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Energie und Umwelt - Abseites vom Hochrhein . . .

Lebensmittel

Grüner Konsum: Knapp ein Fünftel aller Lebensmitteleinführungen sind Bio

Vom 5. Bis 9. Oktober öffnet die im zweijährigen Turnus stattfindende Lebensmittelmesse Anuga wieder ihre Pforten. Dieses Jahr wird Mintel-Analystin Katya Witham am 7. Oktober dort einen Vortrag über den europäischen Bio-Konsumenten halten. Hier finden Sie einen kleinen Vorgeschmack auf das, was Sie 7. Oktober auf der Anuga Organic erwartet.

Tatsächlich landet weltweit immer mehr „Grünes“ auf dem Teller: Der Mintel Global New Products Database (GNPD) zufolge ist die globale Gesamtzahl der als „Bio“ ausgezeichneten Lebensmittel- und Getränkeeinführungen zwischen August 2009 und Juli 2019 von 6 Prozent auf 10 Prozent gestiegen.

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 KI im Stall: Das LSZ Boxberg und die Universität Hohenheim erschließen Datenquellen für eine bessere und ökonomischere Schweinehaltung | Bildquelle: Universität Hohenheim / Sacha Dauphin

Landwirtschaft 4.0 - Künstliche Intelligenz für mehr Tierwohl im Stall

Versuchsdaten zum Tierverhalten, biologische Daten aus dem Routinebetrieb, Daten zur Haltungsumgebung, zur Tiergenetik …: Zu der Sauenherde inklusive Ferkelaufzucht und Schweinemast am Bildungs- und Wissenszentrum Boxberg (LSZ) liegen immense Datenmengen vor. Ein Schatz, der bisher kaum nutzbar ist. Denn die Datensätze, erfasst in Excel-Tabellen, Papierformularen oder durch Fachanwendungen, sind nicht vernetzt. Wirtschaftsinformatiker der Universität Hohenheim in Stuttgart führen im Projekt „Landwirtschaft 4.0: Informationssystem für die Schweinehaltung“ diese Daten in einer Digitalen Plattform zusammen – und erschließen sie so für die Datenanalyse und für das maschinelle Lernen. Das ermöglicht neue Erkenntnisse, die dem Tierwohl und einer zukunftsfähigen Ausrichtung der Schweinehaltung zugutekommen.

Stress mit dem Buchtennachbar, Kampf um den Zugang zu Ressourcen wie Wasser, Futter und Beschäftigungsmaterial, gesundheitliche Probleme, zu hohe Schadgasgehalte im Abteil – all diese Faktoren fördern das Schwanzbeißen bei Schweinen. Wissenschaft und Praxis gehen davon aus, dass ein Zusammenwirken dieser Risikofaktoren eine Rolle spielt – doch hier gibt es noch viele Wissenslücken.

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Kragenbär in Käfig

Größte VIER PFOTEN Mission in Vietnam

— Sieben Gallebären aus grausamer Gefangenschaft gerettet

Hamburg – Während ihrer bisher größten Bärenrettung gelang es der globalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN, insgesamt sieben Kragenbären in Sicherheit zu bringen. Am 19. und 20. September rettete VIER PFOTEN die ehemaligen Gallebären aus ihren winzigen Käfigen im Süden Vietnams. Nach einer 42-stündigen Fahrt in den Norden des Landes erreichten die Bären ihr neues, artgemäßes Zuhause – den von VIER PFOTEN geführten BÄRENWALD Ninh Binh. Die Nachfrage nach Bärengalle zu heilenden Zwecken ist aktuellen Berichten zufolge rückläufig. Bis zu 450 Bären leben jedoch aktuell in Vietnam noch immer unter widrigsten Umständen auf Bärenfarmen oder in Einzelhaltung.

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Werden Phosphat-Dünger aus Abwasser für den Ökolandbau zugelassen, können Nährstoffkreisläufe regional geschlossen, kann die Phosphatversorgung langfristig sichergestellt werden. © A. Kögel, Bioland Erzeugerring Bayern

Phosphatversorgung im Ökolandbau langfristig sicherstellen

Berlin. Gute Aussichten für den Ökolandbau und für Kläranlagenbetreiber: Das Düngen mit Struvit, einem aus Abwasser zurückgewonnenen phosphathaltigen Mineral, stößt im Ökosektor auf Akzeptanz. „Wenn jetzt die Gesetzgebung nachzieht, könnte auf ökologisch bewirtschafteten Flächen dem Phosphatmangel besser begegnet werden“, sagt Dr. Maximilian Hempel, Abteilungsleiter Umweltforschung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Phosphat könne im ökologischen Anbau derzeit über Mist und Komposte oder über Rohphosphat zugeführt werden. Die Europäische Union lasse aktuell nichts anderes zu. Rohphosphat sei jedoch mit Schadstoffen angereichert, werde außerhalb Europas abgebaut und habe eine begrenzte Düngewirkung. Hempel: „Den hohen Ansprüchen einer nachhaltigen Landwirtschaft entspricht das nicht.“ Inwieweit aus dem Abwasser oder der Klärschlammasche gewonnene Phosphate aus Sicht der Ökolandwirte geeignet sind, war innerhalb eines von der DBU geförderten Projektes ermittelt worden.

Bisher ist Dünger aus Klärschlamm für Ökolandbau nicht zugelassen

„Phosphor ist ein lebensnotwendiges Element, das von Lebewesen nicht selbst hergestellt werden kann. Im Boden kann es nur in gebundener Form, als Phosphat, von Pflanzen aufgenommen werden“, so Ann-Kathrin Bessai von der Bioland Beratung GmbH (Mainz). Werden die Pflanzen geerntet und zu Nahrungsmitteln verwertet, gelange der Phosphor über den menschlichen Stoffwechsel ins Abwasser und von dort in die Kläranlagen. Um den wertvollen Rohstoff nachhaltig zu nutzen, müsste Phosphat-Dünger aus dem Abwasser zurückgewonnen werden. Doch genau das sei rechtlich für den Ökolandbau nicht zugelassen, obwohl er zum Ziel hat, die Nährstoffkreisläufe regional zu schließen.

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