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Jwan und Miss Jenny

oder: was macht ein Künstler mit einem präparierten Elefanten?

Im Rahmen des «Elefantenjahres» hat das Naturhistorische Museum der Burgergemeinde Bern Jwan Luginbühl das ausrangierte Elefanten-Präparat «Miss Jenny» zur Verfügung gestellt. Der Künstler erhält freie Hand und hat mit dem Elefanten eine Skulptur geschaffen. Am Donnerstag, 22. September wird sie zum ersten Mal der Öffentlichkeit präseniert.

Jwan Luginbühl holt Jenny ab Elefanten – sie trampeln immer wieder durch die Familiengeschichte der Luginbühls. Jwans Vater, Bernhard Luginbühl, war fasziniert von der Geschichte des «Elefanten von Murten», einem wild gewordenen Zirkusbullen, der vor 150 Jahren in Murten mit einer Kanonenkugel erschossen wurde. Das Jubiläum war mit ein Grund dafür, dass das Naturhistorische Museum heuer die dünnhäutgen Dickhäuter zum Thema macht. Neben einem umfangreichen Rahmenprogramm ist während des «Elefantenjahres» auch das Werk «Plan für ein Elefantengrab» von Bernhard Luginbühl ein Jahr lang im Skeletsaal ausgestellt – gleich neben den or ginalen Gebeinen des Murtener Elefanten.

Kleine Helfer in großer Not: So einfach kann jeder Wildbienen helfen

Bilanz und Ausblick zum Weltbienentag am 20. Mai

Konstanz, 14. Mai 2025 – Sie sind winzig, leben oft im Verborgenen – und doch leisten sie enorm viel: Wildbienen gehören zu den wichtigsten Bestäubern unserer Pflanzenwelt. Doch inzwischen istrund die Hälfte der Arten bedroht, weiß Wildbiene + Partner, die sich seit über zehn Jahren für den Schutz der Insekten einsetzen. Zum Weltbienentag am 20. Mai macht das Schweizer Unternehmen mit Tochtergesellschaft in Konstanz auf die unverzichtbare Rolle der heimischen Wildbienen aufmerksam und zeigt, wie jeder Mensch vor der eigenen Haustür neue Lebensräume für die Tiere schaffen kann.

Rund 560 Wildbienenarten leben allein in Deutschland – doch ihre geeigneten Lebensräume verschwinden zunehmend: Die Intensivierung der Landwirtschaft, die Versiegelung von Flächen und der Verlust an naturnahen Gärten zählen zu den Hauptursachen. Dabei spielen sie eine zentrale Rolle für unsere Landwirtschaft und Ernährungssicherheit: Als wichtige Bestäuber sichern sie den Fortbestand zahlreicher Wild- und Kulturpflanzen – darunter Tomate und Akalei, welche nur von Wildbienen bestäubt werden können. Doch nur wo sie ausreichend Nahrung und passende Nistplätze finden, können sie überleben – und zugleich durch ihre Bestäubung die Pflanzenvielfalt erhalten, auf die sie selbst angewiesen sind.

Lebensräume schaffen – ganz einfach vor der eigenen Haustür

„Wildbienen brauchen strukturreiche Flächen direkt in ihrer Umgebung – mit offenen Böden, heimischen Wildpflanzen und passenden Nistplätzen“, sagt Tom Strobl, Biologe und Mitgründer von Wildbiene + Partner. „Fehlt eines davon, siedeln sie sich nicht an und ziehen weiter.“

Umso wichtiger ist die Rolle des Menschen: Wer Wildbienen helfen will, kann schon mit kleinen Maßnahmen viel bewirken. Strobl rät dazu, den Garten möglichst naturnah zu gestalten und auf sterile Zierpflanzen oder großflächige Rasenflächen zu verzichten: „Ein dichter Rasen ist für Wildbienen eine grüne Wüste.“ Stattdessen seien heimische Wildblumen mit ungefüllten Blüten ideal – etwa Schafgarbe, Glockenblume oder Wiesen-Flockenblume. Wichtig sei zudem eine gestaffelte Blütezeit: Von Frühblühern wie Schwarzdorn bis zu spätsommerlichem Efeu sollten möglichst viele Monate abgedeckt sein.

Land investiert mehr in den Naturschutz

MdL Josha Frey: Von zusätzlichen Mitteln für die Landschaftspflege profitiert auch der Kreis Lörrach.

Die Landesregierung stärkt im Haushaltsjahr 2017 den Naturschutz. Davon kann laut MdL Josha Frey auch der Kreis Lörrach profitieren. „In den Verhandlungen haben wir insbesondere bei der Landschaftspflege nachgelegt. Hier fließen zusätzlich 500.000 Euro. Wir wollen unsere wertvolle Kulturlandschaft erhalten. Dafür brauchen wir eine professionelle Pflege und eine Vernetzung der Lebensräume von bedrohten Tier- und Pflanzenarten“, erklärt MdL Frey. Die zusätzlichen Mittel sollen genutzt werden, um entsprechende Projekte zu finanzieren. Besonders im Fokus steht beispielsweise extensives Grünland wie Heuwiesen. Für 2017 sind 20 bis 30 Projektgebiete möglich. Pro Gebiet ist für die Erstpflege mit Kosten in Höhe von 10.000 bis 50.000 Euro zu rechnen. Die Förderbedingungen werden laut MdL Frey derzeit ausgearbeitet. Zuständig sind die Regierungspräsidien bzw. die Landschaftserhaltungsverbände. Für die Region Lörrach ist der Landschaftserhaltungsverband Lörrach e.V. zuständig. „Es zahlt sich aus, dass das Land seit 2011 die Anreize für die Kooperation von Naturschutz, Landwirtschaft und Kreisen/Kommunen erhöht hat. Erst die flächendeckende Gründung von Landschaftserhaltungsverbänden ermöglicht solche Projekte.“

Landkreis beteiligt sich am World Cleanup Day diesen Freitag

Waldshut-Tiengen — am Freitag, 20. September 2024, setzt der Landkreis Waldshut ein Zeichen gegen Umweltverschmutzung: Im Rahmen des World Cleanup Day organisieren sich in vielen Gemeinden Gruppen, die Müll sammeln. Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Landkreises unterstützt sie dabei.

Jedes Jahr am 20. September findet der World Cleanup Day (WCD) statt, der weltweit größte Aktionstag gegen Umweltverschmutzung und Plastikmüll. Millionen Menschen in über 190 Ländern beteiligen sich daran und befreien Straßen, Parks, Strände, Wälder und Flüsse von achtlos entsorgtem Abfall.

Auch im Landkreis Waldshut treffen sich Engagierte in ihren Gemeinden, um die Region von Müll zu befreien. Die beim WCD gesammelten Abfällen werden durch den Eigenbetrieb Abfallwirtschaft kostenlos auf dem Recyclinghof Küssaberg, der Deponie Lachengraben und dem regionalen Annahmezentrum in Wutach-Münchingen angenommen.

Laufen gegen Tierleid

Am 27.Mai 2016 wird Horst Wester, Vorsitzender der Partei Mensch Umwelt Tierschutz, sich zu Fuß auf den Weg von Bayern nach Maasdorf machen. Unter dem Motto „Laufen gegen Tierleid “ ist sein Ziel das berüchtigte Schweinehochhaus, vor dem die Tierschutzpartei am 11. Juni eine Kundgebung angemeldet hat.

„Ich bin einer der Bundesvorsitzenden der Partei Mensch Umwelt Tierschutz und werde laufen! Für mich, für die Partei – aber in allererster Linie natürlich für die unzähligen qualvoll gehaltenen Tiere in der industriellen Nutztierhaltung und deren unvorstellbares Leid,“ so Horst Wester. „Ich nehme diesen Weg aus tiefster Überzeugung auf mich.“

Letzte Tage: Erfolgreiche Bienen-Ausstellung

Mit bisher über 6‘000 Besuchern ist die Ausstellung „Bienen. Bedrohte Wunderwelt“ eine der erfolgreichsten naturkundlichen Ausstellungen in der Geschichte des Museums zu Allerheiligen. Noch bis Sonntag, 20. September können Bienenfans und weitere Interessierte in die wundersame Welt der Bienen eintauchen.

Die anschaulich und spielerisch gestaltete Schau zu Biologie und Kulturgeschichte der Bienen begeistert nicht nur die Erwachsenen, sondern führt auch viele Familien ins Museum. Ein grosses Interesse an der Ausstellung bekunden auch Schulen. Bereits über 70 Workshops für Schulklassen wurden durchgeführt, das Interesse hält auch in den letzten Tagen unvermindert an; wenige Workshop-Termine sind noch frei.

Mehr Eis, Quark und Politik

Gemeinsam mit Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Efringen-Kirchen besuchte der Landtagsabgeordnete Jonas Hoffmann während seiner Sommertour den Seebodenhof. Vor Ort sprachen sie mit Heinz Kaufmann über die Diversifizierung des landwirtschaftlichen Betriebes mit dem Neubau einer Hofmolkerei.

Der Besuch des Seebodenhofs entsprach dem Ziel der Sommertour von Jonas Hoffmann, auf regionale Besonderheiten aufmerksam zu machen. Zum einen ist der Seebodenhof einer von wenigen verbliebenen Milchviehbetrieben in der Region. Zum anderen ist er erfolgreich durch eine starke Direktvermarktung eigener Milchprodukte und die Veredelung von Milch zu Joghurt und Seebodenhof-Eis.

Rund 800 Liter Landmilch produzieren die Kühe auf dem Seebodenhof täglich. Und sie findet Abnehmer*innen. Hofeigene Milch und Eier werden dabei vor allem über Direktvermarktung vertrieben. Neben Automaten am Hof sind das der Online-Lieferservice Wochenmarkt24, Verkaufsläden, Haustürlieferungen, und Cafés.

Mikroplastikfrei einkaufen

Berlin - Gibt es zum Beispiel in Schweden bereits ein Verbot zum Verkauf von Produkten die Mikroplastik enthalten, wird es in Deutschland immer noch vertrieben. Zwar existiert es hier von einigen Herstellern eine Selbstverpflichtung zum Verzicht auf Mikroplastik, diese wird aber oft „selbst“ umgangen. AllyouneedFresh hat in seinem Online-Shop jetzt einen neuen Filter installiert: einmal angeklickt, werden alle Produkte die Mikroplastik enthalten aus dem Angebot herausgefiltert und man kann „mikroplastikfrei“ einkaufen.

Mikroplastik wird heute vor allem in Kosmetik und Reinigungsprodukten zugesetzt. Es sorgt dort für das sogenannte „Peeling“ oder eine sanfte Reinigung. Oft unterstützt es einfach Marketingaussagen. Einen bestimmten Produktvorteil, der Kunden zum Kauf überreden soll. Auch fühlt sich das Produkt auf der Haut, durch Kunststoff-Bestandteile oft wertiger an. Das gilt zum Beispiel für sogenannte „Polyquarterne“, das ist ein flüssiger Kunststofffilm, der sich beim Auftragen auf die Haut verteilt und sie angenehm glatt erscheinen lässt. Auch in Shampoos kommt es vor. Hier verhindert es das „Ziepen“ beim Kämmen und kann „Volumen“ in der Frisur erzeugen.

Neue Muschelart für die Schweiz entdeckt

Dass in der gut erforschten Schweiz eine neue Tierart gefunden wird, passiert eher selten. Ein grosses in- ternationales Wissenschaftlerteam hat eine neue Mu- schelart entdeckt, die auch in der Schweiz vorkommt. Sie trägt den wissenschaftlichen Namen Anodonta exulcerata. Die Grossmuschel ist nicht eingewandert. Das Naturhistorische Museum Bern will nun die Ver- breitung dieser Art klären.

Bisher waren in der Schweiz sieben einheimische Arten von Süsswassermuscheln bekannt. Seit längerem weiss man von zwei dieser sieben, dass sie nah miteinander verwandt sind. Die Schwanenmuschel (Anodonta cygnea), unsere grösste, heimische Mu- schelart, die eine Länge von bis zu 20 Zentimetern erreicht, und die etwas kleinere Entenmuschel (Anodonta anatina). Die beiden Arten ähneln sich im Aussehen und im Verhalten so sehr, dass sie nur von Experten unterschieden werden können. Auch die neue Art sieht diesen beiden Muschelarten verblüffend ähnlich. Eigentlich wurde die Muschel schon vor 180 Jahren beschrieben – allerdings nicht korrekt.

Partner-Netzwerk des Naturparks wächst: Lindenhof Wutöschingen wird Naturpark-Partner

Der Naturpark Südschwarzwald e. V. freut sich über Zuwachs im Partner-Netzwerk: Der Lindenhof aus Wutöschingen wurde offiziell als Naturpark-Partner ausgezeichnet. Als Demeter- zertifizierter Betrieb arbeitet die Familie Burkard nach strengen ökologischen Kriterien, fördert Bodenfruchtbarkeit und Artenvielfalt und vermittelt Wissen über Landwirtschaft an die nächste Generation. Damit stärkt der Lindenhof nicht nur die heimische Wirtschaft, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Bildungsarbeit des Naturparks.

Mit der Partnerschaft setzt der Lindenhof ein starkes Zeichen für Regionalität, Nachhaltigkeit und gelebte Naturverbundenheit. Der vielfältige Landwirtschaftsbetrieb, der sich auch als „Lernort Bauernhof“ engagiert, ist nun einer von fünfzehn Betrieben, die gemeinsam mit dem Naturpark für eine nachhaltige Entwicklung der Region eintreten. Am 2. Dezember 2025 überreichte der Naturpark die Partner-Plakette und die Urkunde für die zunächst zweijährige Zusammenarbeit. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und die Zusammenarbeit mit dem Naturpark Südschwarzwald. Es bestärkt uns in unserem Tun und motiviert uns diesen Weg weiter zu gehen.“

Die stellvertretende Bürgermeisterin von Wutöschingen, Rita Billich würdigte das Engagement der Familie Burkard: „Als Gemeinde Wutöschingen sind wir stolz, mit dem Lindenhof einen innovativen Partnerbetrieb in unserer Mitte zu haben – ein wichtiger Baustein unseres Bildungskonzepts an der Alemannenschule und ein Gewinn für das Image unserer Gemeinde.“

Auch Christine Peter, Fachbereichsleiterin Nachhaltige Regionalentwicklung beim Naturpark Südschwarzwald, betonte: „Die Familie Burkard ist mit ihrem Dementerhof ein eindrucksvolles Beispiel für nachhaltiges Wirtschaften im Einklang mit Natur, Mensch und Kultur. Sie pflegt die Kulturlandschaft, fördert regionale Wirtschaftskreisläufe, lebt ökologische Nachhaltigkeit und gibt dieses Wissen an Kinder weiter.“ Oswald Tröndle vom BLHV ergänzte: „Im Naturpark übernehmen Multiplikatoren eine Schlüsselrolle: Sie vermitteln, was Regionalität bedeutet und wie sie in Bildung und Alltag gelebt werden kann.“ Mit dem Lindenhof gewinnt das Partner-Netzwerk des Naturparks einen Betrieb, der Natur, Bildung und Genuss auf vorbildliche Weise verbindet.

Rätselhafte Krankheit bei Ameisen in der Nordwestschweiz

Kleine Lebewesen wie Ameisen haben oft wichtige Funktionen in Ökosystemen. Forscherinnen der Universität Basel konnten zeigen, dass Ameisen von verschiedenen am gleichen Standort vorkommenden Arten an einer Pilzerkrankung leiden.

In der eigenen Wohnung werden Ameisen als lästig empfunden und sofort entfernt. Im Garten wie auch in anderen Ökosystemen erfüllen sie aber wichtige Funktionen: Ameisen tragen wesentlich zur Bodendurchlüftung bei und durchmischen die Erde, verbreiten Samen und reduzieren Schädlinge. Dabei erledigen verschiedene Ameisenarten die diversen Arbeiten mit unterschiedlicher Effizienz. Was geschieht nun aber wenn Ameisen krank werden?

Roche für Maßnahmen zum Klimaschutz ausgezeichnet

Dauerhafte Verpflichtung zur Reduktion von Treibhausgasen ist beispielhaft für das Nachhaltigkeitsengagement des Unternehmens

Das zweite Jahr in Folge rangiert Roche (SIX: RO, ROG; OTCQX: RHHBY) unter den weltweit führenden Unternehmen im Kampf gegen den Klimawandel. Die internationale gemeinnützige Organisation CDP hat Roche für ihre Maßnahmen zur Senkung schädlicher Emissionen und Minderung des Klimawandels im vergangenen Berichtsjahr mit einem Platz in der A-Liste des Climate Performance Leadership Index ausgezeichnet. Neben dieser weltweiten Auszeichnung nimmt Roche auch die führende Position im Bereich Gesundheitswesen, Pharma und Biotech in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) ein.

Rothirschtage und Hubertuswoche im Hochschwarzwald

Rothirschtage vom 8. bis 10. Oktober 2016

Vorträge, Ausstellungen und regionale Kochkunst stehen bei den Rothirschtagen vom 8. bis 10. Oktober und der Hubertuswoche vom 16. bis 22. Oktober im Mittelpunkt. Themenwanderungen sowie ein vielseitiges Rahmenprogramm liefern dazu Informationen und Unterhaltung zur heimischen Tierwelt

Bei den Rothirschtagen im Hochschwarzwald, vom 8. bis 10. Oktober, warten Exkursionen, Vorträge und regionale Wildgerichte auf die Besucher. Eröffnet wird die dreitägige Veranstaltung am Samstag, 8. Oktober, um 19 Uhr mit einem Kurzvortrag zum Thema „Rotwild im Südschwarzwald“ im Kurhaus Schluchsee. Anschließend folgt um 19.30 Uhr der Filmvortrag „Wälder, Wildnis, wilde Tiere“ des bekannten Tierfilmers Andreas Kieling.
Mit der Hubertusmesse an der Wittlisberger Kapelle in Häusern am Sonntag, 9. Oktober, um 9 Uhr beginnt der zweite Veranstaltungstag. Ab 10.30 Uhr findet vor dem Kur- und Sporthaus der Naturpark-Markt statt, bei dem verschiedene regionale Produkte angeboten werden. Parallel dazu wird die 2. Schwarzwälder Hirschruf-Meisterschaft ausgetragen.

Sauberes Wasser mit nachwachsenden Rohstoffen

Forschungsprojekt zeigt am Beispiel Bodenseekreis Machbarkeit auf

Kläranlagen könnten fossile Aktivkohle ersetzen – Produktion aus Restbiostoffen leistet Beitrag zu Klimaschutz, nachhaltigem Gewässerschutz, regionaler Wertschöpfung und Unabhängigkeit von Importen – Tagung stellt technische Markbarkeit sowie ökologische und ökonomische Bewertung vor

- Anerkennung aus Bund und Land für Pionierleistung

Die Bodensee-Stiftung hat zusammen mit Projektpartnern unter der Leitung der Universität Kassel am Beispiel des Landkreises Bodenseekreis erarbeitet, wie Pflanzen-Aktivkohle aus Restbiomassen regionaler Herkunft in Kläranlagen eingesetzt werden kann, um damit herkömmliche fossile Aktivkohle zu ersetzen. Labor- und Praxisversuche haben die Reinigungsleistung der biogenen Aktivkohle bestätigt. Bei einer Abschlusstagung haben die Projektpartner zudem eine ökonomische und ökologische Bewertung und die Umsetzbarkeit der Forschungsergebnisse aufgezeigt. Das auf fünf Jahre angelegte Projekt „CoAct – Integriertes Stadt-Land-Konzept zur Erzeugung von Aktivkohle und Energieträgern aus Restbiomasse“ wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Förderprogramm Stadt-Land-Plus unterstützt.

So kommen Igel gut durch die kalte Jahreszeit

VIER PFOTEN gibt Tipps für einen igelfreundlichen Garten

Hamburg, 18. Oktober 2023 – In unberührter Landschaft mit viel Grasland, Hecken und Sträuchern finden Igel reichlich Nahrung und Unterschlupf. Durch zunehmende Eingriffe des Menschen in die Natur, halten sich Igel jedoch immer häufiger in Siedlungsbereichen auf, die wenig Futter und Versteckmöglichkeiten bieten. „Wer den stacheligen Besuchern etwas Gutes tun will, kann seinen Garten igelfreundlich gestalten und die Tiere bei der Futtersuche unterstützen“, sagt Eva Lindenschmidt, Diplom-Biologin und Wildtierexpertin bei TIERART Wildtierstation von VIER PFOTEN und gibt Tipps für den richtigen Umgang mit Igeln.

Die geeignete Futterstelle

Während der Wintermonate halten Igel Winterschlaf. Herztätigkeit, Atmung und Körpertemperatur werden dabei stark reduziert. Fettpolster, die sich die Tiere bis zum Herbst angefressen haben, dienen als Energiereserven. „Wer im Herbst in der Dämmerung ein solches Tier auf Nahrungssuche im Garten entdeckt, kann zur Unterstützung eine Futterstelle einrichten. Hierfür eignet sich z.B. Nassfutter für Katzen oder Hunde, angebratenes, ungewürztes Hackfleisch oder Rührei. Dazu sollte Wasser in einer flachen Schale angeboten werden. Es ist darauf zu achten, dass die Futterstelle vor Katzen geschützt ist, beispielsweise in einem Igelfutterhaus mit verwinkeltem Eingang, und sauber gehalten wird, um die Übertragung von Krankheiten zu vermeiden. Keinesfalls darf man Igeln Milch anbieten. Sie sind von Natur aus laktoseintolerant und bekommen von Mich Verdauungsprobleme und Durchfall, der sogar zum Tod führen kann“, erklärt

Splitterfasernackt demonstrieren heute Aktivisten vor Breuninger

Splitterfasernackt demonstrieren heute Aktivisten vor Breuninger und starten damit eine bundesweite Anti-Pelz-Kampagne gegen das Warenhaus – bereits morgen findet die nächste Aktion in Stuttgart statt

Berlin/Stuttgart - Heute haben 5 Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros komplett nackt in der Stuttgarter Innenstadt vor Breuninger demonstriert, um damit darauf aufmerksam zu machen, dass das Warenhaus noch immer Echtpelz im Sortiment führt. „Breuninger ist damit eines der letzten Kaufhäuser, das mit dem Quälen und Töten von Pelztieren Profite macht“, kritisiert Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros e.V.

Starke Stimme für nasse Moore

Tanneberger: Echte Option zum Erreichen der Klimaziele

Osnabrück. „Nasse Moore spielen beim natürlichen Klimaschutz eine besonders wichtige Rolle als Kohlenstoffsenke mit höchstem Technologie-Reifegrad“, sagt Dr. Franziska Tanneberger, Leiterin des Greifswald Moor Centrums (GMC) beim Besuch in Greifswald. Sie wird als eine der weltweit einflussreichsten Moorforschenden und als Brückenbauerin zwischen Wissenschaft, Politik und Landwirtschaft mit dem Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ausgezeichnet. Tanneberger teilt sich den Preis mit dem Unternehmer Thomas Speidel, einem Pionier für die Elektromobilität. Überreicht wird die Auszeichnung am 27. Oktober in Mainz durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

„Nasse Landwirtschaft ist ein Schlüssel zu Moorschutz – und somit zu natürlichem Klimaschutz“

Lächelnd steht Franziska Tanneberger im orangen Outdoorkleid am Greifswalder Bahnhof. Sie ist eine sportliche Frau, mit kurzem braunem Haar und freundlich blickenden Augen. Zudem ist sie eine der weltweit einflussreichsten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu Mooren und deren Rolle beim Klimaschutz. Einen Namen hat sie sich unter anderem als Teilnehmerin auf Weltklimakonferenzen (COP) gemacht – zuletzt im vergangenen Jahr in Dubai, aber auch schon auf der COP 2021 in Glasgow: Damals lockte die am Greifswald Moor Centrum erstellte Weltmoorkarte des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (Unep) zahlreiche Gipfelgäste an. Tanneberger absolvierte viele persönliche Gespräche, etwa mit dem Moorbeauftragten der Demokratischen Republik Kongo. Dort und in anderen Ländern Afrikas sind Moore aktuell von Entwässerungsmaßnahmen für die Landwirtschaft gefährdet. „Besonders stark haben aber wir in Europa unsere Moore entwässert und geschädigt“, sagt Tanneberger. Zahlen dazu hat sie zusammen mit vielen anderen Moorkundigen im Global Peatlands Assessment zusammengestellt. „Nasse Landwirtschaft ist ein Schlüssel zu Moorschutz – und somit zu natürlichem Klimaschutz“, sagt sie. Dieser sei „eine echte Option für das Erreichen der Klimaziele“. Neben der Forschung geht es nach Tannebergers Worten um das Vermitteln positiver Zukunftsbilder zum Umgang mit nassen Mooren, das Verbessern von rechtlichen Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Perspektiven für Menschen in Moor-Regionen – aus ihrer Sicht enorm wichtig, „um wirklich zu langfristig tragfähigen Lösungen für unseren Umgang mit Mooren zu kommen“.

Verbot der Wasserentnahme aus dem Kotbach

Waldshut-Tiengen — Aufgrund der anhaltenden Trockenheit sind Wasserentnahmen aus Gewässern in Teilen des Landkreises nur noch eingeschränkt zulässig. Für den Kotbach gilt bereits ab sofort ein Verbot der Wasserentnahme. Wenn die Gewässer im Landkreis wegen großer und langanhaltender Trockenheit kritische Pegelstände erreichen, darf aus ihnen kein Wasser mehr entnommen werden. Das Landratsamt Waldshut hat dazu im am 07.08.2024 die beiden Rechtsverordnungen aus dem Jahr 2022 zu einer Rechtsverordnung zusammengefasst. Diese Rechtsverordnung ist seit 10.08.2024 in Kraft getreten.

Ob kritische Pegelstände erreicht sind, wird anhand von drei Referenzpegelständen beurteilt, denen umliegende Gemeinden und Städte zugeordnet sind:

  1. Der Pegel der Hauensteiner Alb in St. Blasien (20 cm),
  2. der Pegel der Wutach in Oberlauchringen (55 cm) und
  3. der Pegel des Kotbachs in Oberlauchringen (15 cm).

Aktuell ist der kritische Pegel(Wasser-)stand am Kotbach bereits erreicht. Damit gilt für die zugeordneten Gemeinden ein sofortiges Wasserentnahmeverbot.

Verwahrstelle in Höchenschwand eröffnet

Verwahrstelle in Höchenschwand eröffnet

Waldshut-Tiengen, 30.08.2024 — Für den Fall, dass die Afrikanische Schweinepest den Landkreis Waldshut erreicht, hat das Veterinäramt weitere Vorkehrungen getroffen: Gemeinsam mit der Gemeinde Höchenschwand wurde eine Verwahrstelle für Kadaver von infizierten Wildschweinen eingerichtet.

Wildschweine tragen maßgeblich zur Ausbreitung des Virus bei. Um sie zu verhindern ist es entscheidend, mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierte tote Wildschweine fachgerecht zu entsorgen. In Baden-Württemberg müssen diese Tiere in so genannten Verwahrstellen bis zur endgültigen Entsorgung zwischengelagert werden. Verwahrstellen erfüllen die strengen Anforderung des Tierseuchenrechts und sind mit Barrieren und wei- teren Schutzmaßnahmen ausgestattet.

Werden Dackel und Schäferhunde verboten?

Der Entwurf eines neuen Tierschutzgesetzes sorgt für Aufregung. Wird er umgesetzt, könnten viele beliebte Hunderassen hierzulande verboten werden.

Der Schreck sitzt tief. Und das nicht nur bei Liebhabern von Dackeln und Deutschen Schäferhunden. Womöglich trifft es neben Mischlingen auch die beliebten Beagle, Boxer, Zwergschnauzer und viele andere Hunderassen.

Hintergrund des Ganzen ist ein neuer Entwurf zum Tierschutzgesetz. Ein Entwurf, der viele sinnvolle Änderungen zum Wohl der Tiere beinhaltet, aber auch viel Spielraum für Interpretation bei der Auslegung lässt. So viel, dass im Extremfall jeder Hund, der optisch vom Urtyp Wolf abweicht, in Deutschland schon bald auf der Verbotsliste stehen könnte.