Studie: Grippekranke kurieren sich nicht richtig aus
Leverkusen - Vor allem Frauen und Teilzeitbeschäftigte fühlen sich genötigt, so schnell wie möglich zur Arbeit zurückzukehren. Sie bleiben zwar bei Grippe und Co. zu Hause, kurieren sich aber nicht vollständig aus. Bei leichten Erkrankungen schleppen sich die Arbeitnehmer noch oft ins Büro oder den Betrieb. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der pronova BKK.
Die Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer ignoriert die Warnsignale des Körpers. Bei vergleichsweise leichten Beschwerden wie Rückenschmerzen, einer Erkältung oder Magenproblemen erscheinen die Bundesbürgerinnen und -bürger trotzdem am Arbeitsplatz. 57 Prozent der Befragten gehen mit Rückenschmerzen zum Job. Jeden Zweiten hält auch eine leichte Erkältung mit Husten und Schnupfen oder Magen-Darm-Beschwerden nicht von der vermeintlichen Pflichterfüllung ab. Mit Heuschnupfen und anderen Allergien sind 44 Prozent noch im Job. Selbst mit einem ansteckenden Infekt fühlen sich noch 22 Prozent arbeitsfähig und holen sich keine Krankschreibung. 16 Prozent sind selbst mit einer Grippe mit Fieber oder einer Bronchitis nicht an der Arbeit zu hindern.
Tabletten, Tabak & Tollkirsche: Wenn Neugier Kids in Gefahr bringt
KKH: Vergiftungsrisiko vor allem für die Jüngsten hoch
Hannover – Fängt ein Kind an zu krabbeln und zu laufen, beginnt es, die Umgebung zu erkunden, in Schubladen und hinter Schranktüren zu schauen oder Pflanzen auf Balkon und Terrasse zu entdecken. Nicht immer können Eltern ihre Schützlinge dabei im Blick haben. So kann es schnell passieren, dass Kinder mit schädlichen Substanzen in Kontakt kommen, die zu einer Vergiftung führen können. Genussmittel, Medikamente, Reinigungsmittel und Lampenöle zählen ebenso zu den Gefahrenquellen wie Farben und Lacke, flüssige Grillanzünder, Dünger, Antischädlings- und Pflanzenschutzmittel oder auch Giftpflanzen. Allein beim Giftinformationszentrum Nord – zuständig für die norddeutschen Bundesländer mit Sitz in Göttingen – wurden 2020 insgesamt rund 42.400 Vergiftungsfälle einschließlich Verdachtsfällen registriert. Mit 16.457 Fällen am stärksten vertreten ist die Gruppe der Ein- bis Vier-Jährigen. Viele Vergiftungen von Kindern ereignen sich im häuslichen Umfeld.
Tag der seltenen Erkrankungen 2026
Der lange Weg zur Diagnose: Menschen mit seltenen Krankheiten durchleiden oft eine jahrelange Odyssee bis zur Gewissheit
Bonn - Etwa zehn Jahre dauert es im Durchschnitt, bis ein Mensch mit seltener Netzhauterkrankung die endgültige Diagnose erhält. Das sind lange Jahre der Ungewissheit. Rund ein Fünftel der Betroffenen konsultierte über fünf Ärzte bis zur finalen Diagnose. Circa ein Drittel der Betroffenen erlebt in dieser Zeit zudem eine Fehldiagnose und infolgedessen oft eine falsche Behandlung. PRO RETINA Deutschland e. V. fordert daher anlässlich des Tags der seltenen Erkrankungen am 28. Februar, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Leidensweg der Betroffenen zu verkürzen.
„Endlich die Gewissheit der Diagnose zu bekommen ist für Menschen mit Netzhauterkrankung eine enorme Erleichterung, auch, wenn es für die meisten erblich bedingten Netzhauterkrankungen noch keine Therapien gibt“, weiß Dario Madani, Geschäftsführer von PRO RETINA. Die gute Nachricht: Jüngere Patientinnen und Patienten erhalten im Durchschnitt nach zwei Jahren die finale Diagnose – ein Zeitraum, den PRO RETINA sich für Betroffene jeden Alters wünscht.
TK und AMSEL starten Telemedizin-Projekt für Multiple Sklerose (MS)-Erkrankte
Mehr Bewegung im Alltag!
"MS bewegt" heißt das gemeinsame Projekt, das die Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V. (AMSEL) und die Techniker Krankenkasse (TK) jetzt auf den Weg gebracht haben. Ziel ist es, mehr Bewegung in den Alltag von MS-Erkrankten zu bringen.
Viele Menschen, die an der chronisch-entzündlichen Nervenerkrankung Multiple Sklerose (MS) leiden, sind in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt. Dabei ist wissenschaftlich belegt, dass sich Bewegung und Gesundheitssport positiv auswirken, insbesondere auch bei Menschen mit MS. „Bisher fehlen jedoch geeignete Strukturen und Handlungsmöglichkeiten, die es den MS-Erkrankten ermöglichen, mit gezielter Bewegung selbstbestimmt und eigenverantwortlich ihrer chronischen Erkrankung entgegenzutreten", bedauert Götz Zipser, Geschäftsführer der AMSEL.
Toxische Metalle als Gesundheits-Blocker
In Zeiten von wachsender Belastung des Körpers durch Umweltprobleme stellt sich nicht mehr die Frage, ob dies gesundheitliche Folgen haben kann – sondern wie schwerwiegend sie sind. Toxische Metalle lagern sich in den Zellen ein und versperren wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen den Zugang. Sicht- oder spürbar sind diese von außen nicht – genau wie die gesundheitsgefährdenden Stoffe in der Nahrung und Luft. Mit der neuen Zell-Screening-Methode wird die Konzentration von toxischen Metallen binnen Sekunden erkannt und ausgewertet – dann kann gezielt etwas gegen Versorgungsmängel im Körper unternommen werden.
Klassische Messverfahren versus innovatives Zell-Screening
Kennen Sie das? Der Arzt nimmt zur Untersuchung Blut ab, danach heißt es ein paar Tage auf die Laborwerte warten. Sind diese endlich eingetroffen, folgt ein erneuter Arztbesuch – erst dann herrscht Klarheit über die Belastung durch toxische Metalle und Versorgung des Körpers mit lebensnotwendigen Mineralstoffen und Spurenelementen. Ziemlich zeitaufwändig, und auch die Kosten lassen manche vor einer solchen Untersuchung zurückschrecken. Ganz zu schweigen von der Angst vieler Menschen vor der Blutabnahme.
Trotz Chemotherapie in die Sonne?
Krebspatientinnen und -patienten sollten sich besonders vor UV-Strahlung schützen
Auch Krebserkrankte freuen sich über Sommer, Sonne und Wärme. Aber Vorsicht: Ausreichender Sonnenschutz ist ein Thema, das jeden angeht. Doch dies gilt in besonderem Maße für Patientinnen und Patienten während und nach einer Chemotherapie. Denn je nach eingesetztem Therapeutikum kann es zu einer ausgeprägten Lichtempfindlichkeit gegenüber den langwelligeren UV-A-Strahlen kommen. Sonnenbrand, Rötungen der Haut und Blasen können die Folge sein. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums erläutert die Hintergründe und weist auf Schutzmaßnahmen hin.
Es gibt eine Vielzahl von Krebsmedikamenten, die bei Krebspatientinnen oder -patienten eine gesteigerte Lichtempfindlichkeit hervorrufen können. Schon ein kurzer Aufenthalt in der Sonne oder sogar unter bewölktem Himmel kann dann heftige Hautreaktionen an dem Licht ausgesetzten Stellen, wie Gesicht oder Armen, hervorrufen. Diese ähneln einem klassischen Sonnenbrand oder äußern sich als Verfärbung der Haut. Auch die Nägel können betroffen sein. Die Empfindlichkeit der Haut gegenüber Licht ist nicht nur von der verabreichten Chemotherapie abhängig. Auch die jeweiligen Hauteigenschaften spielen eine Rolle, also Hauttyp, Bräunungsgrad, Hautdicke, Behaarung und individuelle Empfindlichkeit.
Geschädigte Hautzellen und allergische Reaktionen
Häufige Folge der hohen Lichtempfindlichkeit sind phototoxische Reaktionen. Dabei entstehen durch die gesteigerte Lichteinwirkung in der Haut Substanzen, die die Hautzellen schädigen und dann Reaktionen ähnlich einem starken Sonnenbrand hervorrufen können. Eine phototoxische Reaktion kann auch dann auftreten, wenn ein Medikament die natürlichen Schutzmechanismen der Haut schwächt, so dass schädliche Substanzen nicht mehr ausreichend abgebaut werden können. Bei den selteneren photoallergischen Reaktionen wird vermutet, dass sich das Krebsmedikament unter Lichteinwirkung mit biologischen Strukturen, wie zum Beispiel Eiweißen in der Haut verbindet. Zellen des Immunsystems registrieren diese Verbindungen als „fremd“ und greifen sie an. Die Folge ist eine allergische Reaktion mit Rötung, Juckreiz oder Ausschlag.
Gilt nicht nur für Chemotherapie
Neben der Chemotherapie können auch sogenannte zielgerichtete Therapien eine gesteigerte Lichtempfindlichkeit hervorrufen. Diese Therapieform hemmt das Tumorwachstum, indem sie gezielt Strukturen in oder auf Tumorzellen angreift, die für Wachstum, Teilung oder Überleben von Krebszellen verantwortlich sind. Auch Medikamente, die zusätzlich zur eigentlichen Krebstherapie unterstützend eingesetzt werden, können lichtempfindliche Wirkstoffe beinhalten: Antibiotika, Hormonpräparate oder Antidepressiva etwa. Ein Beispiel ist das Johanniskraut, ein pflanzlicher Stimmungsaufheller. Detaillierte Informationen bietet der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums. Ärztinnen und Ärzte beantworten täglich von 8 bis 20 Uhr Fragen rund um Krebs – telefonisch unter 0800-420 30 40 oder per E-Mail
Wie lässt sich ein Verdacht erhärten?
Liegt der Verdacht einer phototoxischen Reaktion nahe, kann mit einem Photo-Patch-Test festgestellt werden, ob ein Medikament dafür verantwortlich ist – und wenn ja, welches. Dabei wird die vermeintlich verdächtige Substanz auf zwei Hautareale aufgetragen, von denen dann eines unter standardisierten Bedingungen mit UV-A bestrahlt wird. Rötet sich nur das bestrahlte Areal stärker als die umliegende Haut, geht man von einer Lichtempfindlichkeit durch die untersuchte Substanz aus. Oft verschwinden die Veränderungen von selbst, wenn die Haut keiner UV-Strahlung mehr ausgesetzt wird. Sollte es die Behandlung der Krebserkrankung zulassen, kann im Einzelfall auch zu einem anderen Medikament gewechselt werden.
Schutzmaßnahmen konsequent einhalten
Der komplette Verzicht auf Sonnenlicht während und auch noch einige Zeit nach der Einnahme von Medikamenten, die die Lichtempfindlichkeit steigern, ist kaum realisierbar und würde auch einen großen Eingriff in die Lebensqualität der Betroffenen bedeuten. Umso wichtiger ist der konsequente Schutz vor den langwelligeren UV-A-Strahlen. Diese werden durch manche Sonnencremes und dünne Kleidung oft nicht ausreichend abgefangen. Krebserkrankte sollten darum bei jedem Aufenthalt im Freien eine Sonnencreme mit UV-A-Filter und sehr hohem Lichtschutzfaktor (SPF 50+) alle 2 Stunden neu auftragen und direkte Sonneneinstrahlung zwischen 11 und 15 Uhr konsequent vermeiden. Zum Schutz der Augen vor möglichen phototoxischen Schäden ist eine Sonnenbrille mit UV-A- und UV-B-Filter sinnvoll. Auch ein Sonnenhut und dichtere Kleidung können gute Dienste leisten – gegebenenfalls auch bei längeren Autofahrten. Für Autos gibt es zudem UV-A-undurchlässige Schutzfolie, die auf Fensterscheiben oder auch dem Glasdach eines Autos aufgebracht werden kann. Genaue Angaben darüber, wie lange diese Schutzmaßnahmen nach Beendigung der Chemotherapie weitergeführt werden sollten, gibt es aktuell nicht.
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, Interessierte und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.
Uni Hohenheim startet Projekt „Sei dabei, RAUCHFREI!“ an Berliner Tafel
Mehr Geld fürs Essen:
Wer wenig Geld zur Verfügung hat, muss sich jeden Einkauf gut überlegen. Wenn dann auch noch ein Teil des Budgets für Zigaretten abgeht, kann es spätestens am Monatsende schwierig werden, ausreichend Geld für gesunde Lebensmittel zur Verfügung zu haben. Doch etablierte Programme zur Rauchentwöhnung suchen einkommensschwache Menschen nur selten auf, sagt Prof. Dr. Nanette Ströbele-Benschop. Die Ernährungspsychologin an der Universität Hohenheim in Stuttgart will nun ein Rauchentwöhnungsprogramm an die Bedürfnisse von Tafelkundinnen und -kunden anpassen.
Rauchen zählt zu den größten Risiken für vorzeitige Todesfälle und schwere Erkrankungen. In Deutschland sterben jährlich rund 120.000 Menschen an Erkrankungen, die mit dem Tabakrauchen assoziiert sind. Neben individuellen Belastungen durch das Tabakrauchen fallen jährlich insgesamt 79 Mrd. Euro soziale Kosten an, die überwiegend über die gesetzlichen Sozialversicherungen gTetragen werden.
Ob jemand raucht oder nicht, hängt unter anderem von seinem Einkommen ab. Unter Menschen mit niedrigem sozialem Status gibt es besonders viele Tabakkonsumenten. „Das ist gleich ein doppeltes gesundheitliches Problem“, stellt Prof. Dr. Nanette Ströbele-Benschop von der Universität Hohenheim fest, „denn bei Menschen mit niedrigem Einkommen konkurrieren das Bedürfnis nach Zigaretten und das nach ausreichend Lebensmittel um die geringen finanziellen Mittel.“
UV-Strahlung auch hinter Glas gefährlich?
Alle Jahre wieder zieht es in der warmen Jahreszeit viele Familien mit dem Auto in den Urlaub. Dass ultraviolette (UV-)Strahlen ein Risiko für Sonnenbrand, vorzeitige Hautalterung und Hautkrebs darstellen, ist vielen bekannt. Aber schützen Autoscheiben ausreichend vor der gefährlichen Strahlung? Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums klärt auf.
Bei der UV-Strahlung des Sonnenlichts handelt es sich um für den Menschen unsichtbare, elektromagnetische Wellen mit unterschiedlicher Energie. Die hochenergetischen UVC-Strahlen erreichen uns nicht, denn die Ozonschicht lässt sie nicht durch. Anders die energieärmeren UVA- und UVB-Strahlen. Sie gelangen durch die Erdatmosphäre und können Sonnenbrand, vorzeitige Hautalterung und Linsentrübung verursachen. Auch für die Entstehung der meisten Formen von Hautkrebs sind sie der Risikofaktor Nummer eins.
Veränderung im Verwaltungsrat der Gesundheitszentrum Fricktal AG
Rheinfelden, - Im Verwaltungsrat der Gesundheitszentrum Fricktal AG wechselt das Präsidium. Kurt Jakober, Präsident der Gesundheitszentrum Fricktal AG und der Gesundheitsstiftung Fricktal, übergibt an Katharina Hirt aus Magden. Am 4. Mai 2017 übernahm Katharina Hirt aus Magden das Präsidium des Verwaltungsrats der Gesundheitszentrum Fricktal AG. Katharina Hirt war zuletzt stellvertretende CEO und Mitglied der Geschäftsleitung der GZF AG. Durch ihre 32-jährige Tätigkeit im Unternehmen ist sie mit dem Gesundheitswesen bestens vertraut. Als Geschäftsleitungsmitglied hat sie in den letzten Jahren ebenfalls wesentlich zur Weiterentwicklung der GZF AG beigetragen. Der Verwaltungsrat ist davon überzeugt, dass mit Katharina Hirt als Präsidentin die bisher eingeschlagene Strategie der Unternehmung weitergeführt werden kann.
Verwahrstelle in Höchenschwand eröffnet
Verwahrstelle in Höchenschwand eröffnet
Waldshut-Tiengen, 30.08.2024 — Für den Fall, dass die Afrikanische Schweinepest den Landkreis Waldshut erreicht, hat das Veterinäramt weitere Vorkehrungen getroffen: Gemeinsam mit der Gemeinde Höchenschwand wurde eine Verwahrstelle für Kadaver von infizierten Wildschweinen eingerichtet.
Wildschweine tragen maßgeblich zur Ausbreitung des Virus bei. Um sie zu verhindern ist es entscheidend, mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierte tote Wildschweine fachgerecht zu entsorgen. In Baden-Württemberg müssen diese Tiere in so genannten Verwahrstellen bis zur endgültigen Entsorgung zwischengelagert werden. Verwahrstellen erfüllen die strengen Anforderung des Tierseuchenrechts und sind mit Barrieren und wei- teren Schutzmaßnahmen ausgestattet.
Vorräte an Blut und Blutpräparaten schmelzen aufgrund der Grippewelle rasch
Die Fastnachtstage und vor allem die zunehmenden Grippe- und Erkältungsfälle haben Auswirkungen auf die Blutversorgung. Auch zahlreiche Blutspender in Baden-Württemberg und Hessen sind erkrankt und stehen zurzeit nicht zur Verfügung. Viele Spenderliegen bleiben leer. Täglich fehlen mehrere hundert Blutspenden. Die Vorräte schmelzen rasch. Für viele Erkrankungen wie Krebserkrankungen oder Herzkrankheiten aber auch bei Blutverlusten aufgrund von Unfällen sind Bluttransfusionen oft die einzige Behandlungs- oder Heilungsmöglichkeit.
Warum dauern Entwicklung und Produktion von Corona-Impfstoffen so „lange“?
Noch kann sich nicht jeder, der möchte, mit einem der vier bisher von der EU-Kommission zugelassenen Impfstoffe gegen das Corona-Virus impfen lassen. Die Forderung nach großen Mengen an Impfstoff - und das möglichst schnell - wird lauter. Prof. Dr. Christine Schimek leitet den Studiengang Pharmamanagement und -technologie (B.Sc.) an der SRH Fernhochschule – The Mobile University und verrät spannende Hintergründe, weshalb die Impfstoff-Produktion nicht schneller erfolgt.
Corona-Impfungen sind gegenwärtig der beste Weg, um aus der Pandemie herauszukommen. Umso stärker stehen die Hersteller der Impfstoffe im Fokus von Öffentlichkeit und Politik. Der Ruf: mehr Impfdosen und das möglichst schnell. Prof. Dr. Christine Schimek von der SRH Fernhochschule verrät spannende Hintergründe zur Lage.
Wirkungsweise von mRNA-Impfstoffen
Für die mRNA-basierten Impfstoffe wird anstelle der genetischen Information die zelluläre Transportform dieser Information, die Boten-RNA (mRNA), direkt verabreicht. Das ist möglich, wenn dieses an sich instabile Molekül in winzige Lipidtröpfchen verpackt wird. Da für dieses Verfahren „nur“ die genetische Information des Krankheitserregers vollständig bekannt sein muss, können Impfstoffe vergleichsweise sehr schnell entwickelt werden und auch die Herstellung ist nicht besonders aufwändig.
Warum ist Zucker besonders in den ersten Lebensjahren ungesund?
Gesundheitliche Risiken für Kinder
Etwa jedes sechste Kind ist übergewichtig oder adipös. Bei den 11 bis 13-Jährigen ist es sogar jedes fünfte Kind. Tendenz steigend! Alarmierende Zahlen, die verdeutlichen, dass dringend Maßnahmen zur Prävention und Behandlung von Übergewicht und Adipositas bei Kindern ergriffen werden müssen. Die Debeka, größte private Krankenversicherung in Deutschland, weiß Rat.
Einfluss auf das Gewicht
Viele Kinder konsumieren zu viele kalorienreiche, nährstoffarme Lebensmittel wie Fast Food, Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke. Außerdem verbringen sie mehr Zeit mit sitzenden Aktivitäten statt mit körperlichen. Das sorgt für ein Ungleichgewicht zwischen Kalorienaufnahme und -verbrauch. Besser auf eine ausgewogene Ernährung achten mit möglichst wenig Fett und Zucker. Bewegung stärkt Muskeln und Knochen, verbessert Ausdauer, fördert die Fitness und hat positive Auswirkungen auf die geistige Gesundheit.
Kariesrisiko
Karies entsteht durch das Zusammenspiel von Bakterien im Mund, Zucker und Zahnbelag. Die Bakterien wandeln Zucker in Säure um, die den Zahnschmelz angreifen und Löcher in den Zähnen verursachen. Besonders Milchzähne sind anfälliger für Karies, weil ihre Schmelzschicht dünner ist als bei bleibenden Zähnen. Unbehandelte Karies kann zu Schmerzen, Infektionen und Zahnverlust führen. Eine frühe Zahnpflege, regelmäßige Zahnarztbesuche, eine möglichst zuckerarme Ernährung und keine zuckerhaltigen Getränke reduzieren das Kariesrisiko.
Was im Operationssaal wirklich passiert
Frankfurt - Er ist das Herz jeder Klinik: der Operationssaal. Medizinische Laien haben aber kaum eine Chance, ihn jemals in wachem Zustand von innen zu erleben. Was passiert eigentlich, wenn Ärzte dort Patienten vor Eingriffen in Narkoseschlaf versetzen, Bandscheiben operieren, mit Hilfe der "Schlüssellochtechnik" in Gelenke schauen oder mittels Reanimation Leben retten? Die Orthopädische Universitätsklinik Friedrichsheim in Frankfurt gibt am Samstag,
8. September, Besuchern Gelegenheit zum Blick hinter die Kulissen.
Beim Tag des offenen OP erwartet Patienten, interessierte Besucher, medizinische Fachkräfte, vor allem aber auch Kinder ein attraktives Erlebnisprogramm mit vielen Attraktionen und Überraschungen.
Was tun gegen Kopfläuse?
Was tun gegen Kopfläuse? - So wird man die Plagegeister los
Seit Anfang des Jahres erhalten viele Eltern im Rheinland Post von Schulen und Kitas mit Empfehlungen zum Vorgehen bei Kopflausbefall. Doch sind Kopfläuse wieder auf dem Vormarsch?
Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) sind Kopfläuse weltweit verbreitet und treten besonders häufig bei Kindern auf. Diese flügellosen Insekten ernähren sich von menschlichem Blut und können weder springen noch fliegen. Ihr Auftreten hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun – Läuse kann jeder bekommen. Besonders in Kindergärten, Kitas und Grundschulen kommen sie regelmäßig vor.
Wie erkennt man Kopfläuse?
Ein häufiges Anzeichen: Kinder kratzen sich am Kopf. Der Speichel der Läuse gelangt beim Biss in die Kopfhaut und verursacht Juckreiz. Allerdings bedeutet ein ausbleibender Juckreiz nicht, dass keine Läuse vorhanden sind. Die nur 1 bis 4 mm großen Parasiten sind leicht zu übersehen. Daher sollte das Haar sorgfältig Strähne für Strähne abgesucht werden. Typische Stellen, an denen sich Läuse und ihre Eier (Nissen) befinden, sind der Nacken, die Schläfen und der Bereich hinter den Ohren.
Wie wird man Läuse wieder los?
Viele greifen zunächst zu herkömmlichen Läuseshampoos oder -sprays. Doch diese enthalten oft Insektengifte, die die Kopfhaut reizen, allergische Reaktionen auslösen und aufgrund zunehmender Resistenzen wirkungslos bleiben können.
Eine sanfte und effektive Alternative bietet das auf Medizintechnik spezialisierte Neusser Unternehmen medisana mit dem elektrischen
Läusekamm LC 860. Der batteriebetriebene Kamm kommt ganz ohne Chemie aus: Beim Kontakt mit den Zinken des Kamms werden Läuse durch einen elektrischen Impuls abgetötet. Einfaches Kämmen entfernt Läuse und Nissen zuverlässig – ganz ohne Nebenwirkungen.
Der Kamm eignet sich nicht nur für Menschen, sondern auch für Haustiere wie Hunde und Katzen und kann überall verwendet werden – auch im Freien, da er bereits mit Batterien geliefert wird. Erhältlich ist der Läusekamm in Apotheken, Drogeriemärkten und im Online-Shop von medisana für 19,99 Euro.
Tipp: Am besten man wäscht auch die Kleidung und das Bettzeug der Person.
Vorbeugung und Meldepflicht
Eine sichere Vorbeugung gegen Kopfläuse gibt es nicht. Deshalb sollten Eltern ihre Kinder regelmäßig auf Läuse untersuchen. Falls ein Befall festgestellt wird, besteht laut Infektionsschutzgesetz die Pflicht, die Schule oder Kita darüber zu informieren.
Corinna Lalla, Head of Business Unit Non-Medical der medisana GmbH, betont:
"Läuse sind zwar lästig, aber harmlos. Mit unserem Läusekamm lässt sich das Problem hygienisch, schnell und ganz ohne Medikamente in den Griff bekommen."
medisana:
medisana zählt zu den führenden Spezialisten im Home Health Care-Markt. Seit mehr als 40 Jahren setzt sich das deutsche Unternehmen mit der Devise „Deine Gesundheit in guten Händen" für die Gesundheit der Menschen ein. Dabei ist medisana Vorreiter beim Trend des mobilen Gesundheitsmanagements und liefert zukunftsorientierte Produkte für den modernen Alltag in einer zunehmend vernetzten Welt. medisana entwickelt, vermarktet und verkauft weltweit Produkte der Kategorien Mobile Gesundheit, Gesundheitskontrolle, Wellness, Körperpflege, Therapie und Gesundes Zuhause für gesundheitsbewusste Verbraucher.
Welt Multiple Sklerose Tag
AMSEL lädt zu Information, Aufklärung und Mitmachen ein
Der letzte Mittwoch im Mai ist seit 10 Jahren Welt Multiple Sklerose (MS) Tag. Weltweit finden an und rund um diesen Tag Veranstaltungen statt, um das Bewusstsein für die Anliegen MS-Erkrankter zu schärfen, über die Krankheit und ihre Auswirkungen aufzuklären und Vorurteile auszuräumen. In Baden-Württemberg lädt AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V., am 30. Mai 2018, von 11-17 Uhr zu Information, Gesprächen mit Betroffenen und Mitmachen in die Königsbau Passagen in Stuttgart ein.
Welt-Aids-Tag am 1.12.: Die Kampagne „Gemeinsam. Gerade jetzt!“ präsentiert Animationsclip.
Ein Stein nach dem anderen kippt – bis alles am Boden liegt. Mit beeindruckender Symbolik zeigt ein Animationsclip zum Welt-Aids-Tag, wie Kürzungen bei den globalen Maßnahmen gegen HIV zurzeit alles gefährden, was bisher erreicht wurde – und Millionen Menschen das Leben kosten könnten.
Angefangen hat diese Entwicklung zu Beginn des Jahres mit einem weitgehenden Rückzug der USA, weltweit größte Geldgeberin im Kampf gegen Aids. Doch die EU und andere Länder folgten. Auch Deutschland kürzte seine Zuwendungen zum Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria. Wie bei einem Domino-Effekt schwindet das Bewusstsein, dass Therapie und Prävention unverzichtbar sind und dass Solidarität der Schlüssel für eine Welt ohne Aids ist.
Welttag der mentalen Gesundheit
Mehr psychosoziale Hilfe in Krisengebieten nötig
Bonn - Psychosoziale Unterstützung ist ein unverzichtbarer Teil humanitärer Hilfe. Zum Welttag der mentalen Gesundheit am 10. Oktober macht die Hilfsorganisation Help – Hilfe zur Selbsthilfe auf die Bedeutung psychosozialer Versorgung in Krisen- und Katastrophengebieten aufmerksam. Mindestens jeder fünfte Mensch, der gewaltsame Konflikte oder eine Katastrophe erlebt hat, leidet an psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angst- oder posttraumatischen Belastungsstörungen. Ohne gezielte psychosoziale Hilfe drohen langfristige Folgen für die Betroffenen.
„Nach Kriegen, Katastrophen oder auch Flucht ist psychosoziale Hilfe ein wichtiger Schlüssel für den Neuanfang. Diese Unterstützung rettet keine Leben im klassischen Sinn, wie Nahrung oder Wasser, aber sie gibt Menschen die Kraft, ihr Leben langfristig wieder selbst in die Hand zu nehmen. Ohne psychosoziale Hilfe gibt es keinen ganzheitlichen Wiederaufbau von Gesellschaften nach Konflikten und Katastrophen und damit auch keine echte Zukunftsperspektive. Mit Blick auf die zahlreichen Krisen auf der Welt und deren Langzeitfolgen, braucht es hier weitaus mehr Unterstützung“, sagt Julia Brückner, Help-Programmleiterin.
Wenn Berufstätige ihre krebskranken Angehörigen pflegen
Wird ein Familienmitglied oder der Partner aufgrund einer Krebserkrankung pflegebedürftig, haben viele Angehörige den Wunsch, die Versorgung selbst zu übernehmen. 2015 wurden rund 48 Prozent aller Pflegebedürftigen, also 1,38 Millionen Menschen, allein von ihren Angehörigen gepflegt. Wer neben der Pflege berufstätig ist, kann schnell an seine Belastungsgrenzen kommen. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums informiert Betroffene auch zum Thema Pflege und vermittelt Adressen und Ansprechpartner für eine kompetente Pflegeberatung.
Wenn das Laufen zur Qual wird: MRT-Untersuchung im Stehen zeigt Ursache
Köln, April 2018 – Die wahren Ursachen von Beinschmerzen und der Fußhebeschwäche lassen sich durch eine MRT-Untersuchung im Stehen besser erkennen als im Liegen. Der betroffene Patient leidet darunter, dass er immer kürzere Strecken gehen kann. So wird seine Unternehmungslust und Lebensqualität immer geringer. Eine MRT-Untersuchung im Stehen und Beugen unter der natürlichen Gewichtsbelastung ist im innovativen Upright-MRT System möglich.
Es fängt relativ unauffällig an: Manchmal spürt Michael S. (61) ein Kribbeln im rechten Fuss oder beim Sport schmerzt schon mal der untere Rücken. Doch nach einigen Monaten waren die Rückenschmerzen ein täglicher Begleiter geworden und das Laufen fiel ihm zunehmend schwerer.