Ganzheitliche Gesundheit: Wie körperorientierte Psychotherapie den Weg ebnet
Stress, emotionale Belastungen und psychosomatische Beschwerden treten immer häufiger auf und viele Menschen suchen nach effektiven Wegen, um Körper, Geist und Seele wieder in Einklang zu bringen. Genau hier setzt die körperorientierte Psychotherapie an. Sie bietet einen umfassenden Ansatz, der nicht nur den Geist, sondern auch den Körper in den Heilungsprozess einbezieht. Aber wie genau kann körperorientierte Psychotherapie zur ganzheitlichen Gesundheit beitragen? In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf diesen Ansatz und erklären, warum er so effektiv ist.
Oftmals spiegelt unser Körper emotionale Belastungen wider, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind. Vielleicht kennen Sie das Gefühl von Bauchschmerzen bei Stress oder verspannte Schultern nach einem langen, herausfordernden Tag. In der körperorientierten Psychotherapie werden diese körperlichen Symptome als Zugang genutzt, um tiefer liegende emotionale Probleme zu erkennen und zu lösen.
Gefäßtag hat Volkskrankheiten im Blick
Infoveranstaltung am Klinikum Konstanz am 13. Oktober/ Bevölkerung ist eingeladen
Konstanz. Die Gesundheit der Gefäße hat der Gefäßtag der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin immer im Herbst im Blick. Bei Vortragsveranstaltungen informieren Experten alljährlich über Erkrankungen des Gefäßsystems. Am Samstag, 13. Oktober, laden die Gefäßexperten des Klinikums Konstanz von 9.00 bis 12.00 Uhr zum Gefäßtag in die Räume der Akademie für Gesundheitsberufe (Haus der Spitalstiftung) am Klinikum Konstanz ein.
Geschäftsbericht 2024 des Claraspitals Basel
2024: Mehr Patient/innen, sehr hohe Patientenzufriedenheit
Die Behandlungszahlen des Claraspitals haben 2024 sowohl stationär wie ambulant leicht zugenommen. Die Patientenzufriedenheit bewegte sich mit 93.5% weiterhin auf sehr hohem Niveau. Im internationalen Ranking der amerikanischen Zeitschrift «Newsweek» wird das Claraspital erneut als eines von 10 Schweizer Spitälern unter den «World’s Best Hospitals 2025» gelistet. Die strukturelle Unterfinanzierung stellt auch das Claraspital vor grosse Herausforderungen.
Leicht steigende Patientenzahlen
Stationär wurden 2024 im Claraspital 11’948 Patient/innen behandelt, das ist 1% mehr als im Vorjahr (11'838). Ebenfalls um gut 1% zugenommen haben die ambulanten Zahlen: 51’737 ambulante Patient/innen waren es im 2024, ggü. 50’392 im 2023. Anteilsmässig zugenommen haben stationär die Patientenzahlen der Allgemeinen Inneren Medizin und der Pneumologie/Thoraxchirurgie, während das Tumorzentrum und die Gynäkologie leicht rückläufig waren. Umgekehrt war die Allgemeine Innere Medizin ambulant leicht rückläufig, dafür hat das Tumorzentrum leicht zugelegt. Kräftig zugelegt (+12%) hat die Notfallstation. 48% der stationären Eintritte erfolgten über die Notfallstation. Die Zahl der ausserkantonalen stationären Patient/innen lag bei 48% und ist damit erstmals wieder etwas gesunken, die Zahl der nicht in der Schweiz wohnhaften, stationären Patient/innen (9%) ist nochmals leicht gestiegen (+1%).
Gesund und fit durch den Winter
Vernünftige Ernährung und regelmäßige Bewegung helfen, gesund über die kalte Jahreszeit zu kommen.
Regensburg (medizin.report) - Lange Nächte, kurze, kalte Tage: Da wird von vielen Menschen die körperliche Bewegung auf ein Winter-Minimum eingeschränkt. Und dafür üppiger gegessen. Andersherum wäre es aber erheblich sinnvoller. Denn gerade im Winter sollte man für Bewegung und damit für bessere Durchblutung und Anregung des Stoffwechsels und erst recht für gesunde Ernährung sorgen. Denn gerade in der kalten, feuchten Jahreszeit wird der Organismus anfälliger für Infektionen. Wir sollten daher alles tun, um unser Immunsystem zu stärken, das im Winter besonders strapaziert wird.
Die beste Lebensweise
Das "Fit durch den Winter"-Programm beginnt schon mit der Lebensweise. Den Kreislauf regen beispielsweise kalt-warme Wechselduschen an, die immer mit kaltem Wasser beendet werden sollten. Auch Massagen mit Bürste oder Luffaschwamm wecken die Lebensgeister. Wer sich die Zeit nimmt für ein wenig Training am Morgen, ist allen Anforderungen gewachsen. Ein paar Runden auf dem persönlichen Fitnessgerät, einem Stepper, einem Laufband, einem Crosstrainer oder einem Trampolin wirken Wunder. Am besten am offenen Fenster trainieren oder zumindest in einem gut gelüfteten Raum. Bei der Ernährung sollte immer auf genügend Obst, Salat, Gemüse (etwa 500 Gramm pro Tag) und ausreichende Trinkmengen geachtet werden. Gerade im Winter ist Flüssigkeit wichtig, denn die trockene Heizungsluft entzieht dem Körper Feuchtigkeit.
Tipps für draußen
Auf dem Weg ins Büro, in die Schule oder den Kindergarten sollte man gerade jetzt an wärmende, aber atmungsaktive Kleidung denken. Damit man im Dunkeln gut sichtbar ist, sollten helle Kleidung oder Reflektoren gewählt werden. Speziell für den Sport im Freien gibt es viele moderne, hochwertige Textilien, so genannte Funktionswäsche, die einerseits warmhält, andererseits die Feuchtigkeit von außen abweist und die von innen nach außen leitet. Inzwischen werden Unterwäsche, T-Shirts, aber auch Jacken, Mützen und Handschuhe aus diesen Materialien angeboten.
Walking im Winter
So sind Sie jedenfalls für Ihr Bewegungsprogramm im Freien bestens gerüstet - ob Sie nun zu den Anhängern des alpinen Skilaufs, zu den Eisläufern, den Skilangläufern, den Eiskeglern oder schlicht zu den Spaziergängern gehören. Sie wissen ja: Bewegung hilft, den Winter gesund zu überstehen. Sie sorgt für eine bessere Sauerstoffversorgung und Durchblutung von Haut und Schleimhäuten, sie trainiert Herz und Kreislauf und regt den Stoffwechsel an. Schon ein strammer Fußmarsch auf dem Weg ins Büro oder Treppensteigen statt den Aufzug zu benutzen sind gute Ansätze. Ein wahrer Renner unter den Ausdauersportarten ist übrigens das "Nordic Walking" geworden. Heute sind die Schnellgeher mit Skistöcken (aber ohne Ski) aus der Landschaft gar nicht mehr wegzudenken.
Licht macht Laune
Auch um der Winterdepression entgegen zu wirken und Sie bei Laune und Schaffenskraft zu halten ist das Training im Freien geeignet. Gerade in den Wintermonaten sollten Sie häufig die Sonne draußen suchen und etwa den Anblick einer tief verschneiten Winterlandschaft genießen. Besonders anfällige Menschen können sich den nötigen Lichtblick auch zu Hause verschaffen: Mit Hilfe von speziellen, im Fachhandel erhältlichen Lampen, deren Licht über die Augen auf die Zirbeldrüse einwirkt. Dadurch werden Stoffe freigesetzt, die keine Depression aufkommen lassen.
Das Training drinnen
Wenn das Wetter Ihnen einen Strich durch die Rechnung macht, sollten Sie auf Sport ausweichen, der in geschützten Hallen oder Fitness-Studios praktiziert werden kann. Die Zeiten sind längst vorbei, dass im Fitness-Studio nur Anwärter auf den Titel "Mister Universum" unter Hanteln und stählernen Gewichten schwitzen. Heute wird die gesamte Palette der Trainingsmöglichkeiten unter einem Dach angeboten - vom Kraft- über das Ausdauertraining bis hin zu Aerobic und Yoga-Dehnübungen. Die "Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention" stellt jedenfalls fest: "Sport im Fitness-Studio kann durch ein sportmedizinisch sinnvoll gestaltetes Training zur Prävention und Gesunderhaltung des Einzelnen beitragen."
So finden Sie das richtige Fitness-Studio
Was ist das Richtige für Sie: Spinning, Crosstrainer, Kraftmaschinen oder Gruppen-Aerobic? Experten des Deutschen Sportärztebundes geben ein paar wichtige Ratschläge.
- Stellen Sie fest, ob Ihnen die Vielfalt des Angebotes im Studio zusagt. Und überzeugen Sie sich, ob die Trainingsgeräte den TÜV-Bestimmungen für gesundheitsorientierte Fitness-Anlagen entsprechen.
- Vereinbaren Sie ein (kostenloses) Probetraining. Das gibt Ihnen die Gelegenheit, herauszufinden, ob die Geräte Ihnen zusagen und ob die Beratung und Betreuung durch das Personal qualifiziert ist und Ihren Vorstellungen entspricht.
- Geben Sie vor dem Probetraining an, welche Ziele Sie mit Ihrem Training verfolgen. Diesen Zielvorstellungen sollte die Auswahl der Geräte und die Beratung durch den Trainer entsprechen.
- Ältere und kranke Menschen sollten eine ärztliche Untersuchung vor Aufnahme des Trainings machen lassen: Wer über 35 ist und sich gesund fühlt - erst recht aber alle, die unter Herz-Kreislauf-, Lungen- oder Stoffwechselerkrankungen, an Problemen des Haltungs- und Bewegungsapparates oder an neurologischen Veränderungen leiden.
- In Fitness-Studios werden auch so genannte Eingangstests angeboten. Diese können die ärztliche Untersuchung keineswegs ersetzen. Sie dienen vielmehr zur Bestimmung der Belastbarkeit.
- Achten Sie darauf, ob der Ablauf der sinnvollen fünf Trainingsphasen eingehalten wird: Kurze Aufwärmphase, Krafttraining mit nicht zu hoher Belastung, Ausdauertraining, Abwärmphase und Erholungsphase (evtl. verbunden mit Sauna und Ruhe).
- Falls Sie an einer chronischen Krankheit leiden, etwa an Bluthochdruck oder Rückenproblemen, sollten Sie eingangs darauf hinweisen. Das Training wird dann entsprechend darauf abgestimmt: Hypertoniker sollten beispielsweise ein intensives Krafttraining meiden. Dagegen kann ein Ausdauertraining wie Laufen, Radfahren oder Aerobic sogar den Blutdruck senken helfen.
Gesundheitsversorgung auf dem Land – weite Wege, lange Wartezeiten
Eine repräsentative Umfrage* vom Dezember 2017 hat gezeigt: Die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen weist aus Sicht vieler Befragter Defizite auf. Bemängelt wurden lange Wartezeiten auf Arzttermine, weite Wege und weniger Informationsmöglichkeiten. Auch für Krebspatienten und ihre Angehörigen kann diese Situation belastend sein. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums ersetzt keinen Arzttermin, er bietet aber Antworten auf dringende Fragen – schnell und fachlich fundiert.
Gut vorbereitet zum Arztgespräch
Worüber man sich im Vorfeld Gedanken machen sollte
Wahrscheinlich geht niemand aus Spaß zum Arzt oder um sich einfach mal nett zu unterhalten. Ganz im Gegenteil: Man macht einen Termin, weil irgendwo „der Schuh drückt“. Wichtig, dass man vorbereitet in ein Arztgespräch geht. Die Debeka, Deutschlands größte private Krankenversicherung, weiß, worüber man sich im Vorfeld Gedanken machen sollte.
Grund für den Arztbesuch
Vor dem Termin überlegen oder aufschreiben, warum man den Arzt aufsucht. Dies hilft im Vorfeld, die Gedanken zu sortieren und stellt sicher, dass man im Behandlungszimmer nichts vergisst. Welche Art von Beschwerden hat man? Wann treten sie auf? Wie äußern sie sich? Wie lange dauern sie an? Diese Informationen sind wichtig für den Arzt, um eine genaue Diagnose zu stellen.
Hautkrebsrisiko UV-Strahlung: Schützt Eure Kinder!
Ultraviolette Strahlung (UV) ist krebserregend und stellt den Hauptrisikofaktor für Hautkrebs dar. Nach Prüfung umfassender und eindeutiger Studienergebnisse hält die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) dies bereits seit 2009 für erwiesen. Dennoch ist die Zahl der Neuerkrankungen an Hautkrebs in Deutschland in den letzten Jahren weiter gestiegen. Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdet. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums gibt Tipps, wie Eltern ihre Kinder vor den gefährlichen UV-Strahlen schützen können.
Hygiene im Gesundheitswesen
Modernes Equipment für die Hygiene
Hygiene spielt in zahlreichen Kontexten, beispielsweise in jeder Küche eine wichtige Rolle – ganz gleich, ob im privaten oder im gewerblichen Bereich. Doch während das Sauberhalten der Küche im Privaten oft eine Frage des persönlichen Empfindens ist und sich individuell unterscheidet, gelten für den gewerblichen Bereich strenge Vorgaben. Allein in den vergangenen Jahren hat es zahlreiche Anpassungen bezüglich der Hygienestandards im Gewerbe gegeben. Davon betroffen sind zahlreiche Branchen, unter anderem die klassische Gastronomie, aber auch Einrichtungen des Gesundheitswesens, in denen Lebensmittel zubereitet oder Utensilien desinfiziert werden, beispielsweise Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Bei Letzteren ist es besonders einleuchtend, dass hohe Standards in Bezug auf die Hygiene eingehalten werden müssen. Modernes Equipment kann viel dazu beitragen, dass Utensilien hygienisch bleiben. Dafür sorgen beispielsweise hochwertige Oberflächen, die dazu beitragen, dass die Keimbildung reduziert wird.
Impfschäden begleiten nicht wenige Menschen über Monate und Jahre hinweg
Selbsthilfeinitiative berichtet aber auch über Remissionen beim Post-Vac-Syndrom
Auch wenn die Corona Pandemie mittlerweile vorbei ist, bleibt das Thema des Post-Vac-Syndroms noch immer von Bedeutung. Hierauf macht die bundesweit aktive Selbsthilfeinitiative zu Impfkomplikationen, Impfschäden und Autoimmunerkrankungen aufmerksam. Deren ehrenamtlicher Leiter, Dennis Riehle (Konstanz), erklärt in einer Stellungnahme, dass nach rund 11.000 Kontakten mit Betroffenen zwar die Erkenntnis gewachsen ist, wonach bei nicht wenigen Patienten eine Reduktion der Beschwerden über die Zeit hin eingetreten ist. Teilweise konnte sogar über eine vollständige Remission berichtet werden. Allerdings bleibt ein nicht unerheblicher Anteil von Menschen, deren Lebensalltag durch die negativen Auswirkungen der Immunisierung massiv beeinträchtigt ist - und sich an dieser Situation auch nach Wochen und Monaten seit dem Piks nichts geändert hat.
"Wir sind weiterhin mit vielen Bürgern in Kontakt, die sich bei uns nach eingetretenen Problemen im zeitlichen Zusammenhang zur Impfung gemeldet haben und deren Symptomatik weit über die üblichen Reaktionen und Nebenwirkungen einer Immunisierung hinausgehen. Etwa 50 bis 60 Prozent davon haben im Verlauf von ein bis zwei Jahren zumindest eine deutlich spürbare Besserung erfahren. Rund 10 Prozent schilderten uns sogar eine vollständige Rückentwicklung der Funktionsstörungen. Gleichermaßen sind damit aber bei 30 Prozent kaum Milderungen eingetreten. Und dies betrifft vor allem jene Fälle, die unter besonders schweren Impfschädigungen zu leiden haben", erklärt der 38-jährige Journalist vom Bodensee entsprechend.
In 10 Schritte zur perfekten Korean Skincare-Routine
Neuer Hautpflegetrend!
Ein strahlender Teint, reine Haut und ein jugendliches Aussehen - das sind die Ziele der Korean Skincare. Die koreanische Hautpflegeroutine hat in den letzten Jahren weltweit an Popularität gewonnen und wird von vielen als Geheimnis für eine gesunde und schöne Haut betrachtet. Die 10 Schritte der Korean Skincare werden nun genauer betrachtet, um zu zeigen, wie Sie diese in Ihre eigene Pflegeroutine integrieren können.
Doppelreinigung:
Die koreanische Skincare, mit Marken wie beispielsweise Missha, beginnt mit einer gründlichen Reinigung. Der erste Schritt ist das Entfernen von Make-up und Schmutz mit einem ölbasierten Reinigungsöl. Dieser Schritt ist wichtig, um die Poren von Verunreinigungen zu befreien. Statistiken zeigen, dass eine gründliche Reinigung die Haut vor vorzeitiger Alterung und Akne schützen kann.
Infoveranstaltung "Betreuungsassistent für demenzerkrankte Menschen"
Ob Berufseinstieg oder qualifizierte Nebentätigkeit: Betreuungsassistenten haben gute Zukunftsmöglichkeiten - Informationsnachmittag am 13. September 2017 bei den Johannitern
Freiburg – Besonders von Demenz betroffene Menschen benötigen viel Zeit und Zuwendung. In stationären Pflegeeinrichtungen gibt es dafür speziell ausgebildete Betreuungsassistenten. Sie unterstützen demenzkranke Menschen in ihren Alltagsaktivitäten, aktivieren und fördern den Austausch mit anderen Menschen und ermöglichen so mehr Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft.
Jeder achte kann nicht auf Alkohol verzichten
Leverkusen - Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland trinkt Alkohol: 84 Prozent nehmen zumindest gelegentlich alkoholische Getränke zu sich. Jede(r) Fünfte tut dies sogar mindestens einmal pro Woche. 13 Prozent aller Befragten geben an, sich ein Leben ohne Alkohol nicht vorstellen zu können. Dies räumen Männer mit 17 Prozent der Nennungen rund doppelt so häufig ein wie Frauen. Die Ergebnisse basieren auf der aktuellen repräsentativen Studie "Die Süchte der Deutschen 2017", die im Auftrag der Krankenkasse pronova BKK im August 2017 durchgeführt wurde.
Jonas Hoffmann: „Die Schließung der Notfallpraxen in Bad-Säckingen und Schopfheim ist eine Zumutung.“
Die SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg stellt Sozialminister Manfred Lucha ein Armutszeugnis aus
„Minister Lucha scheitert auf vielen Ebenen“, lautet das unmissverständliche Urteil der SPD-Landtagsfraktion. Bei einer Aktuellen Debatte im Landtag am vergangenen Donnerstag kritisierte die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion, Dr. Dorothea Kliche-Behnke, den Sozialminister hart. Sie ging dabei auch auf die Einschränkungen im kassenärztlichen Notdienst ein. Minister Lucha habe seine Aufsichtsfunktion gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung nicht wahrgenommen und sich zu wenig für den Erhalt der medizinischen Versorgung der Bevölkerung eingesetzt. In keinem anderen Bundesland seien die Einschränkungen im Notdienst so hoch wie in Baden-Württemberg.
„Die inzwischen endgültige Schließung der beiden Notfallpraxen in Bad-Säckingen und Schopfheim ist ein heftiger Verlust für unsere Region. Viele Erkrankte, die außerhalb der Praxiszeiten Hilfe benötigen, müssen jetzt lange Anfahrtszeiten in Kauf nehmen. Ganz besonders für ältere Menschen ohne Pkw ist das eine Zumutung“, so Jonas Hoffmann.
Kampf dem Krampf
Regensburg - Der reißende Schmerz im Unterschenkel weckt Millionen von Menschen nachts aus dem Schlaf: Wadenkrämpfe betreffen mehr als 40 Prozent der Deutschen. Menschen in jedem Alter leiden darunter, Frauen sogar häufiger als Männer.
Die Betroffenen sind häufig ratlos, wie sie sich verhalten oder was sie vorbeugend gegen den nächtlichen Wadenkrampf tun können, der sich bei manchen bis in die Füße fortsetzt und die Zehen zum Verkrampfen bringt. "Das ist bestimmt die Folge von Magnesium-Mangel", heißt es gewöhnlich. Aber diese Feststellung kommt meist von Bekannten oder Freunden, nur selten von Ärzten. Denn die wissenschaftliche Datenlage, ob die Gabe von Magnesium bei nächtlichen Krämpfen wirklich hilft, ist sehr unzureichend. Lediglich für die Verhinderung von Wadenkrämpfen bei schwangeren Frauen liegen positive Studien vor.
Die lästigen Krämpfe können nämlich auch durch beginnende Venenleiden (Krampfadern), durch Überforderung der Muskeln bei ungewohntem Sport, durch Durchblutungs-Störungen, etwa bei Diabetes oder bei Reizung von Nervenwurzeln an den Bandscheiben, durch Medikamente wie Kortison (Asthmamittel) oder Diuretika, aber auch durch Nieren-, Schilddrüsen- oder Magen-Darm-Erkrankungen ausgelöst werden. Allerdings dürften in unserem Land am häufigsten Störungen des Elektrolyt- und Mineralhaushaltes die Ursache für derartige Krämpfe sein.
Kleiner Jetlag dank Winterzeit
Leverkusen — Nächstes Wochenende ist es wieder soweit: die Uhren werden eine Stunden zurückgestellt und wir können eine Stunde länger schlafen. Das ist jedoch nicht für alle Menschen ein Grund zur Freude.
Zum Winter hin werden die Uhren auch in diesem Jahr wieder umgestellt: um 3 Uhr nachts zurück auf 2 Uhr. Während sich manche Menschen einfach auf eine „geschenkte“ Stunde Schlaf freuen, gruseln sich andere schon vor der bloßen Vorstellung, dass der Biorhythmus durcheinander gewürfelt wird. Der menschliche Organismus muss sich in den ersten acht Tagen nach der Zeitumstellung umgewöhnen. "In dieser Zeit klagen viele Menschen über innere Unruhe und Gereiztheit, Kopfschmerzen sowie schlechte Konzentrationsfähigkeit", erklärt Dr. Imke Schmitz-Losem, Beratungsärztin der pronova BKK. Aber auch Jetlag-artige Schlafstörungen, ähnlich wie bei Reisen in ferne Länder, seien keine Seltenheit. Dabei kann schlechter Schlaf zum echten Energieräuber werden und Stress für die Gesundheit bedeuten.
So klappt die Umstellung leichter
Die Ärztin gibt Tipps, wie man den Mini-Jetlag am besten auffängt: „Gerade für Familien mit kleinen Kindern kann es sinnvoll sein, die Zeitumstellung bewusster anzugehen. In der Woche davor kann man beispielsweise anfangen, die Kinder sukzessive jeden Abend 10 Minuten später ins Bett zu bringen und den Tag dann entsprechend auch etwas später zu beginnen.“ Kinder, die alt genug sind, sollten den Mechanismus der Sommer- und Winterzeit erklärt bekommen. Wenn sie verstehen, warum die Zeit umgestellt wird, gehen sie auch bereitwilliger früher ins Bett.
Kommt endlich der Gestaffelte Mutterschutz nach Fehlgeburten?
Donnerstag im Bundestag
Berlin - Am 19. Dezember werden im Plenum des Deutschen Bundestags gleich zwei Gesetzesentwürfe zum Gestaffelten Mutterschutz debattiert: der eine eingereicht von SPD und den Grünen, der andere von der CDU. Die Petition der familienpolitischen Aktivistin Natascha Sagorski hatte am 13.11.24 das seltene einstimmige Votum im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags erhalten.
Zusammenarbeit statt Blockade: Petentin appelliert an Parteien
Initiatorin Sagorski appelliert: „Das einstimmige Votum und die gleich zwei Gesetzesentwürfe zeigen, dass es eine parteiübergreifende Zustimmung für den gestaffelten Mutterschutz gibt. Ich rufe nun alle Abgeordneten dazu auf, in dieser Sache zusammenzuarbeiten. Der gestaffelte Mutterschutz darf kein Streitobjekt werden. Dieses Gesetz braucht eine Einigung und die Zustimmung aller demokratischen Fraktionen. Denn auch in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten werden Frauen Fehlgeburten haben und wenn es nun nicht zu einer schnellen Einigung kommt, werden all diese Frauen immer noch keinen Mutterschutz erhalten. Deswegen vertraue ich und vertrauen unzählige weitere Betroffene in Deutschland darauf, dass die Abgeordneten jetzt zeigen, dass Wohl der Menschen in diesem Land über den Streitigkeiten zwischen Parteien steht und gemeinsam endlich das Gesetz verabschieden.“
Kooperationsbeginn zwischen Pflegeheim St. Marienhaus und Klinikum Hochrhein GmbH
Gesundheitscampus Bad Säckingen:
Bad Säckingen — Ende 2025 ist das Pflegeheim St. Marienhaus auf den Gesundheitscampus gezogen. Künftig können dort auch Patienten aus dem Klinikum Hochrhein gepflegt werden.
Ende 2025 wurden die Baumaßnahmen im 1. und 2. Obergeschoss des Gesundheitscampus fertiggestellt und das St. Marienhaus ist mit seinen Bewohnern eingezogen. Damit kommt der Gesundheitscampus seiner vom Kreistag beschlossenen Aufgabe nach, ein ergänzendes medizinisches Versorgungsangebot im Landkreis vor allem im Bereich der Altersmedizin bereitzustellen.
„Ich freue mich, dass die Stadt Bad Säckingen, auch durch die finanzielle Unterstützung des Landkreises mit einem Zuschuss in Höhe von 12,7 Mio. Euro, den Gesundheitscampus realisieren konnte“, sagt Landrat Dr. Martin Kistler. „Damit können wir entsprechend unserer kreispolitischen Zielsetzung am Standort des bisherigen Krankenhauses einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der medizinischen Versorgungssituation im ambulanten und pflegerischen Bereich leisten. Ich hoffe, dass der Campus gemeinsam mit unserem Klinikum Hochrhein zukünftig Nukleus für die sektorenübergreifende Versorgung sein kann.“ Künftig werden Bettenkontingente für die Klinikum Hochrhein GmbH für die Kurzzeit-Pflege zur Verfügung gestellt. Angestrebt wird auch eine enge Kooperation zwischen dem Pflegeheim und der Klinikum Hochrhein GmbH.
Bürgermeister Alexander Guhl, Stadt Bad Säckingen: „Mit dem Umzug des Pflegeheims St. Marienhaus vom Herzen unserer Innenstadt auf den Gesundheitscampus beginnt für die Pflege, für die Bewohnerinnen und Bewohner wie auch für die medizinische Versorgung im Landkreis ein neues Kapitel: Pflege, Medizin, die Stadt Bad Säckingen und der Landkreis wachsen zusammen und übernehmen gemeinsam Verantwortung.“
Krebsursachen aus Patientensicht und die Fakten
„Warum gerade ich?“
„Seit ich von meinem Krebs weiß, frage ich mich, was bei mir falsch gelaufen ist?“ Solche oder ähnliche Fragen stellen sich viele Menschen, die mit einer Krebsdiagnose konfrontiert werden. Dass Betroffene nach einer Erklärung suchen oder eigene Theorien zur Krankheitsursache entwickeln, ist nachvollziehbar und verständlich. Aber wie wahrscheinlich ist es, im Nachhinein eine eindeutige Ursache ausfindig machen zu können? Dazu Erläuterungen des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums.
Viele Krebserkrankte fragen sich: „Habe ich etwas falsch gemacht?“, „Bin ich selbst schuld?“ oder „Was in meinem Leben hat dazu beigetragen?“ Einige vermuten, dass eine falsche Ernährung oder Umweltgifte für ihre Krebserkrankung verantwortlich sind. Manche glauben, dass persönliche Krisen oder Stress das Immunsystem entscheidend geschwächt haben. Andere wiederum gehen davon aus, dass Krebs meistens auf einer familiären Veranlagung beruht. Wen diese Fragen umtreiben, der sollte sich nicht scheuen, dies auch bei den behandelnden Ärzten anzusprechen. Diese können dabei helfen, Vermutungen zur Krankheitsursache einzuordnen und die komplexen Vorgänge bei der Entstehung von Krebs zu erklären. Denn Fakt ist: Die eine Ursache gibt es in der Regel nicht.
Kurzkettige Fettsäuren als neue Hoffnung für Diabetiker
Neue Forschungsergebnisse sprechen dafür, dass sich das Mikrobiom im Darm durch eine ballaststoffreiche Ernährung oder die gezielte Zufuhr kurzkettiger Fettsäuren positiv beeinflussen lässt - und künftig so auch Diabetes vorbeugen und lindern könnte.
Herne - Ergebnisse einer neuen Studie aus den USA und China machen den rund sieben Millionen Diabetikern in Deutschland neue Hoffnung: Spezielle Bakterien im menschlichen Darm können demnach dabei helfen, Diabetes vom Typ 2 zu lindern, indem sie so genannte kurzkettige Fettsäuren produzieren. Die gute Nachricht für Zuckerkranke: Diese Darmbakterien lassen sich durch eine gezielte ballaststoffreiche Ernährung stärken - mit zahlreichen positiven Effekten für den Organismus wie einem Absenken des bei Diabetikern zu hohen Blutzuckerwerts und sogar einem effizienten Gewichtsverlust.
Landrat Dr. Martin Kistler zur aktuellen Lage im Landkreis
Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
„Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation“ – so hat unser Ministerpräsident Winfried Kretschmann die aktuelle Lage in Sachen Coronavirus auf den Punkt gebracht. Er hat weiter ausgeführt, dass die Ausbreitung des Virus nicht mehr verhindert, aber verlangsamt werden könne. Die Landesregierung gibt das Ziel vor, eine massenhafte Verbreitung des Virus so lange es geht zu verhindern. Damit soll auch erreicht werden, dass eine Coronaepidemie nicht zeitgleich mit der Influenza-Phase zusammenfällt. Deshalb sind alle Maßnahmen in Deutschland, im Land Baden-Württemberg und im Landkreis Waldshut darauf ausgerichtet, eine flächendeckende Ansteckung der Bevölkerung möglichst zu verhindern und Zeit zu gewinnen. Durch Zeitgewinn kann sich das Gesundheitssystem auf höhere Erkrankungszahlen noch besser vorbereiten und diese Zeit für die Entwicklung von lmpfstoffen und Arzneimitteln nutzen.
Was wir in dieser Situation erreichen müssen, lässt sich in folgendem Satz zusammenfassen: „Durch eine deutliche Verlangsamung des öffentlichen Lebens soll eine Verlangsamung der Ausbreitung des Virus zu erreicht werden.“
Das gilt auch für uns im Landkreis Waldshut, auch wenn wir bisher zu den Landkreisen mit den wenigsten positiv getesteten Coronavirus-Fällen gehören. Die Lage ist aber dynamisch. Wir müssen damit rechnen, dass auch bei uns die Zahl der Infizierten deutlich steigt. In Abstimmung mit unseren Nachbarkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach haben wir an die Städte und Gemeinden daher auch die Empfehlung gegeben, Veranstaltungen und Versammlungen mit über 50 Personen abzusagen oder zu verschieben. Dies gilt für Veranstaltungen und Versammlungen in Innenräumen und im Freien. Die Landesregierung hat zudem die Schließung der Schulen und der Kindertageseinrichtungen ab Dienstag bis nach Ostern angeordnet.
In Abstimmung mit den Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen habe ich bereits am Freitag die für kommenden Mittwoch, 18. März 2020 vorgesehene Kreistagssitzung abgesagt. Auch der geplante Besuch von Herrn Ministerpräsident Kretschmann Ende März im Landkreis findet in Abstimmung mit dem Staatsministerium nun nicht statt und wird auf einen noch zu bestimmenden Termin verschoben.
Am Samstag hat der Landkreis als Träger der gewerblichen und kaufmännischen Schulen in Waldshut beide Schulen geschlossen, da eine positiv getestete Lehrperson, die an beiden Schulen unterrichtet hat, gemeldet wurde.
Das Landratsamt ist vorbereitet auf die veränderte Lage. Ungeplante Publikumsverkehre müssen wir in der kommenden Zeit aber vermeiden, wir werden Möglichkeiten anbieten, um unsere Bürgerinnen und Bürger mit den notwendigen Dienstleistungen versorgen zu können. Ich bitte um Ihr Verständnis für die Einschränkungen. Wir werden für die Bevölkerung weiterhin erreichbar sein und stärker mit Terminvereinbarungen arbeiten. Dankbar bin ich den vielen Kolleginnen und Kollegen, vor allem im Gesundheitsamt, für ihre hervorragende Arbeit und ihren großen Einsatz.
Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
es reicht aber nicht aus, sich auf den Staat zu verlassen. Jeder einzelne ist gefordert und muss einen Beitrag zur Bewältigung dieser Situation leisten. Ohne Ihre Mithilfe geht es nicht. Dies beginnt bei der Beachtung einfacher Regeln zur Hygiene und geht über die Akzeptanz behördlicher Empfehlungen und Anordnungen bis hin zur Reduzierung der sozialen Kontakte
Ihr Landrat Martin Kistler