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Gerettet: Zwei Löwenjungen aus Bulgarien finden neues Zuhause

Hamburg, 6. Februar 2018 – Ab heute beginnt für die beiden bulgarischen Löwenjungen Masoud und Terez ein besseres Leben in der niederländischen Großkatzenstation von VIER PFOTEN. Die Löwenjungen sind gestern Abend wohlbehalten dort angekommen. VIER PFOTEN hatte Masoud und Terez aus illegaler Haltung im Zoo in Razgrad, Bulgarien, gerettet.

Die anfängliche Weigerung lokaler Behörden, die Tiere in die Obhut von VIER PFOTEN zu übergeben, führte zu einer angespannten Lage für das Team vor Ort. Denn die gesundheitliche Verfassung eines der beiden Löwen machte einen schnellen Transfer notwendig. Nach Massenprotesten gegen die Unterbringung der Löwen in einem weiteren Sub-Standard-Zoo konnte der Transfer schließlich mit mehr als einer Woche Verspätung stattfinden. Nun haben Masoud und Terez ein neues Zuhause gefunden, wo sie sich von ihrem Leid erholen können. Das Team der Großkatzenstation FELIDA wird ihnen die nötige Pflege zukommen lassen und sie auf einen eventuellen endgültigen Transfer in ein noch größeres Schutzzentrum vorbereiten.

„Jede Wiese zählt!“ – Aufruf zur Begrünung der Nachbarschaft

Hamburg - Das bundesweite Netzwerk Nachbarschaft ruft Anwohnergemeinschaften deutschlandweit zu Begrünungsaktionen auf. Gefragt sind Grünpaten-Projekte, die das Wohnumfeld aufwerten und dem Arten- und Klimaschutz dienen.

Ein nachbarschaftlicher Gemeinschaftsgarten, die Verkehrsinsel um die Ecke, der Innenhof –im Wohnumfeld gibt es noch viele brachliegende oder vernachlässigte Flächen, die in blühende Wiesen und Grünanlagen verwandelt werden können. Die Aktion „Jede Wiese zählt!“ ruft daher alle Nachbarschaften dazu auf, sich mit kreativen Aktionen für ein gesundes Klima und den Artenschutz im Wohnumfeld starkzumachen. Die fünf schönsten Nachbarschaftsaktionen werden mit jeweils 500 Euro prämiert. Zudem zeichnet das Netzwerk die GewinnerInnen mit einer vom Künstler Janosch kreierten Plakette aus. Ein mit ebenfalls 500 Euro dotierter Sonderpreis wird an ein Nachbarschaftsprojekt zur Fassaden- oder Dachbegrünung vergeben.

Die Wälder der Schwarzwaldhochlagen sind klimaresilient

Exkursion am Herzogenhorn

Südschwarzwald – Die Naturpark-Arbeitsgruppe Natur und Landschaft, in der amtliche und ehrenamtliche Naturschützerinnen und Naturschützer zusammenarbeiten, beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit dem Einfluss des Klimawandels auf die Wälder im Südschwarzwald. Zu diesem Thema hatte der Co-Sprecher der Arbeitsgruppe und Bezirks-Naturschutzwart des Schwarzwaldvereins, Peter Lutz, eine Exkursion am Herzogenhorn organisiert.

14 Mitglieder der Arbeitsgruppe, einschließlich der beiden Sprecher Jens Nagel vom Naturschutzreferat des Regierungspräsidiums Freiburg und Peter Lutz, trafen sich am 9. Oktober 2024 an der Krunkelbachhütte, um auf dem Rundweg am Herzogenhorn verschiedene Waldtypen zu begutachten und über deren Zustand und zukünftige Entwicklung zu diskutieren. Von forstlicher Seite hatte sich der Menzenschwander Revierförster Florian Zimmermann bereiterklärt, die Gruppe zu begleiten und seine Praxissicht einzubringen.

Forscher entdecken Medikament gegen Varroa-Milbe

Lithiumchlorid verspricht Durchbruch im Kampf gegen gefährlichen Bienen-Parasiten / Veröffentlichung in international renommierter Fachzeitschrift „Scientific Report“

Hoffnung für Imker: Erstmals gelang es Forschern der Universität Hohenheim in Stuttgart ein potentielles Medikament zu entwickeln, das befallene Bienenstöcke mit geringem Arbeitsaufwand über die Fütterung von der gefürchteten Varroa-Milbe befreien kann. Die Varroa-Milbe zählt weltweit zu den gefährlichsten Feinden der Bienen: innerhalb von ein bis drei Jahren kann sie ein Bienenvolk komplett ausrotten. Bislang mussten Imker befallene Bienenstöcke mit aggressiven organischen Säuren oder chemisch hergestellten Milbenbekämpfungsmitteln behandeln, die Resistenzprobleme und Rückstände verursachen.

Bei der vielversprechenden Substanz handelt es sich um leicht verfügbares Lithiumchlorid. Nach über 25 Jahren Forschung steht damit erstmals ein neuer Wirkstoff im weltweiten Kampf gegen die Varroa-Milbe zur Verfügung, der völlig anders wirkt als bisherige Mittel. Derzeit laufen bereits Gespräche mit Unternehmen mit dem Ziel einer Produktentwicklung und Zulassung. Ihre ersten Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der heutigen Online-Ausgabe der Zeitschrift „Scientific Report“, www.nature.com/articles/s41598-017-19137-5.

Jubiläumsveranstaltungen im September

Jubiläumsveranstaltungen im September

Südschwarzwald – Die Landwirtschaft auf dem Höchsten kennenlernen und regional genießen, Wissenswertes über die Bedeutung der Wirtshäuser im Hochschwarzwald erfahren oder Kulinarik und Bewegung kombinieren bei „Biederbach Aktiv“ – Im September 2024 warten erneut Jubiläumsevents unter dem Motto „25 Jahre Vielfalt und Gemeinsamkeit“ auf die Besuchenden.

Weide-Erlebnistag am Feldberg

Freitag, 13. September 2024, von 14.45 bis 19 Uhr

Das Naturschutzgebiet Feldberg ist das größte und älteste Naturschutzgebiet in Baden-Württemberg – außerdem auch das höchstgelegene. Hier sind einige Tier- und Pflanzenarten zu finden, die sonst nur in den Alpen oder in Nordeuropa vorkommen. Beginnend am Haus der Natur, geht es in einer Runde am Ost- und Südhang des Feldbergs entlang. Ziel ist die neu renovierte Menzenschwander Hütte. Die offenen Flächen in der Feldbergregion werden zum Teil von einer der letzten Wanderschäfereien im Schwarzwald gepflegt, andere werden traditionell mit Rindern beweidet. Vielfach handelt es sich dabei um sogenanntes Pensionsvieh, das von Betrieben aus tiefergelegenen Bereichen sozusagen in die Sommerfrische auf den Feldberg gebracht wird. Die Betreiberinnen und Betreiber der Hütten am Feldberg übernehmen zumeist die Betreuung des Pensionsviehs – so auch die Familie Jünger, welche die Menzenschwander Hütte bewirtschaftet. Weitere Landwirte, die Flächen am Feldberg pflegen, sind angefragt. Ebenfalls dabei sind Fachleute aus den Bereichen Landwirtschaft und Ökologie, darunter auch der Feldberg-Ranger Achim Laber. Am Ende der Tour steht die gesellige Einkehr in der Menzenschwander Hütte, wo gemeinsam regionale Köstlichkeiten verzehrt werden.

Treffpunkt ist am Haus der Natur, Kosten für Erwachsene: 15 Euro, Kinder von 6-12 Jahre: 7,50 Euro. Kinder unter 6 Jahre sind frei. Die Teilnahmegebühr wird auf den Verzehr bei der Einkehr in der Menzenschwander Hütte angerechnet. Hinweis: Die Tour ist nicht barrierefrei und führt über schmale, nicht kinderwagentaugliche Wege mit steileren Abschnitten. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung erforderlich. Eine Anmeldung über das Online-Portal ist erforderlich: https://naturpark-suedschwarzwald.de/p/anmeldung-weide-erlebnistag-130924 (Link auch über Jubiläumsseite zu finden).

 Rankmühle Chuscht Rankmühle Chuscht. © Naturpark Südschwarzwald e. V.

Kulinarischer Vortrag „Wirtshäuser im Hochschwarzwald“ in der Rankmühle St. Märgen

Samstag, 21. September 2024, von 19 bis 21.30 Uhr

Nach einer kurzen Einführung in die allgemeine Wirtshausgeschichte im Hochschwarzwald stellt Kathleen Mönicke (Leiterin Schwarzwaldhaus der Sinne und Naturpark-Gästeführerin) in diesem Vortrag drei ausgewählte Gasthäuser vor, die sich seit vielen Generationen im Familienbesitz befinden und daher Auskunft über historische Entwicklungen geben können. Es wird der Frage nachgegangen, welche Bedeutung die Wirtshäuser in Vergangenheit und Gegenwart hatten und haben. Dabei wird insbesondere auf ihre Funktion als Zentren des sozialen Lebens im Vergleich früher und heute abgezielt. Passend zur Thematik sorgt die heimische Gastronomie für kulinarische Leckereien.

Bitte beachten: Eine Anfahrt mit dem PKW zur Rankmühle ist nicht möglich. Parkmöglichkeiten stehen am Sportplatz zur Verfügung, Fußweg jeweils rund 600m. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro pro Person, die Verpflegung ist inklusive. Anmeldung beim Förderverein Rankmühle e. V. unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder bei Josef Saier: 0176-32728651 (2. Vorsitzender).

Wiesenmeisterschaft 2024_TroendleWiesenmeisterschaft 2024_Troendle. ©Frederike Tröndle/Naturpark Südschwarzwald e. V.

„Biederbach Aktiv“ mit Preisvergabe der Naturpark-Wiesenmeisterschaft

Freitag, 27. bis Sonntag, 29. September 2024

Unter dem Titel „Biederbach Aktiv“ laden Gemeinde und Gastronomie zu reizvollen Wandertouren mit Einkehr sowie einem kulinarischen Abschluss in grüner Umgebung ein. Mountainbike- und E-Bike-Touren sowie weitere aktive Erlebnisangebote erwarten die Gäste von Freitag, 27. September, bis Sonntag, 29. September 2024, rund um Biederbach. Im Rahmen der Veranstaltung wird am Sonntag um 14.30 Uhr die Preisvergabe der Wiesenmeisterschaft des Naturpark Südschwarzwald e. V. stattfinden, die in diesem Jahr im Landkreis Emmendingen und den Gemeinden Glottertal und St. Peter ausgerichtet wurde. Weitere Informationen zu den Angeboten gibt es online unter: www.biederbach.de. Informationen zur Wiesenmeisterschaft: www.naturpark-wiesenmeisterschaft.de.

Eine Anmeldung bei der Gemeinde Biederbach ist nicht erforderlich, aber wünschenswert - damit sich Wanderführer und Gastronomen vorbereiten können, per Telefon (07682 911612) oder per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Alle Veranstaltungen, weitere Informationen sowie Links unter:www.naturpark-jubilaeum.de

 

Naturerlebnis an der Wutach

Bildungsmobile zu Besuch in Stühlingen

Südschwarzwald/Stühlingen – Am Mittwoch, 10. April 2024, kamen rund 70 Kinder aus Deutschland und der Schweiz in den Genuss, den „Umweltbildungsmobile-Tag“ in Stühlingen zu erleben. Auf gemeinsame Initiative unterschiedlicher Bildungsmobile im Land werden in diesem Jahr gleich mehrere Orte im Südschwarzwald besucht.

In Baden-Württemberg gibt es mehrere Themenfahrzeuge mit außerschulischem Bildungsangebot. Bei den Aktionstagen der Umweltbildungsmobile, die seit 2022 angeboten werden, kommen das Ökomobil des Regierungspräsidiums Freiburg, das Fischmobil des Landesfischereiverbandes sowie die Naturpark-Kochschule des Naturparks Südschwarzwald e. V. zusammen. Im Zuge des ersten diesjährigen Umweltbildungsmobile-Tags in Stühlingen-Weizen wurde am Mittwoch rund 70 Schülerinnen und Schülern der umliegenden Grundschulen sowie der Schweizer Naturpark-Schule aus Hallau eine besondere Expedition in den Naturraum Wutachschlucht geboten.

Naturpark Südschwarzwald startet ins Jubiläumsjahr

„Wir sind Naturpark – Wir feiern 25 Jahre Vielfalt und Gemeinsamkeit“

Südschwarzwald – Am 1. Februar 1999 wurde durch zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus der Region der Naturpark Südschwarzwald e. V. gegründet. 25 Jahre später möchte der Naturpark dies mit zahlreichen Aktionen im Jubiläumsjahr feiern. Der Auftakt hierzu fand am 15. Februar 2024 beim neuesten Naturpark-Partner, der Blattert Mühle in Bonndorf-Wellendingen statt.

Der Naturpark Südschwarzwald, der dieses Jahr Geburtstag feiert, hat viele Gesichter: Er ist schützenswerte Natur, einzigartige Erholungsregion und traditionsreiche Kulturlandschaft. Vom tiefsten Punkt auf 180 Metern bis hinauf auf den 1.493 Meter hohen Feldberg, wo auch das Naturparkzentrum zu finden ist, erstreckt sich das vielfältige Großschutzgebiet.

Vor 25 Jahren kamen Kommunen und Vereine hier zusammen, um gemeinsam die zukünftigen Herausforderungen und Aufgaben des Südschwarzwaldes anzugehen. Unter dem Slogan „Eine Region gestaltet ihre Zukunft“ setzt sich der Naturpark Südschwarzwald seither mit seinen Mitgliedern, Partnern und Freunden aktiv für eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes ein. Als Moderator, Impulsgeber und Netzwerker bringt sich der Naturpark auf einer Fläche von 394.000 Hektar und in 115 Mitgliedsgemeinden ein und konnte in den vergangenen Jahren rund 1.500 Projekte mit etwa 14 Millionen Euro fördern. Ermöglicht wird dies dank der zur Verfügung gestellten Mittel des Landes Baden-Württemberg, der Lotterie Glücksspirale und der Europäischen Union.

Vielfalt und Gemeinsamkeit

„All diejenigen, die im Naturpark leben und arbeiten, die sich hier ehrenamtlich engagieren oder sich erholen, bilden die Basis für Ideen und Vorhaben, die gemeinsam angegangen werden“, so Landrätin Marion Dammann, die seit 12 Jahren als Vorsitzende die Naturpark-Arbeit mitgestaltet. Die daraus wachsenden Projekte finden ihre Umsetzung dank des Engagements des Naturpark-Teams, der Partnerinnen und Partner, zahlreicher Kooperationen und Sponsoren und werden nicht zuletzt auch durch ehrenamtlichen Einsatz in die Tat umgesetzt. „Die Vielfalt der Region und der darin lebenden Menschen ist seit 25 Jahren die Stärke des Naturparks. Denn wo viele Stimmen gehört werden, entstehen Vertrauen und Gemeinsamkeit. Und nur so gelingt gemeinsames Engagement für eine nachhaltige Entwicklung der Region“, verdeutlichte Dammann.

Auftaktveranstaltung in der Blattert Mühle Bonndorf-Wellendingen

Der Start in das Jubiläumsjahr 2024 wurde mit Vertreterinnen und Vertretern aus Landtag, Landkreisen und Gemeinden sowie Partnern und Sponsoren am 15. Februar 2024 in der Blattert Mühle in Bonndorf-Wellendingen begangen. Die Naturpark-Vorsitzenden, Landrätin Marion Dammann und Bürgermeisterin Hannelore Reinbold-Mench, machten sich hierzu mit einem Wanderrucksack symbolisch auf die Reise, die damals von den Gründerinnen und Gründern des Naturpark Südschwarzwald e. V. angetreten wurde. „Wenn man sich auf den Weg macht, einen Naturpark zu gründen, zu etablieren und zukunftsfähig zu erhalten, braucht man eine gute Kondition und benötigt das passende Equipment“, die stellvertretende Vorsitzende, Hannelore Reinbold-Mench untermalte dies mit symbolischen Wanderschuhen in Händen. Aus den Kinderschuhen sei man jedoch inzwischen herausgewachsen und sei stolz auf die Umsetzung zahlreicher Projekte, nicht zuletzt auch der Umsetzung des Partnerkonzeptes, im Rahmen dessen sich Betriebe und Organisationen Hand in Hand mit dem Naturpark für die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft der Region engagieren.

Neu aufgenommen in diesen Reigen wurde nun die Blattert Mühle, die durch die Verarbeitung von Getreide aus dem Naturpark einen wichtigen Beitrag zur Stärkung hiesiger Wertschöpfungsketten leistet. Weitere Punkte seien die Sicherung der Nahversorgung durch den Neubau eines Kornhauses mit vielfältigem Einkaufsangebot, die Pflege des kulturellen Erbes durch Vermittlung des traditionellen Backhandwerks sowie der Einsatz für Energieeffizienz und Müllvermeidung des Betriebes, wie Dammann im Rahmen der Auszeichnung zum „Naturpark-Partner“ hervorhob.

Das Jubiläumsjahr

„Alle sind dazu eingeladen, in diesem Jahr mit uns zu feiern und sich mitzufreuen“, sagte Naturpark-Geschäftsführer Roland Schöttle angesichts der zahlreichen Events, die das laufende Jahr prägen werden. Unter anderem startet die Naturpark-Marktsaison mit 21 Terminen am 5. Mai in Furtwangen und am 24. Mai wird der 3. Alemannische Poetry-Slam im Burghof Lörrach stattfinden. Darüber warten von der literarischen Wanderung bis hin zum Badischen Kräutertag weitere Highlights auf die Südschwarzwälderinnen und Südschwarzwälder.

Wissenswertes zum Jubiläumsprogramm und der Naturpark-Arbeit finden sich online unter: www.naturpark-jubilaeum.de. Ebenso gibt es auf den Social-Media-Kanälen des Naturparks (Facebook und Instagram) stets Aktuelles und Wissenswertes zu erfahren.



Naturpark-Brunch auf dem Bauernhof – Höfe können sich jetzt bewerben

Büfett mit regionalen Produkten auf Höfen in den beiden Schwarzwälder Naturparken / Interessierte können hinter die Hof-Kulissen schauen

Bühlertal/Feldberg – Mit ihrer Arbeit tragen die Landwirtinnen und Landwirte im Schwarzwald dazu bei, die vielseitige Kulturlandschaft zu erhalten. Sie schaffen Wertschöpfung in der Region und sorgen mit ihren regionalen Produkten für ein vielfältiges saisonales Angebot. Um Einheimischen wie Gästen Einblick in die wertvolle Arbeit der Schwarzwälder Landwirtinnen und Landwirte zu geben, veranstalten der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und der Naturpark Südschwarzwald am 4. August (Sonntag) den Naturpark-Brunch auf dem Bauernhof.

Landwirtinnen und Landwirte, die auf ihren Grünlandbetrieben, Obsthöfen sowie Wein- und Ackerbaubetrieben gerne einen Naturpark-Brunch anbieten wollen, können sich bis zum 1. März bei dem Naturpark bewerben, in dessen Gebiet sie liegen. Der beliebte Brunch auf dem Bauernhof ist eine hervorragende Möglichkeit, für den eigenen Hof zu werben.

Wertschätzung für Landwirte und Wertschöpfung in der Region

„Wir freuen uns über jeden Hof, der bei unserem Naturpark-Brunch auf dem Bauernhof mitmacht. Je mehr Betriebe dabei sind, desto stärker ist auch unsere Message: ‚Kauft die Lebensmittel, die die Saison gerade bietet. Kauft regionale Produkte. Und zahlt faire Preise“, beschreibt der Geschäftsführer des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord Karl-Heinz Dunker die Motivation für das Veranstaltungsformat. Denn hinter jedem Bauernhof steckt eine Familie. Jedes Lebensmittel hat seine eigene Geschichte.

„Uns geht es einerseits um Wertschätzung für unsere Landwirte. Andererseits ist es uns Naturparken ein zentrales Anliegen, die Wertschöpfung in der Region zu halten und unsere wunderschöne Kulturlandschaft zu erhalten“, führt Roland Schöttle aus, Geschäftsführer des Naturparks Südschwarzwald, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert.

Das sind die Teilnahmekriterien für die Höfe

Voraussetzung für eine Teilnahme ist, dass der Hof in einem der beiden Naturparke liegt, Haupt- oder Nebenerwerbsbetrieb ist und seinen Gästen eigene Erzeugnisse sowie Produkte aus den Naturparken anbietet. Wie viele Gäste der Hof bewirten möchte und wie umfangreich das Angebot ist, richtet sich ganz nach den jeweiligen Kapazitäten. Auch Hofführungen, musikalische Begleitung oder Angebote für Kinder sowie eine Kooperation mit Nachbarbetrieben sind möglich.

Die Teilnahme ist für die Höfe kostenlos. Die Naturparke unterstützen die Organisation der Veranstaltung und begleiten diese durch Öffentlichkeitsarbeit. Wer neue Brunch-Gastgeberin oder neuer Brunch-Gastgeber werden möchte, kann sich unverbindlich informieren und beraten lassen. Eine Rückmeldung hierzu ist bis zum 1. März möglich.



Nebenerwerbshöfe und ihre Bedeutung für den Südschwarzwald

Hofrundgang auf dem Altenvogtshof in Oberried

Südschwarzwald – Landwirtschaftsbetriebe im Nebenerwerb nehmen auch im Südschwarzwald kontinuierlich zu – und leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Pflege der Kulturlandschaft. Die Honorierung dieser doppelten Aufgabe entspricht jedoch meist nicht der erbrachten Leistung. Im Rahmen eines Hofrundganges beim Brunch auf dem Bauernhof in Oberried fand hierzu ein Austausch verschiedener Akteurinnen und Akteure statt.

Regional genießen direkt beim Erzeugerbetrieb – das dürfen Besucherinnen und Besucher immer am 1. Sonntag im August auf zahlreichen Höfen im Naturpark Südschwarzwald. In diesem Jahr luden neun Betriebe zum Brunch auf dem Bauernhof ein, allesamt waren ausgebucht. Auf den Altenvogtshof in Oberried waren neben den 180 Gästen auch Vertreterinnen und Vertreter von Politik und Presse sowie von beteiligten Verbänden eingeladen, um sich in einer Talkrunde zum Thema „Ohne Nebenerwerbshöfe verliert der Schwarzwald sein Gesicht“ auszutauschen.

Neue Konzepte für wertvolle Weiden

Tagung „Weiden im Hochschwarzwald“ in Bernau

Südschwarzwald – Am 4. und 5. Juli 2024 findet in Bernau im Schwarzwald eine Tagung der Umweltakademie Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Naturschutzzentrum Südschwarzwald, dem Naturpark Südschwarzwald und dem Biosphärengebiet Schwarzwald statt: „Weiden im Hochschwarzwald – wertvolle Lebensräume – neue Konzepte!“

Die Weideflächen und die Weidetiere im Hochschwarzwald zeichnen sich durch ihre spannende Geschichte, eine einzigartige Artenvielfalt und besondere Betriebsstrukturen aus. Inzwischen muss sich diese besondere Landschaft zunehmend regionalen, überregionalen und globalen Herausforderungen stellen. Die Bewirtschaftung hat Faktoren wie Klimawandel, neue Rahmenbedingungen und verändertes Konsumverhalten miteinzubeziehen.

Neuer Lehrgang für Heimatinteressierte

Weiterbildung „Naturpark-Gästeführer*in“ startet im Herbst

Südschwarzwald – Im Herbst besteht für alle Interessierten die Möglichkeit, die Weiterbildung „Naturpark-Gästeführer*in“ zu absolvieren. Nach erfolgreich bestandener Prüfung erhalten die Teilnehmenden im April ein entsprechendes Zertifikat.

Mit einer unverwechselbaren Mischung aus Naturerlebnis und traditionellem Kulturgut zieht der Naturpark Südschwarzwald Besucher wie Einheimische in seinen Bann und bietet einzigartige Natur- und Kulturerlebnisse. Im touristischen Serviceangebot nehmen dabei vor allem auch Gästeführungen einen großen Stellenwert ein. Die Gäste möchten Informationen über ihr Urlaubsziel, über die Landschaft, die Historie und die Sehenswürdigkeiten. Um hierfür Profis bereitstellen zu können, bilden die Volkshochschulen Hochschwarzwald und Markgräflerland in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Südschwarzwald, dem Gästeführerverein Südschwarzwald und dem Schwarzwald Tourismus seit 25 Jahren Gästeführer*innen aus.

Im Herbst besteht erneut die Möglichkeit, eine Weiterbildung „Naturpark-Gästeführer*in“ in den Naturparkregionen Markgräflerland und Hochschwarzwald zu absolvieren. Die Teilnehmenden erwartet ein Lehrgang mit 240 Unterrichtsstunden, die sich in Präsenz- und Selbstlernphasen aufgliedern. Der Lehrgang bildet den 1. Baustein zur Gästeführerzertifizierung nach DIN EN.

Räuchern und Rauhnächte im Südschwarzwald

Montag, 9. Dezember 2024, von 18.30 bis 21 Uhr

Winterzeit ist Räucherzeit! Zum Ausklang des Naturpark-Jubiläumsjahres gibt Marion Bödecker vom Bauerngarten- und Wildkräuterland Baden e. V. an diesem Abend eine kleine Einführung in die alte Praxis der Hausräucherung (geeignete Räucherpflanzen, Wirkung und Durchführung). Die Teilnehmenden können in die Magie der Rauhnächte im Südschwarzwald eintauchen, in denen traditionell viel geräuchert wurde. Die Gäste erwartet eine Fülle von Anregungen, Geschichten, Bräuchen und Hintergrundwissen, damit diese so besondere Zeit eine wertvolle und intensive Erfahrung zum Jahreswechsel wird.

So stellen sich die Nordrhein-Westfalen ihren Traumurlaub vor

Liegestuhl oder Abenteuertrip?

Klar ist: Ein Trip in die Sonne steht bei den Menschen in NRW ganz hoch im Kurs. Schließlich hat uns der Winter nicht gerade damit verwöhnt. Mehr als jeder Vierte (28 Prozent) sehnt sich deshalb nach Sommer, Sonne und Strand. Vor allem Familien träumen offenbar davon, gemeinsam Zeit in der Wärme zu verbringen. So träumen zum Beispiel 38 Prozent der Menschen mit einem Kind von einem Urlaub im Liegestuhl.

Oder doch lieber das Kontrastprogramm? Mehr als jeder Siebte in NRW würde 2018 gerne eine andere Stadt erkunden und eine neue Kultur kennenlernen (14 Prozent). Einen Ausflug in die Metropolen dieser Welt wünschen sich vor allem jüngere Menschen. So würde sich fast jeder Vierte der Befragten zwischen 25 und 35 Jahren für einen Städte- und Kulturtrip entscheiden.

Staatssekretärin Sabine Kurtz MdL zu Besuch im Naturpark Südschwarzwald

Bildung – Landwirtschaft – Genuss

Südschwarzwald/Sexau und Teningen-Heimbach – Beim Besuch im Rahmen ihrer Sommerreise erwartete Sabine Kurtz, Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, am 7. August ein buntes Programm: Vom Naturpark-Kindergarten in Sexau ging es zum Ferienprogramm der Naturpark-Kochschule am Rathausplatz. Den Abschluss bildete ein tierisch guter Termin am Brupbachhof in Teningen-Heimbach.

Erste Station des Besuchs: der Waldkindergarten in Sexau. Die Einrichtung ist seit 2021 als Naturpark-Kindergarten zertifiziert und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern anhand lebendiger Projekte vielfältige Erfahrungsorte in der Naturpark-Region nahezubringen. Durch regelmäßige Exkursionen zu und mit Fachleuten vor Ort kann die heimische Umgebung mit allen Sinnen erforscht werden. So wird ein wichtiger Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) geleistet. Nach einer Begrüßung durch Naturpark-Geschäftsführer Roland Schöttle und den Sexauer Bürgermeister Michael Goby tauchte die Staatssekretärin in die Welt des Waldkindergartens ein. Leiter Eric Degrand präsentierte die Highlight-Projekte der vergangenen Jahre – Holz als Werkstoff, der Weg vom Schaf zur Kleidung sowie Ernährung – und bot dann einen tieferen Einblick in das aktuelle Themenfeld Erde. Im laufenden Projekt nehmen die Kinder unterschiedliche Blickwinkel ein und befassen sich beispielsweise mit Töpferei und unterschiedlichen Arten der Bodenbeschaffenheit in ihrer Umgebung. Die Staatssekretärin lobte die kindgerechte Vermittlung komplexer Nachhaltigkeitsthemen: „In so einen Kindergarten hätte ich meine Kinder auch gerne gebracht.“, so Sabine Kurtz.

Nächster Halt: die Naturpark-Kochschule. Mit seiner Küche auf Rädern besuchte das Ernährungsbildungsprojekt des Naturparks an diesem Tag das Sexauer Rathaus. 25 Mini-Köchinnen und -Köche waren im Rahmen des Ferienprogramms mit Kochen beschäftigt, als die Staatssekretärin über ihre Schultern schaute. Während fleißig saisonales Gemüse eingelegt und ein Linsenbrotaufstrich zubereitet wurde, führten Naturpark-Geschäftsführer Roland Schöttle und Kochschul-Koch Oliver Rausch die Gäste durch die Küche auf Rädern. Die Naturpark-Kochschule – seit 2019 im Südschwarzwald unterwegs – besucht Kindergärten, Schulen und Naturpark-Märkte, um Familien für nachhaltige Ernährung und den Spaß am Kochen mit regionalen Lebensmitteln zu begeistern. Das Projekt soll mit Unterstützung des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz auf ganz Baden-Württemberg ausgeweitet werden und demnächst ein zweites Küchen-Fahrzeug erhalten. Sabine Kurtz lobte das Kochschul-Konzept und die Professionalität des Teams: „Wertschätzung für und der nachhaltige Umgang mit Lebensmitteln aus regionaler Landwirtschaft kann nicht früh genug thematisiert werden. Die Naturpark-Kochschule leistet hier einen sehr wertvollen Beitrag.“, so die Staatssekretärin.

Zum Abschluss des Besuchstags öffnete der Brupbachhof in Teningen-Heimbach seine Tore. Der Hof unter Leitung von Steffen Brupbach ist als Naturpark-Partner ausgezeichnet und engagiert sich zugleich als „qualifizierter Lernort Bauernhof“. Hierbei werden Schulkindern durch verschiedene Jugendgruppen authentische Erfahrungen im landwirtschaftlichen Alltag ermöglicht. Heinz-Rudolf Hagenacker, Bürgermeister der Gemeinde Teningen, begrüßte die Staatssekretärin und die weiteren Gäste vor Ort – darunter Ulla Fischle und Neomi Albrecht von der Arbeitsgemeinschaft der Landjugendverbände in Baden-Württemberg (Träger des Projekts Lernort Bauernhof Baden-Württemberg) sowie Ann-Kathrin Schmider, Zentrale Koordination des Landesprojekts Lernort Bauernhof in Baden-Württemberg. Auch Yannick Bury, Bundestagsabgeordneter für den Kreis Emmendingen und die Ortenau, nahm am Treffen teil. Zwischen munteren Ziegen und Hühnern fand ein offener und konstruktiver Austausch statt. Im Zentrum standen die Wertschätzung bäuerlicher Bildungsarbeit und der dringend notwendige Bürokratieabbau in der Landwirtschaft. Steffen Brupbach lobte das offene Ohr der Staatssekretärin und bezeichnete den politischen Besuch als wichtige Gelegenheit, auch von Schwierigkeiten in der Landwirtschaft berichten zu können.

Zum Abschluss ihres Besuchs ließ die Staatssekretärin einen ereignisreichen Tag Revue passieren: „Die Projekte und Initiativen des Naturpark Südschwarzwald e. V. sind nicht nur beispielhaft für Baden-Württemberg – auch auf Bundesebene kann man sich hier sehr gut inspirieren lassen. Insbesondere die Themenvielfalt sowie die enge Zusammenarbeit in den lokalen Netzwerken des Naturparks sind Zutaten des Erfolgsrezepts. Das Ministerium schätzt die Arbeit der Geschäftsstelle und seiner Partnerinnen und Partner sehr.“

Geschäftsführer Schöttle dankte für den Besuch und das große Interesse. „Ohne die finanzielle Förderung des Landes Baden-Württemberg wären diese Erfolgsprojekte des Naturparks nicht möglich gewesen. Naturpark-Arbeit ist nah am Menschen, das ist der eigentliche Wert unseres Handelns.“ Weiter drückte Schöttle die Hoffnung aus, dass auch im kommenden Doppelhaushalt des Landes Baden-Württemberg die Arbeit der Naturparke im Land kraftvoll unterstützt wird.

Weitere Informationen zu den Projekten des Naturparks finden Sie unter www.naturpark-suedschwarzwald.de.

Weitere Informationen zu Lernort Bauernhof finden Sie unter www.lob-bw.de.

Das Programm Naturpark-Kindergarten und das Naturpark-Partnerkonzept werden mit Mitteln des Landes Baden-Württembergs, der Lotterie Glücksspirale und der Europäischen Union (ELER) gefördert.

Das Projekt Naturpark-Kochschule wird durch das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg gefördert.

Bildnachweise (© Naturpark Südschwarzwald e. V.):


Bild 1: Wir sind Naturpark! Staatssekretärin Kurtz zu Besuch im Südschwarzwald.
Personen von links nach rechts: Yannick Bury (Bundestagsabgeordneter), Chiara Schuler (Naturpark-Kochschule), Roland Schöttle (Geschäftsführer Naturpark Südschwarzwald e. V.),
Heinz-Rudolf Hagenacker (Bürgermeister Teningen), Sabine Kurtz (Staatssekretärin), Steffen Brupbach (Brupbachhof), Ann-Kathrin Schmider (Zentrale Koordination Lernort Bauernhof Baden-Württemberg), Neomi Albrecht und Ulla Fischle (Arbeitsgemeinschaft der Landjugendverbände in Baden-Württemberg).

Informationen zum Naturpark Südschwarzwald

Der Naturpark Südschwarzwald wurde 1999 gegründet und zählt mit seinen 394.000 Hektar zu den größten Naturparken Deutschlands. 115 Gemeinden, fünf Landkreise und ein Stadtkreis sowie Vereine, Verbände, Unternehmen und Privatpersonen sind Mitglieder des Naturpark Südschwarzwald e. V. Der Naturpark wird von einem breiten ehrenamtlichen Engagement getragen und versteht sich als „Werkstatt regionalen Handelns“. Gemeines Ziel mit seinen Mitgliedern und Partnerorganisationen ist die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes sowie die Erhaltung der historisch gewachsenen Kulturlandschaft im Südschwarzwald. Dank der Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg, die Lotterie Glücksspirale und die EU können Projekte aus den Bereichen nachhaltiger Tourismus, Kultur und Tradition, Regionalvermarktung, Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz und Landschaftspflege, Klimaschutz und -anpassung, Architektur und Siedlungsentwicklung sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung finanziell gefördert werden. Grundlage seiner Arbeit ist der Naturpark-Plan 2025. Alle Informationen zum Naturpark finden sich unter www.naturpark-suedschwarzwald.de.

25 Jahre Vielfalt und Gemeinsamkeit – Das Naturpark-Jubiläum 2024

Unter dem Motto „Wir sind Naturpark – Wir feiern 25 Jahre Vielfalt und Gemeinsamkeit“ möchte der Naturpark 2024 sein Jubiläum zusammen mit den Südschwarzwälderinnen und Südschwarzwäldern begehen und lädt deshalb zu vielen bunten Veranstaltungen und Aktionen ein. Wissenswertes zum Jubiläumsprogramm und der Naturpark-Arbeit finden sich online unter: www.naturpark-jubilaeum.de. Ebenso gibt es auf den Social-Media-Kanälen des Naturparks (Facebook und Instagram) stets Aktuelles und Wissenswertes zu erfahren.



Zeigt her eure Weiden – artenreiches Grünland gesucht

Wiesenmeisterschaft 2025

Südschwarzwald – Erneut richtet der Naturpark Südschwarzwald e. V. in Kooperation mit dem Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband e. V. (BLHV) die diesjährige Wiesenmeisterschaft aus. Die Anmeldefrist für interessierte Landwirtinnen und Landwirte aus dem Landkreis Waldshut läuft bis zum 15. Mai 2025.

Auch 2025 sollen Landwirtschaftsbetriebe mit ökologisch besonders wertvollen Flächen für ihre Bewirtschaftungsleistung gewürdigt werden. Dafür wird erneut eine Wiesenmeisterschaft ausgelobt, die diesmal im Landkreis Waldshut stattfinden wird. Gesucht sind Betriebe, die es verstehen, ihre Wiesen und Weiden so zu bewirtschaften, dass diese bei einer akzeptablen Futterleistung zugleich eine hohe Artenvielfalt aufweisen. Eine solche Bewirtschaftung geht oft auf Jahrzehnte lange Erfahrungen und Bewirtschaftungstraditionen zurück. Diese Leistungen – im Einzelnen die Erhaltung der Wiesen als Lebensräume von Pflanzen und Tieren, aber auch zum Schutz des Grundwassers sowie in ihrer Funktion für Tourismus und Heimatidentität – sollen mit der Wiesenmeisterschaft stärker ins Bewusstsein gerückt werden. Es finden keinerlei behördliche Kontrollen statt. Flächen ab einer Höhenlage von 500 m ü. NN und höher, die im Naturpark Südschwarzwald liegen, können gemeldet werden. Wichtig ist, dass das Grünland für oder mit Vieh genutzt wird.

„Plastikpiraten" finden viel Müll an deutschen Flüssen

Im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane untersuchten Jugendliche die Kunststoffbelastung deutscher Flüsse und Bäche. Das traurige Ergebnis der Citizen-Science-Aktion „Plastikpiraten": Es wurde mehr Müll gefunden als erwartet, darunter vor allem Plastikverpackungen und Zigarettenstummel.

Berlin, 20.12.2017. Die Plastikmüllverschmutzung der Weltmeere stand 2017 immer wieder im öffentlichen Fokus – und war auch Schwerpunkt im Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane. Mit der bundesweiten Citizen-Science-Aktion „Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung haben Jugendliche die Müllbelastung ihrer heimischen Bäche und Flüsse erforscht. In Deutschland gibt es dazu erst wenige Untersuchungen, obwohl der Großteil des Plastikmülls im Meer auf dem Wasserweg dorthin gelangt.

1.000 Gärten-Projekt: Sojagärtner gesucht

Tofuhersteller Taifun und Uni Hohenheim testen ideale Sojasorten für Anbau in Deutschland / Gartenfans können sich bis 28. Februar 2018 anmelden unter www.1000gärten.de

Nach dem großen Erfolg im Jahr 2016 geht das Sojaexperiment des Tofuproduzenten Taifun-Tofu GmbH und der Universität Hohenheim in Stuttgart in die zweite Runde. Für „1000 Gärten 2.0“ suchen die Projektpartner wieder Hobbygärtner, Landwirte und Schulen im ganzen Land, die im kommenden Gartenjahr verschiedene Sojabohnen anbauen und deren Wachstum beobachten. Auch Vereine und Urban Gardening-Projekte sind willkommen. Voraussetzungen: Ein Garten in Deutschland, ein freies Beet von mindestens 6 qm sowie Zeit für regelmäßige Versuchsbetreuung von Mitte April bis Mitte Oktober und natürlich Spaß am Gärtnern und Forschen.

Ziel ist es auch diesmal, Sojakreuzungen zu identifizieren, die in verschiedenen Regionen Deutschlands wachsen und aus denen man Tofu herstellen kann. Bisher gedeiht die wärmeliebende Pflanze vor allem in Süddeutschland.

Abenteuercamp für junge Leute im Nationalpark Schwarzwald

Ein einwöchiges Abenteuercamp für junge Leute im Nationalpark Schwarzwald: Das bietet „Young Explorers Program“ an. Der Grüne Abgeordnete Josha Frey ermutigt 16- bis 19-Jährige im Landkreis Lörrach, sich bis 15. Mai für dieses Projekt zu bewerben, das auf Anregung der Grünen Landtagsfraktion 2018 erstmals eingerichtet wurde. „Angesichts der dramatisch zurückgehenden Artenvielfalt halte ich dieses Programm für einen wichtigen Baustein der Jugendbildung.“, ist Josha Frey überzeugt.

Albsteig Schwarzwald ist Deutschlands zweitschönster Wander- weg 2025

Waldshut - Der Albsteig Schwarzwald landete beim bundesweiten Wettbewerb „Deutschlands schönster Wanderweg 2025" in der Kategorie der Mehrtagestouren auf dem zweiten Platz. Bezogen auf Baden-Württemberg blieb er unübertroffen. Wanderbegeisterte haben entschieden: Der Albsteig Schwarzwald ist Deutschlands zweitschönster Wanderweg in der Kategorie Mehrtagestouren, knapp hinter dem Bliessteig im Saarland. Der Bernauer Hochtal Steig landete in der Kategorie Tagestouren auf dem vierten Platz.

Insgesamt standen in diesem Jahr 20 Wege zur Wahl, jeweils zehn in den Kategorien Mehrtages- und Tagestouren. Eine Fachjury des Wandermagazins hatte diese Vorauswahl getroffen. Es organisiert den Wettbewerb seit 2006. Die eigentliche Wahl lag anschließend beim wanderbegeisterten Publikum: Vom 1. März bis 30. Juni wurden die Stimmen abgegeben, online oder per Post. Auf die 20 zur Wahl stehenden Touren wurden - trotz verkürzter Wahlzeit und mit je zwei Stimmen pro Wahlzettel - über 67.000 Häkchen gesetzt und somit die Stimmabgabe im Vergleich zum Vorjahr übertroffen. Das Gesamtergebnis des Wettbewerbs ist online unter auf www.wandermagazin.de einsehbar.

Aufgedeckt: „Monsterfüchse“ leiden auf finnischen Pelzfarmen

Fell wird auch in Deutschland verkauft

Berlin - Vor wenigen Tagen hat die Finnische Tierrechtsorganisation „Oikeutta eläimille“ erschreckende Videoaufnahmen von sogenannten „Monsterfüchsen“ veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen Füchse in engen Käfigen, die sich kaum bewegen können. „Die Tiere sind so gezüchtet, dass sie unglaublich viel Fell und Fettfalten ansetzen, darunter leiden die Füchse massiv“, empört sich Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros e.V.

Das ist das erste Mal, dass solche Aufnahmen in die Öffentlichkeit geraten. „Ich habe schon sehr viele Pelzfarmen gesehen, aber solche „Monsterfüchse“ zu züchten ist einfach nur Tierquälerei“, so Peifer. Die Tiere bekommen massive Fettfalten im Gesicht und am ganzen Körper, sodass sie krank werden und neben Mobilitätseinschränkungen auch unter schlimmen Augenentzündungen leiden müssen. Die Tiere leiden aber auch unter dem massiven Gewicht, so wiegen die Monster-Füchse um die 20 kg, in der freien Natur wiegt ein männlicher Polarfuchs gerade einmal 3,5 kg.