 bereits gängig ist.

Zusammenfassend bleibt mir die Aussage einer Litzelstetterin im Gedächtnis, die in der Vergangenheit immer wieder über das Angebot der Stadtwerke wetterte: „In Sachen Infrastruktur haben wir massiv aufgeholt. Unsere Verkehrsbetriebe haben es doch wirklich verstanden, den Bewohnern der Vororte mit Einführung der Ringlinie den Umstieg auf den Bus schmackhaft zu machen. Respekt dafür, ich hätte nicht gedacht, dass man in unserer Stadt so nachhaltig denkt“, meinte sie vor kurzem, passenderweise beim Warten an der Haltestelle. Und ich kann abschließend nur beipflichten: Da ist den Verkehrsplanern in der Max-Stromeyer-Straße ein wirklicher Coup gelungen!

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