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Medikamente können Sekundenschlaf begünstigen

Allergiker sind im Frühjahr besonders gefährdet

Bonn – Mit Beginn des Frühlings wirbeln vermehrt Pollen durch die Luft. Laut des Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) leiden rund 16 Prozent der Bevölkerung an einer Pollenallergie mit Symptomen wie Fließschnupfen oder juckenden Augen. Viele Betroffene müssen Antihistaminika einnehmen. Diese können jedoch müde machen, damit die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen und einen Sekundenschlaf begünstigen.

Nicht nur Antihistaminika, sondern auch viele andere Arzneimittel können einen solchen Einfluss haben. Laut Angaben der Hersteller beeinträchtigen zwischen 15 und 20 Prozent aller zugelassenen Medikamente die Fahrtüchtigkeit. Dazu gehören vor allem auch Antiepileptika, Psychopharmaka und einige Schmerzmittel, die oft die kognitive Leistungsfähigkeit einschränken und latente Müdigkeit hervorrufen.

Mehr Sicherheit und weniger Operationen durch neue multimodale Therapien

Bad Abbach (obx-medizindirekt) - Patienten mit Rückenproblemen sind meist ratlos und wissen nicht, welcher Facharzt für sie der richtige ist. Ursachen von Rückenschmerzen können vielfältig sein. Der Schlüssel zur bestmöglichen Behandlung ist deshalb die multimodale Therapie, bei der sich Ärzte unterschiedlichster Fachgebiete gemeinsam um den Patienten kümmern: vom Orthopäden bis zum Unfallchirurgen, von Neurochirurgen über Spezialisten für Schmerztherapie, Allgemeinchirurgie, für physikalische Therapie und Rehabilitation bis hin zu Sportmedizinern. Außerdem kümmern sich Physiotherapeuten und Psychologen um die Patienten. Im Wirbelsäulenzentrum Bad Abbach profitieren Patienten von diesem "multimodalen Therapie-Konzept" bereits heute. Das Wirbelsäulenzentrum in der Orthopädischen Universitätsklinik gilt seit Eröffnung 2017 auf dem Gebiet als deutschlandweites Modellprojekt. Die wichtigsten Vorteile der multimodalen Behandlung für die Patienten: viel genauere Diagnosen, individuell maßgeschneiderte Therapien und vor allem die Vermeidung von Überbehandlung oder überflüssigen Operationen.

Mit dem Upright-MRT mehr sehen

Neue Ansatzpunkte der Diagnostik im vollkommen offenen Kernspintomographen

Köln  – Das Upright-MRT-Gerät mit seiner besonderen und vollkommen offenen Bauweise erlaubt als einziges Kernspin-Verfahren in Deutschland Untersuchungen, bei denen gewichttragende Gelenke wie Knie-, Hüft- oder Sprunggelenke, aber auch der Kopf und speziell die Wirbelsäule unter natürlicher Gewichtsbelastung und in freier Positionierung untersucht werden können. Im Gegensatz zum engen Röhren-MRT kann die Untersuchung der Patienten sowohl sitzend, stehend oder auch liegend erfolgen. Somit können Ärzte die natürlichen Bewegungsabläufe, die im Alltag zu Schmerzsymptomen führen, erstmals in verschiedenen Funktionsstellungen nachvollziehen. Die Praxen mit einem Upright-MRT, auch offener Sitz-MRT genannt, finden sich in München, Frankfurt, Köln, Hannover und Hamburg.

Momentan auf Schwimmen im Rhein verzichten

— Der Katastrophenschutz des Landratsamtes appelliert

Waldshut-Tiengen - Anlässlich des heutigen Tags des Ertrinkens und vor dem heißen Wochenende appelliert der Katastrophenschutz des Landratsamtes an alle, nicht im Rhein zu schwimmen. Die starke Strömung des Flusses kann schnell lebensgefährlich werden!

Viele Niederschläge im Frühsommer haben dazu geführt, dass der Rhein derzeit besonders viel Wasser mit sich führt. Dadurch hat sich die ohnehin schon hohe Fließgeschwindigkeit weiter erhöht. Zusätzlich bilden sich vermehrt Stromschnellen. Schwimmen im Rhein ist deshalb gefährlich, auch für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer. Zudem reißt die starke Strömung Äste und Totholz mit sich – eine weitere Gefahr beim Baden im Rhein.

Multiple Sklerose 2023 – Was gibt es Neues?

10. Stuttgarter MS-Symposium der AMSEL für Ärzte:

Mit einem Symposium für Ärzte bot AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V., einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in der MS-Therapie, um Fachärzte wie Neurologen im Praxisalltag dabei zu unterstützen, MS-Erkrankte bedürfnisorientiert behandeln und begleiten zu können. Sechs Vorträge ausgewiesener MS-Experten beschäftigten sich mit der neuen MS-Leitlinie, dem digitalen Zwilling, der Stammzelltransplantation, Schmerzen bei MS, der Palliativmedizin und der Fahreignung. AMSEL ist seit 1974 Fachverband, Interessenvertretung und Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Multipler Sklerose (MS). Mehr unter www.amsel.de.

Prof. Dr. med. Peter Flachenecker, Vorsitzender des Ärztlichen Beirats der AMSEL und Chefarzt im Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof in Bad Wildbad, führte die über 100 Teilnehmer durch das Programm des Symposiums, das von der Landesärztekammer als Fort­bildungsveranstaltung anerkannt war. „Wenn wir Hausärzte nicht richtig diagnostizieren, dauert es oft zwei bis drei Jahre (länger) bis zur Diagnose", war eine Teilnehmerin überzeugt. Die Allgemeinmedizinerin findet solche Fortbildungen, die die AMSEL regelmäßig für Ärzte anbietet, daher wichtig und folgte der Einladung gern.

MS-spezifische Fortbildung zu sechs MS-relevanten Themen

Prof. Dr. med Achim Berthele, leitender Oberarzt am Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, sprach über die 2021 neu erschienene MS-Leitlinie und die viel diskutierte Frage, ob und wann eine Therapie „hit hard and early“ oder „treat to target“ erfolgen sollte, also entweder von Beginn der Erkrankung an mit hochwirksamen Medikamenten angesetzt sein sollte oder die Stärke der Medikamente im Verlauf angepasst werden sollte. Prof. Dr. med. Tjalf Ziemssen, Direktor des Zentrums für klinische Neurowissenschaften und stellvertretender Klinikdirektor an der neurologischen Universitätsklinik Dresden, stellte die Arbeit seiner Forschungsgruppe im „MS living lab“ vor, die einen digitalen Zwilling zum Ziel hat. So könnte ein modular zusammengesetzter Patienten-Pfad, der alle medizinischen Daten digital erfasst, langfristig die Therapiequalität verbessern und mögliche Verschlechterungen bereits vor Eintritt prognostizieren.

Mythen und Fakten zum Hautscreening

Was stimmt wirklich?

Rund um das Thema Hautscreening kursieren viele Meinungen und Halbwahrheiten. Manche Menschen glauben, Hautkrebs sei nur ein Problem im Alter, andere halten regelmäßige Untersuchungen für überflüssig oder denken, Sonnenstudios seien ungefährlich. Die Debeka, Deutschlands größte private Krankenversicherung, räumt mit den häufigsten Mythen auf und erklärt, was wirklich stimmt.

Mythos 1: Nur ältere Menschen bekommen Hautkrebs

Nein, Hautkrebs kann Menschen jeden Alters treffen – auch junge Erwachsene und Kinder. Dermatologen betonen, dass besonders das maligne Melanom (schwarzer Hautkrebs) in den letzten Jahren bei jüngeren Menschen häufiger diagnostiziert wird. Häufige Sonnenbrände in der Kindheit erhöhen das Risiko für Hautkrebs im späteren Leben deutlich, weil die Haut in jungen Jahren besonders empfindlich auf UV-Strahlung reagiert.

Mythos 2: Hautscreening ist nur bei auffälligen Muttermalen nötig

Nein, selbst unauffällige oder neue Hautveränderungen können bösartig sein. Fachärzte raten, die gesamte Haut regelmäßig untersuchen zu lassen. Hautkrebs entsteht oft an Stellen, die vorher unauffällig waren oder gar keine Muttermale aufweisen. Das Hautscreening dient dazu, versteckte oder unscheinbare Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Neue Behandlungsstrategien in der Kinderorthopädie

Orthopädische Universitätsklinik Friedrichsheim:

Frankfurt - Die Orthopädische Universitätsklinik Friedrichsheim stellt mit der Eröffnung des Zentrums für Kinderorthopädie neue Weichen bei der Behandlung junger Patienten: Es verknüpft das gesamte Know-how und Diagnose-Potenzial des Universitätsklinikums mit individuellen Therapien zur Behandlung von Kindern mit orthopädischen Erkrankungen.

Mit jährlich über 3.000 Patientenbesuchen unter 18 Jahren zählt das Orthopädische Universitätsklinikum Friedrichsheim bereits heute zu den führenden kinderorthopädischen Kliniken in Hessen. Wichtigste Behandlungsfelder sind dabei unter anderem die Korrektur von angeborenen und erworbenen Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsorganes sowie von Fehlstellungen im Bereich der Arme, Beine und der Wirbelsäule im Säuglingsalter bis zum Ende der Pubertät.

Neue Studie aus Stanford: "Nicht alle Ballaststoffe sind gleich"

Ballaststoffe sind essenziell für Gesundheit und Wohlbefinden und senken das Risiko für viele Zivilisationskrankheiten. Amerikanische Forscher der Stanford School of Medicine haben jetzt untersucht, wie welche pflanzlichen Fasern wie auf den menschlichen Organismus wirken und warum es sich lohnt, die "Ballaststoff-Lücke" gezielt zu schließen.

Regensburg - In den vergangenen Jahren sind sie immer mehr ins Zentrum einer gesunden Ernährung gerückt und doch bleiben sie bis heute für viele Menschen ein Ernährungsrätsel mit sieben Siegeln: Ballaststoffe. Was nach überflüssigen, unnötigen Bestandteilen der Nahrung klingt - Ballast eben - sind entscheidende Faktoren für ein gesundes Leben: Eine ballaststoffreiche Ernährung reduziert das Risiko von Herzinfarkt, Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie wirken unter anderem, indem sie den Cholesterinspiegel senken und ein gesünderes Verhältnis von Gesamtcholesterin, also günstigem HDL- und ungünstigem LDL-Cholesterin sowie Triglyceriden fördern. Doch nicht alle Ballaststoffe sind gleich, wie jetzt Forscher der renommierten amerikanischen Stanford School of Medicine herausgefunden haben: "Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich die physiologischen, mikrobiellen und molekularen Wirkungen einzelner Fasern erheblich unterscheiden", sagt Michael Snyder, Professor für Genetik an der Universität. Ihre Resultate veröffentlichten die Wissenschaftler jetzt in der Fachzeitschrift "Cell Host & Microbe" (Ausgabe April 2022).

Neue Studie zum Thema Frühgeburtenrate

"Die Behandlung mit vaginalem Progesteron senkt das Risiko einer Frühgeburt, vermindert Komplikationen bei Neugeborenen sowie die Gefahr von neonatalen Todesfällen bei Zwillingsschwangerschaften von Frauen, die einen verkürzten Gebärmutterhals haben - dies ist die Gruppe mit dem höchsten Risiko einer Frühgeburt", zu diesem Schluss kommt die internationale Studie, an der das Hochschulinstitut IVI Valencia (IVI Valencia ist seit 2004 ein Hochschulinstitut und steht in enger Verbindung mit der Universität von Valencia) und das Universitätskrankenhaus La Fe in Valencia teilgenommen haben.

Plädoyer für neue Behandlungskonzepte bei Rückenschmerzen

Zum Tag der Rückengesundheit 2020:

Bad Abbach — Jeder dritte Deutsche leidet unter Rückenschmerzen, und 80 Prozent aller Bundesbürger haben irgendwann im Leben ihr Kreuz mit dem Kreuz. Auch an der Orthopädischen Universitätsklinik Bad Abbach stieg die Zahl der Wirbelsäulenpatienten in der Hochschulambulanz im vergangenen Jahr auf 2047 - der höchste Wert in der Geschichte des Asklepios-Klinikums vor den Toren Regensburgs.

Gleichzeitig wuchs und wächst aber offensichtlich die Skepsis der Patienten, sich wegen ihrer Rückenbeschwerden schnell operieren zu lassen: "Ein Drittel aller Patienten in der Ambulanz kam, um sich vor einer geplanten Operation von uns eine Zweitmeinung einzuholen. Bei nahezu 70 Prozent dieser Patienten konnten wir statt einer Operation eine konservative Therapie empfehlen", sagt Professor Dr. Joachim Grifka, Direktor der Orthopädischen Uni-Klinik.

Propionat: Neue Hoffnung für Dialyse-Patienten?

Würzburg/Herne - Rund 80.000 Menschen in Deutschland müssen regelmäßig zur Dialyse. Diese künstliche Blutwäsche ist dann nötig, wenn die Nierenfunktion stark eingeschränkt ist oder die Nieren völlig versagen. Bei der Dialyse wird das Blut eines Menschen von giftigen Stoffwechselprodukten gereinigt, weil die Nieren dazu nicht mehr in der Lage sind. Trotz verbesserter Verfahren und besserer Begleitbehandlung durch Medikamente kann die Dialyse allerdings bei sehr vielen Betroffenen keine Gesundung erreichen: "Die Sterberate von Dialysepatienten ist mit jährlich rund 20 Prozent bis heute erschreckend hoch", sagt Professor Dr. August Heidland, ehemaliger Leiter der Abteilung für Nephrologie der Medizinischen Universitätsklinik und des Kuratoriums für Heimdialyse in Würzburg.

Gemeinsam mit Forschern der Universität Würzburg und den italienischen Kollegen Professor Biagio Di Iorio und der Professorin Stefania Marzocco wurde jetzt eine Studie abgeschlossen, deren Ergebnisse Dialyse-Patienten neue Hoffnung geben könnte: Danach könnte die regelmäßige Einnahme von kurzkettigen Fettsäuren eine wichtige Rolle spielen, um bei den niereninsuffizienten Patienten Entzündungen im Körper abzuschwächen und den Prozess zu verlangsamen, bei dem eigene Körperzellen angegriffen werden und zu Herz-Kreislauf-Problemen führen.

Raus aus der Sitzträgheitsfalle!

Die menschliche Biologie braucht regelmäßige Positionswechsel und Bewegung

Wir sitzen zu viel! Spätestens mit dem Zeitalter der Computertechnologie, dem Internet und der Digitalisierung haben sich die
Lebensräume und damit das Verhalten der Menschen signifikant verändert. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes arbeitet
heutzutage von ca. 41,5 Mio. erwerbstätigen Menschen in Deutschland knapp die Hälfte überwiegend an einem Bildschirm; Sitzzeit
täglich bis zu 11 Stunden (DKV Report 2016).

Regionalgruppe „Verrückt? Na und!“ gewinnt Inklusionspreis

Konstanz. Die Regionalgruppe „Verrückt? Na und!“ des Landkreises Konstanz ist einer der sechs Preisträger des ersten Inklusionspreises, der im Landkreis Konstanz verliehen wurde. In einer feierlichen Übergabe wurden die mit jeweils 1000 Euro dotierten Preise am 18.12.2017 im Rahmen der Kreistagssitzung im Landratsamt Konstanz verliehen. Unter 13 Bewerbungen entschied eine mehrköpfige Jury über die Gewinner des vom Kreisbehindertenbeauftragten Osswald Ammon ausgeschriebenen Inklusionspreises in verschiedenen Kategorien.

Die Regionalgruppe erhielt den Preis für ihr Engagement um die Sensibilisierung, Aufklärung und Information über die seelische Gesundheit. Teams aus Haupt- und Ehrenamtlichen gestalten mit Schulklassen und Auszubildenden Projekttage, in denen die jungen Menschen mit Betroffenen psychischer Erkrankungen zusammentreffen, diese interviewen und somit Vorurteile ihnen gegenüber abbauen können. Darüber hinaus wird in Gruppenarbeiten und Diskussionsrunden erörtert, wie seelische Fitness gefördert, psychisch kranke Menschen inkludiert werden können und sich letztlich der Umgang mit einer Gesellschaftsgruppe, die noch immer vielen Stigmata ausgesetzt ist, erleichtern lässt.

Richter (FDP): „Bürgerversicherung wäre Jobkiller und Leistungssenker gleichermaßen!“

Der ehemalige Bundestagswahlkandidat der FDP im Wahlkreis 287 (Konstanz), Tassilo Richter, zeigt sich über die Forderungen der SPD, die mit Blick auf eine mögliche „Große Koalition“ bereits zahlreiche „rote Linien“ formuliert hat, besorgt über die Politik der nächsten Jahre. Insbesondere die Aussicht auf eine Bürgerversicherung stößt bei ihm auf große Ablehnung. Richter erklärt zu den Plänen der Sozialdemokraten:

„Auch wenn wir noch nicht wissen, ob und wie die SPD an einer künftigen Regierung beteiligt sein wird, schon jetzt trauere ich einer ‚Jamaika’-Koalition nach. Denn eine Bürgerversicherung hätte es mit ihr sicher nicht gegeben. Das Vorhaben, das auf den ersten Blick so verständlich erscheint, entpuppt sich in Wahrheit als Jobkiller und würde zu einer schlechteren Gesundheitsvorsorge für alle führen. Wir Liberale haben bereits im Wahlkampf auf die Risiken einer Einheitsversicherung für alle Bürger hingewiesen: Durch eine Überführung der Privatversicherten stünde den Praxen in der Bundesrepublik ein riesiges finanzielles Loch bevor, das schlussendlich nur durch Schließung oder den Abbau von Arbeitsplätzen kompensiert werden könnte.

Rückenwind für die Kur- und Heilbäder im Freistaat

Masterplan Prävention Bayern:

Bayerischer Heilbäder-Verband begrüßt neue Weichenstellung der Staatsregierung - Präsident Peter Berek: "Jetzt gilt es, die Heilbäder konsequent in die Umsetzung einzubinden."

München (medizin.report) - Der neue Masterplan Prävention Bayern ist aus Sicht des Bayerischen Heilbäder-Verbands (BHV) ein starkes Signal für eine zukunftsorientierte Gesundheitspolitik. Erstmals bündelt der Freistaat seine präventiven Ziele und Maßnahmen in einem umfassenden Strategiepapier - und setzt damit ein klares Zeichen für einen Kurswechsel: weg von reiner Reparaturmedizin, hin zu einem aktiven, gesunden Lebensstil. "Für die bayerischen Kur- und Heilbäder ist dieser Plan Rückenwind - und zugleich ein Auftrag, ihre jahrzehntelange Erfahrung in Prävention, Bewegung und Regeneration noch stärker in das Gesundheitssystem einzubringen", sagt Bayerns Heilbäderpräsident Landrat Peter Berek.

"Der Masterplan zeigt: Bayern will Prävention neu denken - ressortübergreifend, wissenschaftlich fundiert und mit klaren Strukturen", betonte BHV-Präsident Peter Berek in einer ersten Reaktion. "Damit öffnet sich ein politisches Fenster für uns als Heilbäder und Kurorte. Denn wir sind längst mehr als Orte der Genesung: Wir sind Kompetenzzentren für gesunde Lebensführung, Bewegung, Ernährung und mentale Gesundheit. Jetzt gilt es, diese Potenziale konsequent in die Umsetzung einzubinden."

"In Bayerns mehr als 70 Kur- und Heilbädern sowie Kurbetrieben arbeiten heute mehr als 2.000 Ärztinnen und Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker und weiteren Gesundheitsdienstleister. Kombiniert mit einer bestens ausgebauten medizinischen Infrastruktur bieten die Orte damit ein in Deutschland einmaliges Angebot, um Prävention erlebbar zu machen - vom Moorbad bis zur Therme, vom Terrainkurweg bis zur modernen Gesundheitsberatung", sagt Berek. "Diese Orte verbinden medizinische Kompetenz, Natur, Bewegung und Lebensfreude. Sie gehören in die Mitte der neuen Gesundheitsstrategie."

Selbsthilfe-Beratung bei psychischen Erkrankungen

Konstanz. Das Beratungsangebot der Selbsthilfeinitiative Zwang, Phobie und Depression im Landkreis Konstanz ist aus der Sommerpause zurück. Betroffene und Angehörige können sich nun wieder an dessen Leiter, Dennis Riehle, wenden. Typische Anfragen können dabei sein: Wie finde ich einen Therapieplatz? Welche Therapie kommt für mich in Frage? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Wie sage ich es meinem Umfeld? Wie verhalte ich mich gegenüber meinem Arbeitgeber? Welche sozialrechtlichen Ansprüche habe ich? Wie kann ich mich mit anderen Erkrankten austauschen?

Sieben Gründe, warum das innovative Upright-MRT besser ist

Im Sitzen oder Stehen finden sich überraschende Einsichten in die Wirbelsäule

Köln – Herzklopfen oder Panik vor einer MRT-Untersuchung? Diese Zeiten sind jetzt vorbei, denn bei Rückenschmerzen oder Problemen mit den Gelenken ist es viel aufschlussreicher, ein MRT-Bild im Sitzen oder Stehen machen zu lassen.

Dies ermöglicht das innovative Upright-MRT System: Das einzige offene MRT weltweit, in dem man dabei sogar einen vollkommen freien Blick nach Außen hat. Ganz schnell zeigt sich hier dem Wirbelsäulenexperten, wo es im Rücken „drückt“, denn im Stehen und Sitzen wirkt auf Bandscheiben, Wirbel und Nerven ein viel höherer Gewichtsdruck als im Liegen. Durch Aufnahmen des Upright-MRT kommen endlich die wahren Ursachen der Rückenschmerzen ans Licht. Nur so können von den Experten schmerzlindernde Therapien und Übungen für den Patienten entwickelt werden. Das innovative offene Upright-MRT System bietet folgende Vorteile:

Sitzen Sie in der Stressfalle?

Nicht nur in der Weihnachtszeit, sondern rund ums Jahr klagen viele über zu viel Stress

Regenstauf - Die Deutschen fühlen sich so gestresst wie nie: Eine Mehrheit der Deutschen (58%) hat sich im letzten Jahr mindestens einmal so gestresst gefühlt, dass es sich auf das tägliche Leben ausgewirkt hat. Bei einem Drittel (32%) wurde der Alltag in den vergangenen zwölf Monaten gleich mehrmals negativ durch Stress beeinflusst. Das ist das Ergebnis einer Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos. Die Hälfte der Befragten (49%) hat sogar mindestens einmal ein so hohes Stresslevel verspürt, dass sie das Gefühl hatten, die Anforderungen des Lebens nicht mehr bewältigen zu können. Mehr als jeder Dritte (36%) berichtet außerdem von so schwerwiegenden Stressbelastungen, dass er für einen bestimmten Zeitraum im letzten Jahr nicht zur Arbeit gehen konnte.

Die heutige Arbeitswelt ist geprägt von einem immer häufigeren und schnelleren Gefühl der Überforderung und dem Bedürfnis nach einer Auszeit. Doch wie real ist dieser Stress wirklich? Professor Dr. Volker Busch, renommierter Neurowissenschaftler und Arzt, klärt auf und entlarvt gängige Mythen rund um das Thema Stress. Er betont: die gefühlte Belastung ist oft größer, weil wir heute anders über Stress sprechen. Seine These: Stress ist weit weniger gefährlich als oft angenommen.

Sommer, Sonne, Schlafprobleme? So bleibt es Zuhause kühl

Hitzeschutz im Dachgeschoss

Hamburg - Meist ist die Freude groß, wenn nach dem Winter die Temperaturen wieder steigen. Doch im Sommer kann das auch zur Belastung werden – gerade bei extremen Hitzeperioden. Eine Studie im Auftrag von Velux zeigte, dass bei übermäßiger Hitze Schlafprobleme die Lebensqualität von 41 Prozent der Deutschen am stärksten beeinträchtigen. Doch wer sein Schlafzimmer oder besser gleich die ganze Wohnung rechtzeitig vor steigenden Temperaturen schützt, muss keine Sorge vor tropischen Sommernächten haben – selbst im Dachgeschoss nicht.

Dass Häuser und Fenster zunehmend über gute Wärmedämmwerte verfügen, ist die Grundvoraussetzung dafür, ein Aufheizen von Gebäuden zu verhindern. Doch das reicht in der Regel nicht, wenn im Sommer mehrere sonnige Tage aufeinanderfolgen. Ein Rollo innen im Raum zu schließen, hilft dann nur wenig. Wichtig ist es, außen zu verhindern, dass die energiereichen Strahlen der Sonne überhaupt auf die Fensterscheiben treffen. Claudia Peretzki, Sonnenschutz-Expertin beim Dachfenster-Hersteller Velux, empfiehlt, auf Rollläden zu setzen: „Sind sie tagsüber geschlossen, können sie an einem heißen Sommertag für eine um bis zu 5,3 Grad Celsius kühlere Temperatur im Raum sorgen.“ Zudem bieten Rollläden noch weitere Vorteile, die einen erholsamen Schlaf fördern: „Sie verdunkeln den Raum optimal und reduzieren Geräusche von außen, sei es von Regen, Hagel oder Straßenlärm.“ Es gibt sie in elektrischen oder solarbetriebenen Varianten. Letztere eignen sich insbesondere für die Nachrüstung, da sie energieautark sind und für den Betrieb keine Kabel verlegt werden müssen. Die Bedienung erfolgt per Funksteuerung. Mit dem entsprechenden Zubehör kann man sie auch per Smartphone und Sprachbefehl steuern oder automatisch auf Basis von Innenraumtemperatur und Wetterdaten. Dann schließen sich die Rollläden von selbst, bevor ein Aufheizen der Wohnung droht.

Spielend besser sehen lernen

Heimat Krankenkasse führt innovative Therapie als Zusatzleistung ein

Bis zu 6 Prozent der Kinder in Deutschland sind von einer Amblyopie betroffen. Dabei handelt es sich um eine funktionale Sehschwäche, die in der Regelversorgung durch das Abkleben des besser sehenden Auges mit einem Pflaster korrigiert wird. Als kostenlose Zusatzleistung bietet die Heimat Krankenkasse ihren kleinen Patienten jetzt eine innovative Therapie an: „Spielend besser sehen!“ ist eine Online-Sehschulung, die die Sehkraft verbessert und noch dazu Spaß macht. „Die Gesundheit ihrer Kinder steht für die meisten Menschen an erster Stelle. Als familienorientierte Krankenkasse suchen wir deshalb immer nach Möglichkeiten, die das allgemeine Versorgungsangebot für Kinder gezielt optimieren. Daher sind wir froh, dass wir mit der webbasierten Stimulationstherapie ein echtes Leistungsplus anbieten können, das die Sehschärfe verbessern kann“, sagt Andree Leniger, Bereichsleiter Kundenservice und Vertrieb, bei der Heimat Krankenkasse.