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Landrat und Wirtschaftsförderung besuchen Rota Yokogawa GmbH in Wehr

Wehr - Einer der ersten Preisträger des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ist das Unternehmen Rota Yokogawa in Wehr. Mit seiner digitalen Versandsteuerung konnte der Vorreiter der industriellen Revolution am Hochrhein nicht nur die Wettbewerbs-Jury überzeugen, sondern begeisterte auch den Waldshuter Landrat Dr. Martin Kistler und die Vertreter der Wirtschaftsförderung am Hochrhein. Diese waren gekommen, um dem Preisträger zu gratulieren und um mehr über die praktische Umsetzung der digitalen Revolution zu erfahren.

„Ich freue mich sehr, dass mit Rota Yokogawa ein Unternehmen aus dem Landkreis Waldshut als Industrie 4.0-Pionier ausgezeichnet wurde“, sagte Landrat Kistler beim Unternehmensbesuch. „Hoffentlich wird dieses Beispiel Schule machen.“ Er hofft, dass weitere Unternehmen sich mit ihren Beispielen zur Informatisierung der Fertigung als eines der 100 Orte bewerben werden. Die Rota Yokogawa GmbH & Co. KG ist weltweit einer der drei Marktführer für Durchflusstechnik.

Maßstäbe setzte das Unternehmen bereits 1909 im Jahr seiner Gründung, als es die rotierenden Schwebekörper-Durchflussmessgeräte, die so genannten Rotamesser, erfand. Und auch mehr als 100 Jahre später zeichnet sich Rota Yokogawa noch immer durch seinen Innovationsgeist aus: Dank spezieller Software gelang es, Informations- und Produktionstechnologie so miteinander zu verquicken, dass eine hochmoderne On-Demand-Fertigung (ODM) entstand, die den Bedarf an Lagerraum obsolet machte. „Bei Rota Yokogawa wird der abstrakte Begriff „Industrie 4.0“ mit Leben gefüllt und zum eigenen unternehmerischen Vorteil umgesetzt“ , konstatierte Alexander Maas, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Südwest GmbH. „Sie haben erkannt, dass die vierte industrielle Revolution, das heißt die Verzahnung der Produktion mit der digitalen Welt, der richtige Weg ist, um Betriebsabläufe zu optimieren.“

Nach einer kurzen Firmenpräsentation besichtigten die Gäste die hochmoderne Produktionsanlage, die Kalibrierhalle sowie die Ausbildungsstätte. „Aktuell haben wir 226 Mitarbeiter und achtzehn Auszubildende in unterschiedlichen Bereichen“, berichtete Rota Yokogawas Geschäftsführer Andreas Dobratz. „Wir sind besonders stolz auf unsere Auszubildenden, die immer vollen Einsatz zeigen und erst kürzlich ihre Kreativität und technisches Know-how mit dem Bau einer Mini-Roboteranlage gezeigt haben.“

Bei der Planung und Umsetzung der neuen Versandsteuerung waren alle Hierarchie-Ebenen von den Auszubildenden bis hin zur Geschäftsführung eingebunden. Diese legt großen Wert darauf, dass Veränderungen im Betriebsablauf nicht von oben aufgestülpt werden, sondern aus der Belegschaft heraus kommen. Auch das ist einer der Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung von Industrie 4.0: Unabhängig davon, zu welchem Grad die Fertigung und die Abläufe automatisiert werden, Initiator bleibt der Mensch.

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