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Klimaschutz nicht der gewerblichen und politischen Verantwortung überlassen
Energie ©Gerald Kaufmann
  • 22. Dezember 2022

Klimaschutz nicht der gewerblichen und politischen Verantwortung überlassen

Von Redaktion

Die Folgen des gestörten Weltklimas sind bereits jetzt heftig wie nie. Ein Ende der Unwetter und Veränderungen ist nicht in Sicht. Langfristig entlastet aber neben den großen politischen Schutzmaßnahmen die Lebenseinstellung jedes einzelnen Menschen die Klimaentwicklung.

Acht Milliarden Chancen zur Klimaentlastung

In manchen Ländern sind die Menschen gar nicht in der Lage zu umweltschädlichem Konsum. In Industriestaaten verändert sehr wohl das tägliche Handeln die Auswirkungen auf das Klima. Schutz beginnt beim Einkauf und den Wege-Gewohnheiten und setzt sich in vielen kleinen Möglichkeiten im Geschäftsleben und privaten Alltag fort. Nebenbei bedeutet klimafreundlicher Konsum auch jede Menge Sparmöglichkeiten. Die können wiederum in die Erfüllung der vielen kleinen Wünsche auf der Bucket List investiert werden.

Klimaschutz im beruflichen und geschäftlichen Alltag

Drucken gehört seit jeher zu den viel benötigten Vervielfältigungsverfahren in Unternehmen. Umweltschonend und ohne giftige Emissionen im Digital-Direktdruck oder langlebig und somit nachhaltig im Flexdruck lassen sich beispielsweise Regenschirme bedrucken und als Werbemittel zum Corporate Image hinzufügen. Neugeräte im Büro arbeiten nicht besser, sind aber deutlich teurer und ressourcenintensiver als Refurbished-Geräte. Ein Notebook verbraucht nur wenig Strom und leistet nahezu so viel wie ein klassischer Desktop-PC. Bei Heizung und Lüftung schonen strombetriebene Heizstrahler und – soweit am Firmengebäude möglich – Solarbetrieb der Bürotechnik gleichzeitig Umwelt und Verwaltungsbudget.

Entlastender Konsum durch sorgfältige Einkaufsgewohnheiten

Für ein verstärktes Angebot regionaler Lebensmittel machen sich Bauernverbände und Einzelerzeuger unter dem Motto »Vom Acker auf den Teller« stark. Saisonal kochen und regional einkaufen ist kaum teurer als der Einkauf von Massenprodukten, dafür klimafreundlich durch kurze Transportwege, transparent in den Zutatenlisten und somit gesünder und abwechslungsreich. Beim Fleischkonsum reduziert das Verkaufsprinzip nachhaltiger Erzeuger »From Nose to Tail« den Anteil nicht verwerteter Fleischteile. Milchprodukte bieten bereits einige Erzeuger an Milchtankstellen für mitgebrachte Abfüllflaschen an, während die Fleischer an der Theke mitgebrachte Behälter statt ausgegebener Plastikgefäße akzeptieren.

Ferienplanung und Klimaschutz vereinbaren

Elektromobilität entlastet das Klima erheblich. Neben einem großen Angebot an E-Autos muss aber auch auf dem Weg zum Reiseziel ein akzeptables Netz an Ladestationen mit möglichst kompatiblen Anschlüssen verfügbar sein. Viele europäische Touristenhotspots sind hier besonders fortschrittlich. In Italien beispielsweise bleiben Besucher selbst direkt vor Vatikanstadt nicht stehen, weil spätestens die nächstgelegenen Supermärkte kostenlose Ladestationen für E-Autos anbieten. Im Ferienland selbst werben immer mehr grüne Hotels mit solarbetriebener Heiz- und Stromversorgung, und Ökotourismus schont gleichzeitig die Umwelt, ohne das Reisevergnügen zu mindern.

Haus und Wohnung nachhaltig gestalten

Wohnungseinrichtung wurde früher aus der Not heraus über Generationen weitergegeben. Jetzt steht Upcycling statt Neukauf wieder im Trend. Der Shabby Chic mit dekorativ hergezeigten Gebrauchsspuren entlastet den Geldbeutel und macht Wohnungseinrichtungen zu liebenswerten Unikaten. Einige Upcyclingbetriebe sind bereits erfolgreich auf die Verwendung alter Dinge spezialisiert. Noch günstiger schaffen ambitionierte Heimwerker aus Kellerfunden und übrigem Baumaterial raffinierte Einrichtungsgegenstände für Stauraum, Platzersparnis und ohne jeglichen neuen Ressourcenverbrauch. Übrigens etabliert sich Upcycling-Fashion ebenfalls und trägt in einer schnelllebigen Konsumwelt erheblich zum Klimaschutz bei.

Fazit:
Angst vor Unwettern und weltweiten Klimakatastrophen darf die Bemühungen jedes Menschen zum Klimaschutz nicht lähmen. Kurzfristig ist der Wandel nicht aufzuhalten, langfristig aber gut durch millionenfache Einzelhandlungen zu lindern. Achtsames Leben privat und ökologische Alternativen gewerblich machen sich auch im eigenen Geldbeutel direkt positiv bemerkbar.

 


Ressort: Energie und Umwelt

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